Dürfen Mieter Vögel im Winter füttern?

 

In der Winterzeit füttern viele Mieter Vögel auf dem Balkon oder im Garten. Die Fütterungssaison beginnt in der Regel Ende November. Die Vogelfreunde wollen damit den Tieren helfen, besser über den Winter zu kommen und erfreuen sich am Anblick von Amsel, Drossel und Co. Doch nicht immer sind Nachbarn oder Vermieter darüber begeistert Vögel im Winter füttern zu lassen, und Tierschützer sind sich bei diesem Thema auch nicht immer einig. Die Filter-Redaktion hat Tipps für Mieter parat, die Vögel im Winter füttern möchten.

Vögel im Winter füttern ist mietrechtlich erlaubt

Grundsätzlich kann es Mietern nicht verboten werden, Vögel auf dem Balkon oder im Garten zu füttern. Sie dürfen zu diesem Zwecke Futterhäuschen oder Futterglocken anbringen. Wie der Deutsche Mieterschutzbund schreibt, dürfen Mieter sogar auf Außenfensterbänken Futter streuen. Nachbarn müssen es hinnehmen, wenn sie neben einem Vogelfreund wohnen, der Vögel füttert, auch wenn ihre Fensterbänke dabei verschmutzt werden. Sollte der Dreck allerdings Überhand nehmen und die Verschmutzung unzumutbar sein, dürfen betroffene Mieter die Miete mindern. Das Mietrecht sieht zwei weitere Ausnahmen vor. Vermieter dürfen das Füttern von Tauben und Möwen per Mietvertrag und per Hausordnung untersagen.

Argumente für und gegen die Vogelfütterung

Mieter, die im Winter Vögel füttern wollen, sollten dabei einiges beachten, denn man kann viel falsch machen. Zunächst sollten sie sich überlegen, ob sie wirklich mit der Vogelfütterung beginnen wollen, denn diese ist unter Naturschützern durchaus umstritten. Vertreter vom BUND empfehlen, Vögel nur bei hartem Frost und einer geschlossenen Schneedecke zu füttern. Liegt kein Schnee, würden einheimische Vögel von alleine genug Futter finden. Der BUND gibt zu bedenken, dass beim Füttern nur die Vogelarten profitieren würden, deren Bestand ohnehin nicht gefährdet sei. Befürworter der Fütterung verweisen auf die schlechten Lebensbedingungen heimischer Vögel, deren Futterangebot durch den Einsatz von Pestiziden eingeschränkt sei.

Was bei der Vogelfütterung zu beachten ist

Wer die Argumente für sich abgewägt hat und sich für eine Fütterung entscheidet, sollte einige Fehler vermeiden. Wichtig ist, dass der Standort richtig gewählt ist. Die Futterstelle sollte außerhalb der Reichweite und Hunden und Katzen liegen und mindestens zwei Meter Abstand von einer Glasscheibe haben. Wer ein Futterhäuschen aufhängt, sollte dieses regelmäßig mit Wasser reinigen und jeden Tag nur wenig Futter nachlegen. Brot und Backwaren sind als Vogelfutter ungeeignet, da sie einen idealen Nährboden für Bakterien bieten. Auch andere Essensreste sind für Vögel tabu, da sie Darmentzündungen auslösen können.

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