Vor der neuen Heizperiode – Heizkörper reinigen

 

Bis in den Herbst hinein wurden wir im Norden mit milden Temperaturen verwöhnt, doch wohl spätestens im November müssen die Heizungen wieder laufen. Dazu sollten sie vom Staub befreit sein. Denn wenn der Heizkörper verstaubt ist, gelangen Staubpartikel in die Atemluft. Außerdem kann Verschmutzung die Leistung mindern. Die Filter-Redaktion gibt Tipps.

Staubpartikel belasten Atemluft

Bevor die kalte Jahreszeit beginnt, sollten Mieter noch einmal ihre Heizkörper reinigen. Wie der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) schreibt, sollten Heizkörper regelmäßig gereinigt werden. Das hat zum einen hygienische Gründe: Im und am Heizkörper sammeln sich Staub, tote Insekten und Wollmäuse. Wenn der Heizkörper dann beim Heizen die Luft aufwirbelt, gelangen die Dreck- und Staubpartikel in die Atemluft. Dies kann Augen und Atemwege empfindlicher Personen belasten.

Zu viel Staub macht Heizkörper ineffizient

Wenn sich im Laufe der Zeit Staub im Inneren eines Heizkörpers angesammelt hat, kann die Wärme weniger effizient verteilt werden. Das kann den Verbrauch steigen lassen.

Heizung vor Reinigung abkühlen lassen

Wie der IKW rät, sollte der Heizkörper vor der Reinigung abkühlen, wenn er schon in Betrieb war. Zur Vorbereitung sollte man etwas Zeitungspapier unter den Heizkörper legen, um durchfalle Schmutz- und Staubpartikel aufzufangen. Die Hinterseite des Heizkörpers kann gut mit einer Heizkörperdüse des Staubsaugers erreicht werden. Eine 30 bis 40 Zentimeter lange Bürste kann reichen, vorsichtig den Innenraum des Körpers zu reinigen, je nachdem, wie die Heizung beschaffen ist. Für die leicht zugänglichen Außenflächen reicht Wasser mit Allzweckreiniger aus. Beim Putzen lieber einen Lappen verwenden als einen Schwamm mit harter Schauerschicht: Dieser könnte den Lack verkratzen. Mit einer frisch geputzten Heizung steht einer unbeschwerten Heizperiode wohl kaum was im Wege …