Frisches Brennholz braucht Zeit zum Lagern

 

Wer einen eigenen Ofen hat, kann sich bei der Kälte über gemütliches und stimmungsvolles Feuer freuen, wenn es leise knistert. Doch macht so ein Ofen oder ein Kamin auch viel Arbeit, wenn es darum geht, frisches Brennholz zu beschaffen und dieses zu lagern. Einige Sorten brauchen mehr Trockenzeit als andere. Die meisten Holzsorten können frühestens nach einem Jahr verfeuert werden. Die Filter-Redaktion verschafft Ofen-Freunden einen Überblick.

Brennholz muss ausreichend trocken sein

Damit das Holz beim Verbrennen nicht zu viele Schadstoffe freisetzt, erlaubt der Gesetzgeber nur das Verbrennen von Holz mit einem Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent. Feuchtes Holz kann nämlich nicht vollständig verbrennen, was zur Folge haben kann, dass Umwelt und Ofen Schaden nehmen. Frisch geschlagenes Holz hat meist einen Feuchtegehalt von 40 Prozent. Wer den Feuchtegehalt seines Brennholzes messen möchte, findet im Baumarkt günstige Messgeräte.

Auf die Holzsorte kommt es an

Doch ab wann darf Brennholz im Ofen verfeuert werden? Wie lange eine Lagerung nötig ist, hängt von der Sorte ab. Holz von einer Eiche braucht bei luftiger und trockener Umgebung bis zu drei Jahre, um ausreichend zu trocknen. Für Obstbäume, Buche und Esche müssen Ofenfreunde eine Trocknungszeit von bis zu zwei Jahren einplanen. Etwas kürzer fällt die Trocknungszeit für Pappel, Fichte oder Kiefer aus. Wer gerade frisches Holz einer dieser Sorten gekauft hat, kann diese schon im nächsten Winter als Brennholz nutzen. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin