Nachsendeauftrag – pünktliche Postzustellung nach dem Umzug

 

Auch wenn vieles heutzutage schon online per Mail läuft, manche Schriftstücke kommen nach wie vor mit der Post. Bei manchen Schreiben ist eine pünktliche Zustellung wichtig, etwa wenn Fristen ablaufen können. Viele denken bei einem Umzug nicht immer daran, dass die Post ja nicht automatisch sofort an die neue Adresse nachkommt. Deshalb kann der „Nachsendeservice“ der Post sicherstellen, dass nichts Wichtiges verloren geht, zum Beispiel Schreiben vom Ämtern oder Rechnungen.

Nachsendeauftrag beantragen – so geht es

Einen Nachsendeservice der Post zu beantragen, ist denkbar einfach. Das geht zum einen online oder auch in der nächstgelegenen Postfiliale. Wichtig ist, dass der Auftrag mindestens fünf Tage bevor die Nachsendung beginnen soll, eingehen muss. Wer bei einem Umzug sichergehen möchte, dass die Post ihn an seiner neuen Adresse rechtzeitig erreicht, sollte sich schon zwei bis drei Wochen im Voraus um den Nachsendeauftrag kümmern. Der Nachsendeservice kann eine Laufzeit bis zu zwölf Monaten haben. Privatkunden zahlen für zwölf Monate 26,90 Euro, Geschäftskunden 49,90 Euro (Änderungen vorbehalten) Weitere Preise finden Sie unter folgendem Link: https://www.deutschepost.de/de/n/nachsendeservice.html. Eine Stornierung des Auftrages ist immer möglich.

Lagerservice für den Urlaub

Wer für ein paar Tage oder Wochen wegfährt, kann seine Sendungen übrigens bei der Post lagern lassen. So kann man sichergehen, dass während der Abwesenheit nichts verloren geht oder der Briefkasten überquillt. Mindestens fünf Werktage vor dem Urlaub sollte der Antrag gestellt sein. Bis zu drei Monate können Postsendungen gelagert werden, dann werden sie bei der Rückkehr des Antragstellers gesammelt zugestellt. Privatkunden zahlen für diesen Service für einen Monat 9,90 Euro, bei Geschäftskunden werden 17,90 Euro fällig (Änderungen vorbehalten).