Kategorie: Archiv

Buntes Herbstlaub – müssen Mieter Herbstlaub harken?

 

Buntes Herbstlaub ist einerseits schön fürs Auge, andererseits kann es gerade bei Regenwetter schnell zur Rutschfalle werden. Deshalb muss Herbstlaub möglichst schnell von Gehwegen beseitigt werden, doch müssen Mieter Herbstlaub harken oder stehen Vermieter in der Pflicht, das Laub zu entfernen? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Regelungen zum Herbstlaub müssen im Mietvertrag festgehalten sein

Grundsätzlich sind Eigentümer und Vermieter dazu verpflichtet, Laub auf dem Zugang zum Gebäude zu beseitigen. Es gilt gerade bei Regenwetter, die erhöhte Unfallgefahr für Bewohner und Passanten zu minimieren, deshalb müssen vielerorts auch die Gehwege vor den Gebäuden frei von Laub sein. Der Vermieter kann die Aufgabe, Laub zu entfernen, nicht ohne Weiteres auf die Mieter übertragen. Wie der Deutsche Mieterbund berichtet, reicht eine Regelung in der Hausordnung dazu nicht aus. Zudem gebe es kein Gewohnheitsreicht, das besagt, dass immer die Mieter aus dem Erdgeschoss Herbstlaub harken und den Besen in die Hand nehmen müssen. Wenn Mieter das Laub fegen sollen, muss dies eindeutig im Mietvertrag stehen. Der Vermieter muss in diesem Fall kontrollieren, ob das Laub tatsächlich entfernt wurde, unter Umständen muss er im Schadensfall haften. Oftmals lassen Vermieter entsprechende Arbeiten durch den Hausmeister erledigen oder er beauftragt eine Firma. Die Kosten dafür darf der Vermieter auf die Betriebskostenabrechnung der Mieter umlegen, wenn dies im Mietvertrag entsprechend vereinbart ist.

Umzug in ein Haus mit Garten? Filter hilft bei großen Privatumzügen

Wenn ein größerer Umzug ansteht, etwa in ein Haus mit Garten, bietet die Filter Möbelspedition komplette Umzugspakete an, schließlich bringt ein Umzug sehr viel Arbeit mit sich. Das gesamte Hab und Gut muss verpackt, transportiert und wieder ausgepackt werden. Zudem fallen oft noch Reparaturarbeiten an und nicht selten muss Sperrmüll entsorgt werden. Filter verfügt über Fachkräfte, die bei jedem einzelnen Arbeitsschritt helfen können. Außerdem verfügen wir über das passende Verpackungsmaterial für alles, was transportiert werden muss. Mehr Informationen über unseren Service für Privatumzüge finden Sie unter: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

 

 

 

Wohnungsgröße – wenn im Mietvertrag die falsche Quadratmeterzahl steht

 

Wenn es um die Größe einer Wohnung geht, ist die Angabe der Quadratmeter nicht immer genau. Manchmal fällt erst nach Unterzeichnung des Mietvertrages und nach dem Einzug auf, dass mit der Wohnungsgröße etwas nicht stimmt. Die Filter-Redaktion klärt auf, wann sich das Nachmessen der Wohnungsgröße lohnen kann.

Für Wohnraum zahlen, den es nicht gibt?

Manchmal weicht die tatsächliche Quadratmeterzahl der Wohnung von den Angaben im Mietvertrag so gering ab, dass ein Mieter dies jahrelang oder gar nicht bemerkt. Bei geringen Abweichungen und Ungenauigkeiten fällt der finanzielle Schaden auch vergleichsweise gering aus. Dennoch lohnt es sich, einmal zum Zollstock zu greifen, gerade wenn durch Modernisierung neue Flächen gewonnen werden oder eine Erhöhung des Mietpreises ansteht. Neben der Miethöhe beziehen sich auch die Nebenkosten und die Kosten einer Hausratsversicherung auf die Größe der Wohnfläche. Im schlimmsten Fall zahlen die Betroffenen zu viel für Wohnraum, der so gar nicht vorhanden ist.

Nachmessen – im Zweifelsfall gilt Wohnflächenverordnung

Wer Zweifel hat und die Größe seines Wohnraumes nachmessen will, muss bedenken, dass alle Räume einer Wohnung zur Wohnfläche gehören. Für Terrassen, Balkone oder Kellerabteile gelten bei der Berechnung Sonderregelungen. Zudem besteht die Schwierigkeit, dass es viele Methoden gibt, die Wohnfläche einer Wohnung zu berechnen: DIN-Norm 277 (Hochbau), DIN-Norm 283, die „Zweite Berechnungsverordnung“ oder die Wohnflächenverordnung. Die ersteren drei Methoden sind teilweise außer Kraft und werden nur noch selten angewandt. Die Zweite Berechnungsverordnung gilt noch, wenn der Vermieter die Wohnung vor dem 31.Dezember 2003 vermessen hat und die Wohnung seitdem nicht baulich verändert wurde. Im Zweifelsfall sollten Mieter sich an der Wohnflächenverordnung orientieren. Diese Verordnung betrifft im Wesentlichen den öffentlich geförderten Wohnungsbau, doch im Streitfall orientieren sich auch die Gerichte daran. Die Berechnung nach Wohnflächenverordnung ist relativ streng, da Dachschrägen. Balkone oder Terrassen nur teilweise berücksichtigt werden. Dies kann für Mieter von Vorteil sein.

Wohnung zu groß oder zu klein? Filter hilft beim Umzug

So manch einem wird die Wohnung im Laufe der Jahre zu groß, etwa wenn die Kinder ausziehen oder wenn eine Wohngemeinschaft sich auflöst. Andere wiederum suchen eine Wohnung mit mehr Wohnfläche, wenn sie eine Familie oder eine Wohngemeinschaft gründen wollen. Egal wie die Wünsche ausfallen, die Filter Möbelspedition hilft beim Umzug ins neue Domizil. Wir bieten komplette Services rund um den Umzug oder einzelne Dienstleistungen rund um den Umzug wie Handwerkerleistungen oder Sperrmüllentsorgung. Mehr Informationen zu unseren Leistungen rund um den Umzug finden Sie unter: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Stromleitung selbst verlegen, in der Mietwohnung – ist das erlaubt?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Gerade in Altbauwohnungen kann die vorhandene Elektroinstallation veraltet sein und nicht unbedingt den Bedürfnissen des Mieters entsprechen. Gerade wenn nicht genügend Lichtschalter, Lampenanschlüsse oder Steckdosen vorhanden sind, kommen manche Mieter auf die Idee, die Stromleitung selbst verlegen zu wollen, doch ist das ohne Erlaubnis des Vermieters möglich und darf man als Laie überhaupt Elektroarbeiten ausführen? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Nicht nur die Genehmigung des Vermieters ist erforderlich

Wie der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland erklärt, sollten Mieter nicht auf eigene Faust eine Stromleitung selbst verlegen, wenn sie eine weitere Steckdose oder einen zusätzlichen Lampenanschluss haben wollen. Wenn die Kabel unter Putz verlegt werden müssen, stellt dieser Vorgang einen Eingriff in die Bausubstanz dar. Mieter, die Kabel unter Putz verlegen möchten, sollten deshalb immer die Zustimmung des Vermieters einholen. Dieser kann vom Mieter eine zusätzliche Kaution für einen späteren Rückbau der neuen Anschlüsse fordern. Wer meint, er könne sofort mit den Arbeiten beginnen, wenn die Kabel oberhalb des Putzes verlegt werden sollen, muss trotzdem den Vermieter um Erlaubnis bitten, auch wenn damit kein Eingriff in die Bausubstanz verbunden ist. Es kann gerade in Altbauwohnungen vorkommen, dass zusätzliche Anschlüsse zu einer Überlastung des hausinternen Stromverteilungsnetzes führen. Deshalb ist auch dann unbedingt eine Genehmigung des Vermieters erforderlich. Aber selbst, wenn diese Vorliegt darf der Mieter niemals selbst Hand anlegen.

Für Elektroarbeiten immer den Fachmann rufen

Selbst wenn der Vermieter einverstanden ist und Elektroarbeiten erlaubt, dürfen diese immer nur durch Fachfirmen vorgenommen werden. Auch wenn ein Mieter glaubt fachkundig zu sein, darf er selbst keine Elektroarbeiten ausführen, auch wenn diese als noch so simpel erscheinen. In Deutschland gibt es diesbezüglich strenge Vorschriften. In der „Niederspannungsanschlussverordnung“ (NAV) heißt es, dass es Laien nicht gestattet ist, elektrische Anlagen, die an das öffentliche Elektrizitätsversorgungsnetz angeschlossen sind, zu errichten, zu ändern oder instand zu setzen. Elektrische Arbeiten dürfen nur von Unternehmen ausgeführt werden, die in einem Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers aufgeführt sind. Wer denkt, dass es schon nicht auffällt, wenn er kein entsprechendes Unternehmen beauftragt, muss bedenken, dass eine unsachgemäß durchgeführte Elektroinstallation zu einem Brand führen und eine Gefahr für alle Hausbewohner darstellt. Sollte tatsächlich jemand zu Schaden kommen, haftet der Mieter und es kann sein, dass seine Versicherung dann nicht für den Schaden aufkommt.

Filter übernimmt Elektroarbeiten

Fast jeder Umzug bringt viel Arbeit mit sich. So muss das Hab und Gut verpackt werden, Anschlüsse müssen abgeklemmt werden, der Transport steht an und eventuell müssen noch Renovierungsarbeiten erledigt werden. Für den Umzug bietet Filter komplette Pakete an. Wer in der neuen Wohnung angekommen ist, muss sämtliche Lampen, Spiegelschränke und sonstigen Anschlüsse anbringen. Für Elektroarbeiten beschäftigen wir Fachpersonal, das befugt ist, einfache Elektroarbeiten auszuführen. Bei größeren E-Arbeiten, zieht Filter entsprechende Fachleute mit notwendigen Nachweisen hinzu. Sprechen Sie uns gerne an, wenn umzugsbedingt Elektroarbeiten erledigt werden müssen.

 

Ist Hundehaltung in einer Mietwohnung immer erlaubt?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Hunde erfreuen sich wachsender Beliebtheit, auch in Großstädten mit vielen Mietwohnungen sind sie immer öfter ein guter Gefährte des Menschen. Doch können Mieter einfach so einen Hund anschaffen? Die Filter-Redaktion hat ein entsprechendes Urteil gefunden und warnt vor voreiligem Handeln.

Hundehaltung nur mit Erlaubnis des Vermieters

Oftmals steht im Mietvertrag, dass Haustiere nur mit Zustimmung des Vermieters gehalten werden dürfen. Wenn es um Kleintiere wie Hamster oder Mäuse geht, so muss die Anschaffung im Regelfall dennoch nicht dem Vermieter mitgeteilt werden. Anders sieht es aus, wenn ein Hund in die Mietwohnung einziehen soll. Wird ein Hund ohne Erlaubnis des Vermieters angeschafft, kann der Vermieter fordern, dass der Hund wieder abgeschafft wird, auch wenn der Vermieter zuvor anderen Mietern eine Hundehaltung erlaubt hat. Die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilen des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) verweist auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Köln vom 18.März 2010 (AZ 6 S 269/09). In einer Wohnanlage waren bereits einige Hunde vorhanden. Ein Mieter kaufte sich daraufhin auch einen Vierbeiner, ohne vorher die Genehmigung des Vermieters zu erfragen und der Vermieter verlangte von Ihm dann die Abschaffung des Hundes. Die Richter gaben dem Vermieter Recht. Der betroffene Mieter habe in diesem Fall keinen Anspruch auf Gleichbehandlung, der Vermieter sei in seiner Entscheidung frei, ob er einen weiteren Hund duldet oder nicht. Die Richter befanden, dass ein weiteres Tier zu Streitigkeiten und Problemen innerhalb der Mieterschaft führen könne. Es könne deshalb keiner vom Vermieter verlangen, dass dieser sich eine „Selbstbindung“ auferlegt, zumal im Mietvertrag festgehalten war, dass eine Tierhaltung nur mit Zustimmung des Vermieters möglich ist.

Umzug mit Hund – am besten mit Filter

Wer mit seinem Hund umzieht, möchte, dass der Umzug für den Vierbeiner möglichst stressfrei verläuft. Die Filter Möbelspedition hat Erfahrung mit Umzügen mit Tieren. Die geschulten Mitarbeiter wissen, worauf es ankommt, wenn ein Hund mit umziehen soll. Wir geben Tipps und stimmen den Ablauf mit ihnen darauf ab. Mehr Informationen zu unseren Privatumzügen finden Sie unter: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

 

Baumfällarbeiten im eigenen Garten – was muss man beachten?

 

Ab dem ersten Oktober ist es offiziell wieder erlaubt, Baumfällarbeiten durchzuführen. Zwischen dem ersten März und dem 30. September schützt das Naturschutzgesetz nistende Vögel. Wer in seinem eigenen Garten Baumfällarbeiten durchführen möchte, kann dies für den Herbst planen, doch dabei müssen Hobbygärtner einiges beachten, bevor sie die Motorsäge in die Hand nehmen.

Baumschutzsatzung beachten

Wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau schreibt, ist der Zeitraum zwischen November und Februar günstig, um Baumfällarbeiten durch zu führen, da sie oft kein Laub mehr tragen und das Holz weniger Wasser enthält. Es kann so früher als Brennholz verwendet werden. Doch bevor die Motorsäge zum Einsatz kommt, sollten Baumbesitzer sich zunächst bei der Gemeindeverwaltung erkundigen, welche Bestimmungen in der Baumschutzsatzung enthalten sind. Diese Satzungen können je nach Bundesland unterschiedliche Forderungen enthalten. Gerade in Wohngebieten mit vielen Einwohnern stehen Bäume unter einem besonderen Schutz. Deshalb enthalten die Baumschutzsatzungen Angaben zu Alter und Größe der Bäume, die als besonders schützenswert gelten. Bäume, die eine bestimmte Größe und ein bestimmtes Alter aufweisen, dürfen dann nicht ohne Genehmigung gefällt werden, es sei denn sie sind krank oder sie müssen Baumaßnahmen weichen. Dies müssen Bauherren oder Hobbygärtner entsprechend nachweisen und begründen. Als Faustregel stehen Laub- und Nadelbäume, die einen Stammumfang von etwa 60 bis 80 Zentimeter aufweisen, unter einem besonderen Schutz. Obstbäume sind davon meist ausgenommen. Wer ohne Genehmigung einen Baum fällt, zahlt unter Umständen eine hohe Geldstrafe. Gerade wenn große Bäume wegen Baumaßnahmen gefällt werden müssen, kann die Gemeindeverwaltung Ersatzpflanzungen oder eine Ausgleichszahlung fordern.

Umzug in ein Haus mit Garten? Die Filter Möbelspedition bietet komplette Umzugspakete

Wer künftig zu den Gartenbesitzern zählen möchte und ein Haus mit Garten gefunden hat, muss den Umzug nicht alleine bewältigen. Die Filter Möbelspedition bietet komplette Umzugspakete für Privathaushalte an. Dazu gehört, dass wir das Hab und Gut verpacken, den Transport übernehmen und im neuen Heim die Elektrogeräte anschließen. Auf Wunsch übernehmen wir auch Reinigungs- und Renovierungsarbeiten. Gerne stehen wir für ein kostenloses Beratungsgespräch zur Verfügung.

Mehr über unsere Privatumzüge finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

 

Die Wohngemeinschaft – welche Vertragsverhältnisse sind denkbar?

 

Eine Wohngemeinschaft kann für viele Mieter eine Alternative zur Einzimmerwohnung darstellen. Gerade für junge Menschen, die etwa in der Ausbildung oder im Studium sind, bietet diese Wohnform neben Kostenersparnis die Möglichkeit, sich besser an einem anderen Ort zurechtzufinden und neue Kontakte zu knüpfen. Aber auch immer ältere Menschen entscheiden sich für eine Wohngemeinschaft, um Einsamkeit im Alter vorzubeugen und weil eine große Wohnung mit der Rente vielleicht nicht so ohne Weiteres bezahlbar ist. Doch welche Vertragsverhältnisse sind bei einer Wohngemeinschaft denkbar? Die Filter-Redaktion hat Tipps parat, damit auch rechtlich alles geregelt ist.

Wohngemeinschaft mit einem Hauptmieter

Wird eine Wohngemeinschaft gegründet, sind verschiedene Szenarien denkbar, was das Vertragsverhältnis angeht. Gerade wenn ein Mieterwechsel ansteht, kann es schnell zu Konflikten kommen, wenn das Mietverhältnis nicht eindeutig geregelt ist. Häufig kommt es vor, dass eine Person als Hauptmieter auftritt und einen entsprechenden Mietvertrag mit dem Vermieter aufsetzt. Als Hauptmieter kann dieser Mieter dann einzelne Zimmer an Mitbewohner untervermieten und dazu einen Untermietvertrag aufsetzen. Zieht dann ein Untermieter aus, betrifft dies nicht das Mietverhältnis zwischen Hauptmieter und Vermieter, der Hauptmieter kann einfach einen neuen Untermieter suchen. Zieht der Hauptmieter aus, muss der Vermieter einen neuen Mietvertrag mit einem Nachfolger schließen, dies kann ein ehemaliger Untermieter sein. Der Hauptmieter muss für alle Verbindlichkeiten gegenüber dem Vermieter geradestehen, auch wenn der Untermieter nicht zahlt. So ist es sinnvoll, vom Untermieter eine Kaution einzubehalten für den Fall, dass dieser seinen Anteil der Miete nicht zahlt oder plötzlich verschwindet.

Wohngemeinschaft durch Gründung einer Zweckgemeinschaft

Eine Wohngemeinschaft kann sich auch für eine Form entscheiden, bei der sie als Zweckgemeinschaft dem Vermieter gegenüber gemeinschaftlich auftritt. Dazu muss die Wohngemeinschaft eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gründen. Im Mietvertrag stehen dann alle Mieter gemeinsam als Vertragspartner des Vermieters. Kommt es zu einem Mieterwechsel, zerbricht die GbR, der Mietvertrag muss auf den WG-Nachfolger geändert werden. Dazu ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich. Jeder einzelne Mieter der Zweckgemeinschaft ist für seinen Anteil der Miete zuständig. Zahlt ein Mieter nicht, sind die anderen Mieter für die Begleichung eventueller Mietzahlungen zuständig. Die Zweckgemeinschaft muss gemeinschaftlich für die Mietkaution aufkommen. Sollte ein Mieter diese Kaution nicht zahlen, haften die anderen Mieter gemeinschaftlich für die gesamte Kaution.

Wohngemeinschaft mit einzelnen Mietern

Nicht zuletzt kann jeder WG-Bewohner einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter schließen. Zieht ein Bewohner aus, muss der neue Mitbewohner einen eigenen Vertrag mit dem Vermieter schließen, der Vermieter muss dem zustimmen. Da in diesem Fall jeder einzelne Bewohner einen Mietvertrag mit dem Vermieter hat, ist er für das zuständig, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Der Vermieter kann von jedem einzelnen Mieter eine Kaution fordern. Sollte ein Mieter diese nicht zahlen, ist eine Haftung der anderen Mieter ausgeschlossen.

Umzug in eine Wohngemeinschaft – mit der Filter Möbelspedition

Die Filter Möbelspedition hilft nicht nur bei großen Umzügen, wir stehen auch Kunden mit Rat und Tat zur Seite, die ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft neu beziehen möchten. Auch bei einem kleinen Umzug müssen schließlich Umzugskisten gepackt und das Hab und Gut transportiert werden. Weitere Informationen zu unseren Privatumzügen finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

 

 

Dürfen nicht winterharte Pflanzen im Treppenhaus überwintern?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Langsam kündigt sich der Herbst an und die Balkonsaison neigt sich dem Ende zu, zumindest für Pflanzen, die nicht winterhart sind. Dazu gehören zum Beispiel Oleander, Fuchsien oder Zitrusbäumchen. Doch können diese Pflanzen im Treppenhaus überwintern und vor dem ersten Frost dort gelagert werden? Können Mieter ihre Balkonpflanzen im Herbst und Winter einfach im Treppenhaus überwintern lassen? Die Filter-Redaktion hat ins Mietrecht geschaut.

Pflanzen im Treppenhaus – nicht ohne Genehmigung

Für nicht winterharte Pflanzen kann ein kühles, helles Treppenhaus mit großen Fenstern das ideale Winterquartier sein. Viele Mieter stellen ihre Pflanzen in der Winterzeit deshalb gerne auf Fensterbänke oder Treppenabsätze ab und wissen oft nicht, dass sie dafür eigentlich eine Genehmigung des Vermieters brauchen. Darauf macht der Eigentümerverband Haus & Grund aufmerksam. Der Vermieter darf die Nutzung von Gemeinschaftsflächen einschränken, nicht zuletzt deshalb, weil er dazu verpflichtet ist, Flur und Treppenhaus verkehrssicher zu halten.
Wenn der Vermieter es den Mietern gestattet, Pflanzen im Treppenhaus überwintern zu lassen und sie dort abstellen lässt, müssen die Mieter darauf achten, dass die Pflanzen keine möglichen Fluchtwege versperren. Es gibt keine einheitliche Regelung dazu, wie breit ein Fluchtweg mindestens sein muss. Dazu lohnt es sich, einen Blick in die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer zu werden. Diese enthalten unterschiedliche Brandschutz-Vorschriften. Wenn die Pflanzen während ihrer Überwinterung sicher aufgestellt sind und regelmäßige Pflege genießen, erfreut sich auch die Hausgemeinschaft am Anblick der grünen Mitbewohner.

Umzug in ein Haus mit Garten – mit der Filter Möbelspedition

Wem der Balkon oder der Gemeinschaftsgarten im Mietshaus nicht mehr ausreicht oder wer über keinen Balkon verfügt, hegt vielleicht irgendwann einmal den Wunsch, in ein Haus mit Garten umzuziehen, wenn dies finanzierbar ist. Dabei ist die Paul Filter Möbelspedition für Privatumzüge der passende Ansprechpartner. Wir bieten verschiedene einzelne Services rund um den Privatumzug wie den Transport oder auch Handwerkerleistungen oder ganze komplette Umzugspakete. Mehr Informationen zu unseren Leistungen finden Sie unter: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

 

Dürfen Mieter ohne Erlaubnis Katzenklappen anbringen?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Katzenhaltung in Mietwohnungen sorgt in der Regel selten für Streitigkeiten mit anderen Mietern oder Vermietern, wenn nicht gerade jemand Katzen in der Wohnung regelrecht hortet. Ein Stubentiger hingegen wird oft gut toleriert. Doch was ist, wenn der Halter einen Freigang für die Katze organisieren und dafür Katzenklappen anbringen möchte? Die Filter-Redaktion warnt davor, eine Katzenklappe ohne Erlaubnis anzubringen.

Vor dem Einbau von Katzenklappen um Erlaubnis fragen

Wer eine Katze in der Wohnung hält, möchte dem Tier frische Luft und Auslauf bieten. Im Vorteil ist, wer über einen gesicherten Balkon verfügt, wo eine Katze auch mal unbeaufsichtigt verweilen und die frische Luft genießen kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat und nicht gerade an einer vielbefahrenen Straße wohnt, möchte der Katze vielleicht Auslauf vor der Tür ermöglichen. Damit das Tier selbstständig raus und rein kann, scheint der Einbau einer Katzenklappe in der Wohnungs-und/oder Haustür als praktisch. Solch ein Einbau bedeutet jedoch ein großer baulicher Eingriff und sollte deshalb nie ohne Zustimmung des Vermieters erfolgen. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland gibt zu bedenken, dass der Einbau einer Katzenklappe ohne Erlaubnis des Vermieters zu einer fristlosen Kündigung führen kann. Erfolgt der Einbau ohne Erlaubnis und baut der Mieter die Katzenklappe innerhalb einer gesetzten Frist nicht wieder zurück, kann dies zur Kündigung führen.
Etwas anders sieht es aus, wenn der Mieter innerhalb der Wohnung Katzenklappen in die Türen einbaut. Bei unerlaubtem Einbau muss nicht zwingend eine fristlose Kündigung erfolgen. Richter sehen den Einbau einer Katzenklappe in einer Zimmertür meist nicht als so schwerwiegend an, dass sie eine Kündigung für gerechtfertigt halten. Doch auch wenn Mieter innerhalb der Wohnung Katzenklappen einbauen, sollten sie dafür eine Einverständniserklärung des Vermieters holen.

Umzug mit Katze? Die Filter Möbelspedition hilft

Manchmal erreichen uns Anfragen Katzenhaltern, die mit Katze umziehen wollen. Natürlich bieten wir komplette oder einzelne Umzugsservices auch für Katzenhalter an. Unser geschultes Personal weiß, was zu beachten ist, wenn sensible Stubentiger mit umziehen müssen. In einem Vorabgespräch klären wir, wie der Umzug mit Katze möglichst stressfrei für das Tier organisiert werden kann.

Mehr Informationen zu unseren Privatumzügen finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Schädlingsbefall in der Wohnung – wer muss den Kammerjäger zahlen?

 

Dies ist eine Horrorvorstellung für wohl jeden Mieter: Wenn sich Wanzen im Bett, Mäuse im Vorratsschrank oder Ameisen im Bad breit machen, ist der Schreck groß und schnelles Handeln erforderlich. Oft hilft dann nur noch der Kammerjäger, doch wer muss für die Kosten aufkommen, der Mieter oder der Vermieter?

Im Regelfall trägt der Vermieter die Kosten für den Kammerjäger

Wenn dem Mieter keine Schuld am Schädlingsbefall nachgewiesen werden kann, muss der Vermieter die Kosten übernehmen, wenn der Kammerjäger kommen muss. Mieter müssen ihren Vermieter so schnell wie möglich informieren, wenn sie Schädlinge in der Wohnung bemerken. Wie der Berliner Mieterverein mitteilt, können Mieter schadensersatzpflichtig werden, wenn sie einen Schädlingsbefall nicht oder zu spät melden. Die Kosten für vorbeugende Maßnahmen, etwa für das Auslegen von Rattenködern, kann der Vermieter auf die Mieter des Hauses umlegen.

Wann der Mieter Kosten für den Kammerjäger übernehmen muss

Wenn der Vermieter nachweisen kann, dass der Mieter den Schädlingsbefall in der Wohnung verursacht hat, muss der Mieter die Schädlingsbekämpfung in Auftrag geben und zahlen. In der Regel hat der Mieter zwei Wochen dafür Zeit. Von einer eigenmächtigen Schädlingsbekämpfung raten die Mieterschützer ab, da einige Mittel für Laien bei falscher Anwendung gesundheitsschädlich sein und die Wohnung sogar unbewohnbar machen können.

Mietminderung möglich

Mieter, die von einem Schädlingsbefall in der Wohnung betroffen sind, können unter Umständen die Miete mindern. Dies kann der Fall sein, wenn sie bedingt durch die Arbeit des Kammerjägers vorübergehend ausziehen müssen. Kommt gefährliches Gift zum Einsatz, haben Mieter für die Zeit der Schädlingsbekämpfung Anspruch auf eine Ersatzunterkunft, z.B. in einem Hotel.

Wohnung vorübergehend nicht bewohnbar? Filter bietet Stauraum

Wer einen aufwendigen Kammerjäger-Einsatz in seiner Wohnung vornehmen lassen muss, möchte vielleicht einige Habseligkeiten oder Möbelstücke zwischenlagern. Die Filter Möbelspedition bietet Stauraum für eine kurzfristige oder längerfristige Lagerung. Mehr Informationen über Möglichkeiten, Dinge bei uns einzulagern, finden Sie hier: https://filter-umzug.de/services/lagerung/

Beleidigungen im Mietshaus – nicht immer folgenlos

 

Tipps aus dem Mietrecht

Wo Menschen Vertragsverhältnisse eingehen, kann es immer mal zu Streitigkeiten kommen. Manchmal rutschen dem einen oder anderen Beleidigungen gegenüber dem Vermieter raus. Im zwischenmenschlichen Bereich lässt sich sowas nicht immer vermeiden. Doch rechtfertigt eine Beleidigung gleich eine fristlose Kündigung? Die Filter-Redaktion hat ins Mietrecht geschaut.

Wenn Vermieter beleidigt werden – es kommt auf den Einzelfall an

Allgemein lässt sich sagen, dass keine generelle gesetzliche Regelungen bezüglich Beleidigungen gegenüber dem Vermieter bestehen. Solche Paragrafen sind im Mietrecht nicht verankert. Es hängt somit sehr stark vom Einzelfall ab, ob eine außerordentliche fristlose Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht. In entsprechenden Gerichtsurteilen haben die Richter durchaus unterschiedliche Urteile gefällt. Dabei haben sie berücksichtigt, ob es sich bei der Beleidigung um einen momentanen Kontrollverlust im Zuge eines Streites oder um eine ganz bewusste verletzende Äußerung handelt. Rutscht einem Mieter, der sich nie hat was zuschulden kommen lassen, im hitzigen Streit und womöglich unter Alkoholeinfluss einmal ein Schimpfwort heraus, wird dies in den meisten Fällen wohl ohne Folgen für ihn bleiben. Entscheidend ist zudem die Frage, ob der Beleidigung ein längerer Streit vorausging, bei dem der Vermieter selbst nicht immer ganz korrekt gehandelt hat. Ein Vermieter, der sich beleidigt fühlt, kann, wenn auch keine fristlose Kündigung, eine Abmahnung erteilen und eine ordentliche Kündigung aussprechen, sollte es zu weiteren Beleidigungen kommen. Die Grenze des Zumutbaren ist jedoch überschritten, wenn der Mieter seinen Vermieter verleumdet oder ihn durch üble Nachrede in Misskredit bringt. In solchen Fällen hat eine außerordentliche fristlose Kündigung große Aussichten auf Erfolg.

Dauerstress mit dem Vermieter – Filter hilft beim Umzug

Wenn zwischen einem Vermieter und dem Mieter die Chemie einfach nicht stimmt und es immer wieder zu Streit kommt, kann ein Umzug eine gute Lösung sein. Wer sich in seinem Wohnumfeld nicht mehr wohlfühlt, tut sich selbst einen großen Gefallen, wenn er sich eine neue Bleibe sucht. Den Umzug muss keiner alleine meistern. Die Filter Möbelspedition aus Norderstedt bietet komplette Umzugspakete sowie einzelne Services rund um den Umzug an. Dazu gehören zum Beispiel der Transport, das Verpacken des Hab und Guts oder Handwerkerleistungen. Mehr Informationen rund um den Privatumzug finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/