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Pannen beim Bohren und Dübeln vermeiden

 

Kleinere Handwerkerarbeiten in der Wohnung können Mieter meist selbst übernehmen, wenn sie eine Bohrmaschine zur Hand haben. Mit etwas Geschick ist das Regal schnell angebohrt, die Lampe angebracht oder der Kleiderhaken befestigt. Doch auch bei kleineren Arbeiten gilt es Pannen beim Bohren und Dübeln zu vermeiden. Die Filter-Redaktion hat Tipps parat.

Abrutschen des Bohrers verhindern

Viele Missgeschicke beim Bohren und Dübeln mit der Bohrmaschine entstehen dadurch, dass der Bohrer beim Bohren abrutscht. Experten der Heimwerkerschule DIY Academy in Köln raten deshalb, beim Arbeiten auf die richtige Haltung zu achten. Bevor die Maschine gestartet werden kann, sollten Hobbyhandwerker zunächst einmal eine Schutzbrille aufsetzen und dann die Bohrspitze senkrecht zur Oberfläche ansetzen. Nach dem Start gilt es, sich vorsichtig heranzutasten, ohne Schlagbohrer-Einstellung, bis der Bohrer auf einen festen Halt an der Wand stößt. Erst dann kann ein leichter Druck ausgeübt werden. Damit auf glatten Fliesen nichts schiefgeht, raten die Experten, ein Stück Klebeband auf die Bohrstelle zu kleben. Sollte ein Bohrloch doch einmal zu groß geraten sein, muss es ausgebessert werden. Dazu eignet sich Reparierknete aus dem Baumarkt. Von dieser einfach ein Stück abschneiden, kneten und in das Loch drücken. Anschließend kann der Dübel in das Loch. Das Ganze muss dann eine Viertelstunde aushärten, bevor ein Haken oder eine Schraube eingedreht werden kann.

Korkenzieher bei festsitzendem Dübel zur Hand nehmen

Spätestens bei einem Auszug aus der Wohnung müssen Dübel entfernt werden. Steckt ein Dübel in der Wand fest, kann ein Korkenzieher zum Einsatz kommen. Diesen ein wenig in den Dübel eindrehen, damit der Dübel wie ein Korken aus der Flasche aus der Wand gezogen werden kann. Hat man keinen Korkenzieher zur Hand, geht es auch mit einer Schraube. Damit der Dübel sich nicht spreizt, die Schraube nur ein bis zwei Umdrehungen weit hineindrehen. Dann die Schraube vorsichtig mit dem Dübel aus der Wand ziehen.

Filter bietet Handwerkerleistungen

Gerade bei einem Umzug ist oft mehr zu tun als ein Dübelloch zu schließen oder einen Dübel zu ziehen. Meist fallen die nötigen Schönheitsreparaturen umfangreicher aus. Nicht jeder hat das Geschick oder die Zeit dafür. Die Filter Möbelspedition stellt auf Wunsch professionelle Handwerker zur Verfügung, die Dübel entfernen, Löcher verputzen und Wände streichen können.

Mehr über unsere Handwerkerleistungen erfahren Sie hier:

Handwerker-Dienstleistungen

Mietminderung bei Bauarbeiten auf Nachbargrundstück?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Werden im eigenen Haus umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt, ist eine Mietminderung bei Bauarbeiten durchaus möglich. Doch was ist, mit einer Mietminderung bei Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück weil es dadurch zu Lärmbelästigung kommt? Dann ist die Rechtslage nicht immer eindeutig. Die Filter-Redaktion hat ein entsprechendes Urteil aus Hamburg gefunden.

Pauschalierte Minderungsquote

In einem Hamburger Fall, der vor dem Amtsgericht Barmbek landete (820 C 260/18) stritten eine Frau und ihr Vermieter darum, ob eine Mietminderung zulässig sei, wenn die Mieterin sich durch Baulärm auf dem Nachbargrundstück belästigt fühlt. Die Mieterin hatte die Miete gemindert, da sie unter erheblichen Lärmbelästigungen zwischen 6.30 und 18 Uhr gelitten habe. Der Vermieter wollte dies nicht hinnehmen und verlangte die Zahlung der einbehaltenen Miete. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass eine Mietminderung zulässig ist, auch wenn der Baulärm vom Nachbargrundstück kommt, da es infolge der Baustelle zu erheblichen Lärm- und Schmutzemissionen gekommen sei. Die Richter verlangten kein detailliertes, täglich und stündlich geführtes Störungsprotokoll, da sich die Geräusche und sonstigen Immissionen von Tag zu Tag durch den unterschiedlichen Bauverlauf ändern können. Die Richter gestanden der Mieterin eine pauschalierte Minderungsquote von zehn Prozent der Bruttowarmmiete zu. Durch die pauschalisierte Minderungsquote könne man störungsfreie Tage ebenso wie Spitzen der Geräuschbelastung angemessen auffangen, so die Richter.

Umzug in Übergangswohnung – Filter Möbelspedition hilft

Manchmal machen umfangreiche Modernisierungsarbeiten es erforderlich, dass Mieter vorübergehend in eine andere Wohnung ziehen wollen oder müssen. Dies kann der Fall sein, wenn die Bauarbeiten sehr lange dauern. Wenn dann auch noch ganze Wände eingerissen werden, das Bad über einen längeren Zeitraum nicht nutzbar ist oder eine Heizungsanlage neu installiert wird, kann es sinnvoll sein, übergangsweise in eine andere Wohnung zu ziehen. In manchen Fällen stellen Vermieter dazu Wohnungen aus ihrem eigenen Bestand zur Verfügung. Wer in eine Übergangswohnung zieht, hat im Prinzip den gleichen Arbeitsaufwand wie für einen regulären Umzug. Die Filter Möbelspedition bietet komplette Umzugspakete an, die die Arbeit erheblich erleichtern können. Alternativ bietet die Filter Möbelspedition einzelne Services rund um den Umzug wie Transport oder Handwerkerarbeiten an.

Mehr Informationen zu unseren Privatumzügen finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Rauchen in der Mietwohnung – Tipps aus dem Mietrecht

 

Wenn es ums Rauchen in der Mietwohnung geht, scheiden sich oft die Geister. Was für die einen Genuss ist, ist für andere eine Belästigung oder – zum Beispiel für Asthmatiker – eine Belastung. Grundsätzlich gehört das Rauchen zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietsache. Niemand muss Angaben darüber machen, ob er Raucher ist oder nicht, wenn er sich um eine Wohnung bewirbt. Dennoch gilt auch das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Die Filter-Redaktion hat Tipps parat, wie ein Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern gelingen kann.

Rauchverbot für Gemeinschaftsflächen zulässig

Da Rauchen zum vertragsmäßigen Gebrauch einer Mietswohnung gehört, gibt es im Prinzip kein Rauchverbot für die Wohnung, es sei denn, es steht eine entsprechende Individualvereinbarung im Mietvertrag. Für Flächen, die die gesamte Hausgemeinschaft nutzt, kann der Vermieter jedoch ein Rauchverbot aussprechen, das kann zum Beispiel für das Treppenhaus, den Fahrstuhl, die Waschküche, den Keller oder den Speicher gelten. Dort darf der Vermieter auch entsprechende Verbotsschilder anbringen.

Zeitliche Einschränkungen möglich

Wenn ein Mieter in seinen eigenen vier Wänden raucht, bekommen die Nachbarn dies nicht unbedingt mit. Problematisch kann es werden, wenn Rauch aus dem geöffneten Fenster in das Schlafzimmer eines Nachbarn dringt oder wenn der Raucher auf dem Balkon zur Zigarette greift. In der Rechtsprechung gab es bereits einige Urteile, die Rauchern das Rauchen in bestimmten Zeitfenstern untersagten. In einem Berliner Urteil (LG Berlin, 65 S. 362/16) verboten es die Richter einem Mieter, nachts aus dem Fenster zu rauchen, da sonst der Rauch leicht durch das Schlafzimmerfenster der darüber liegenden Wohnung gelangte. Mietschützer weisen darauf hin, dass vereinbarte Zeiten für Raucher oftmals den Hausfrieden stärken können.

Umzug wegen Nachbarn? Mit Filter schnell in die neue Bleibe

Manchmal fühlt man sich in seinem Wohnumfeld einfach nicht wohl und die Mitmieter sind auch nicht zu Kompromissen bereit, um Konflikte beizulegen. In manchen Fällen ist ein Umzug in eine neue Wohnung die beste Lösung. Ist erst einmal eine neue Bleibe gefunden, fällt eine Menge Arbeit an. Wer einen Profi engagiert, kann seinen Umzug viel schneller bewältigen. Die Filter Möbelspedition bietet Komplettpakete rund um den Umzug an. Kunden haben zudem die Möglichkeit, einzelne Serviceleistungen rund um den Umzug in Anspruch zu nehmen. Mehr über unsere Leistungen rund um den Privatumzug finden Sie unter:

Privatumzug

 

Welche Posten dürfen über Nebenkosten abgerechnet werden?

 

Wenn es um die Abrechnung der Nebenkosten geht, kommt es manchmal zu Fehlern und Missverständnissen. Gerade wenn in der Abrechnung der Posten „sonstige Nebenkosten“ auftaucht oder Positionen, die so im Mietvertrag nicht auftauchen, werden Mieter stutzig. Die Filter-Redaktion gibt Tipps, wie eine Nebenkostenabrechnung richtig zu prüfen ist, denn eine Nebenkostenabrechnung darf kein Sammelsurium an beliebig abgerechneten Posten sein.

Blick in den Mietvertrag werfen

Wer wissen möchte, für welche Nebenkosten er überhaupt aufkommen muss, sollte als Erstes einen Blick in den Mietvertrag werfen. Dort sollten die Betriebskosten aufgeführt sein, die der Mieter zahlen muss. Oftmals ist ein Passus aufgeführt, der besagt, dass der Mieter „die Betriebskosten“ oder „sämtliche Betriebskosten“ begleichen muss. Dies bedeutet, dass alle gängigen umlagefähigen Betriebskosten laut Betriebskostenverordnung (BetrKV) als vereinbart gelten. Dazu zählen zum Beispiel die Gartenpflege, Beleuchtungskosten oder Kosten für den Aufzug. Gibt es Betriebskosten, die als „sonstige“ zusätzlich in der Abrechnung aufgeführt sind, müssen diese explizit genannt sein, der Begriff „sonstige“ reicht nicht aus. Unter den Posten „Sonstiges“ kann sich zum Beispiel das Reinigen der Dachrinne verbergen oder regelmäßige Ungezieferbekämpfung. Die explizite Nennung ist auch deshalb wichtig, damit der Mieter erkennen kann, ob es sich um umlagefähige Posten handelt. So zählt zum Beispiel der Verwaltungsaufwand des Vermieters nicht zu den umlagefähigen Kostenpositionen.

Alles durch Inklusivmiete abgedeckt?

In manchen Fällen werden im Mietvertrag nur einzelne Posten und keine „Sonstigen“ genannt, zum Beispiel Beleuchtungskosten, Müllabfuhr und Gebäudereinigung, dann muss der Mieter auch nur diese zahlen. Findet sich im Vertrag kein Abschnitt über Betriebskosten, muss der Mieter für die Brutto- oder Inklusivmiete aufkommen. Das heißt, der Mieter bezahlt die Heiz- und Warmwasserkosten, die übrigen Kosten sind durch die Kaltmiete abgegolten.

Betriebskosten zu hoch? Umzug in kleinere Wohnung kann Kosten senken

Sind die Betriebskosten auf Dauer zu hoch, kann es hilfreich sein, in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Die Verteilerschlüssel für die Betriebskosten sind unterschiedlich. Es kommt durchaus vor, dass Vermieter die Größe der Wohnung als Verteilerschlüssel für die Nebenkosten verwenden. Dies ist vorab mit dem Vermieter zu klären. Wer in eine Kleinere Wohnung zieht, hat meist genauso viel Arbeit wie bei einem großen Umzug. Die Filter Möbelspedition bietet komplette Umzugspakete für Privatumzüge an. Mehr Informationen dazu finden Sie unter:

Privatumzug

Wer haftet bei Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung?

 

Manchmal führt übermäßige Feuchtigkeit zu Schäden in der Wohnung. Zu den sichtbarsten Zeichen, dass die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu hoch ist, zählt wohl Schimmelbildung. Manchmal trägt der Mieter durch falsches Heiz-und Lüftungsverhalten dazu bei, dass Feuchtigkeitsschäden entstehen. Manchmal ist eine schadhafte Bausubstanz schuld. Doch wer haftet bei Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung?

Verursacher muss festgestellt werden

Wenn es um Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung geht, können diese Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten erforderlich machen, die teuer werden können. Mieter sind verpflichtet, ihre Vermieter sofort in Kenntnis zu setzen, wenn ihnen Feuchtigkeitsschäden auffallen wie Schimmelbildung oder nasse Decken und Wände. Innerhalb einer zumutbaren Frist muss der Vermieter dafür sorgen, dass die Ursache behoben und die Schäden beseitigt werden. Doch wer muss für diese Kosten aufkommen, der Vermieter oder der Mieter? Entscheidend ist dabei, wer die Feuchtigkeitsschäden verursacht hat. Kann nachgewiesen werden, dass der Mieter die Wohnung nicht ausreichend beheizt und belüftet, muss er für die entstehenden Kosten aufkommen. Kommt es aufgrund einer schadhaften Bausubstanz zu Feuchtigkeitsschäden, muss der Vermieter die Kosten für die Instandsetzung und Renovierung tragen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Abflussrohr bei einem Balkon defekt ist und Wasser in die Wohnung unterhalb des Balkons gerät oder wenn alte Holzfenster morsch werden.

Im Streitfall Gutachten einholen

In einem Hamburger Urteil aus dem Jahr 2018 hat ein Gericht ein Sachverständigengutachten einholen lassen. Die betreffende Wohnung wies nach der Rückgabe erhebliche Feuchtigkeitsschäden auf. Der Vermieter verlangte Schadensersatz wegen Nutzungsausfall. Er wollte zudem, dass die Mieterin die Kosten für Maler- und Putzarbeiten erstattet. Das Gericht gab jedoch der Mieterin Recht. Diese habe ihren Vermieter rechtzeitig auf den Schaden hingewiesen. Der Vermieter hat den Mangel daraufhin nicht behoben. Durch das Gutachten konnte der Mieterin kein vertragswidriges Nutzungsverhalten nachgewiesen werden. Sie musste für die Kosten nicht aufkommen.

Malerarbeiten in der Wohnung? Lagerraum bei Filter mieten

Manchmal machen Feuchtigkeitsschäden an Decken oder Wänden es erforderlich, dass ganze Zimmer ausgeräumt und renoviert werden müssen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Möbel in einem anderen Zimmer unterzustellen. Die Filter Möbelspedition in Norderstedt bei Hamburg stellt Lagerräume zur Verfügung, wo Kunden ihr Hab und Gut kurz- oder langfristig unterstellen können.

Mehr über unsere Lagercontainer erfahren Sie hier:

Lagerung

Rechtzeitige Mietzahlung – Zeitpunkt der Gutschrift ist maßgeblich

 

Tipps aus dem Mietrecht

Dass Mieter ihre Miete rechtzeitig überweisen müssen, zählt wohl zu den Grundpflichten eines jeden Mieters. Doch wann gilt eine Miete als rechtzeitig überwiesen? Die Filter-Redaktion hat ein Urteil gefunden, das besagt, dass der Zeitpunkt der Gutschrift maßgeblich für die rechtzeitige Mietzahlung ist.

Zeitpunkt der Überweisung zählt nicht

In einem Freiburger Fall (Az. 9 S 109/14) kündigte ein Vermieter seinem Mieter fristlos, weil der Mieter mit zwei Monatsmieten in Verzug war. Der Mieter vertrat die Meinung, dass die Kündigung nicht rechtens sei, da die zweite Miete rechtzeitig gezahlt worden sei. Der Mieter machte den Zeitpunkt der Überweisung geltend. Das Landgericht Freiburg gab dem Mieter nicht Recht. Die Richter wiesen darauf hin, dass es allein auf den Zeitpunkt der Gutschrift der Miete auf das Konto des Vermieters ankommt. Zu welchem Zeitpunkt die Überweisung vorgenommen worden sei, sei nicht relevant, damit die Miete als pünktlich überwiesen angesehen werden kann. Mieter müssen dafür sorgen, dass die Miete spätestens am dritten Werktag eines Monats auf dem Konto des Vermieters eingeht. Mieterschützer raten Mietern deshalb, einen Dauerauftrag für die Miete einzurichten. So müssen sie nicht jeden Monat neu daran denken, die Miete zu überweisen. Leichter haben es Mieter, bei denen der Vermieter die Miete mithilfe eines Lastschriftverfahrens einzieht. Diese Mieter müssen nur darauf achten, dass das Konto zu dem Zeitpunkt ausreichend gedeckt ist. Die Filter-Redaktion empfiehlt Ihnen, eines der beiden Möglichkeiten einzurichten, so dass gegenüber Ihrem Vermieter die rechtzeitige Mietzahlung gewährleistet ist.

Filter bietet komplette Umzugspakete

Egal ob Sie selbst die Wohnung gekündigt haben oder ob Ihnen gekündigt wurde: Die Filter Möbelspedition bietet komplette Umzugspakete an, damit der Wechsel in die neue Wohnung schnell und reibungslos klappt und Sie selbst möglichst wenig Arbeit haben. Wir helfen Ihnen beim Verpacken des Hab und Guts, beim Transport sowie bei nötigen Handwerkerarbeiten. Mehr über unsere Umzugspakete oder einzelne Services rund um den Umzug erfahren Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Schlüssel verloren – wann haftet der Mieter?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Schnell kann es passieren, dass der Haustür- oder Wohnungsschlüssel weg ist. Das ist wohl schon vielen passiert. Manchmal finden sich Schlüssel nach kurzer Suche wieder an, weil man sie einfach nur verlegt hat. In manchen Fällen sind sie endgültig abhanden gekommen. Doch wann haftet der Mieter wenn er den Schlüssel verloren hat? Die Filter-Redaktion hat beispielhafte Urteile gefunden, denn es hängt stark davon ab, inwiefern der Mieter seinen Obhutspflichten nachkommt oder nicht.

Mieter sind grundsätzlich schadensersatzpflichtig

Aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH VIII ZR 205/13) geht hervor, dass Mieter grundsätzlich schadensersatzpflichtig sind, wenn sie einen Schlüssel verloren haben. Ein Schaden entsteht aber erst dann, wenn die Schließanlage ausgetauscht wird. Wird die Anlage nicht ausgetauscht, gehen die Richter von keinem Schaden für den Vermieter aus. Zudem spielt es eine Rolle, ob der Mieter leichtsinnig gehandelt hat oder nicht. In einem Fall, wo der Mieter für den Schaden aufkommen musste, wurde dem Mieter Schlüssel aus dem Auto gestohlen. Er hatte seine Schlüssel unter dem Autositz deponiert, wo Diebe diese fanden, nachdem sie das Auto aufgebrochen hatten.
Der Vermieter tauschte die gesamte Schließanlage aus. Der Mieter musste zahlen, denn die Richter befanden, dass der Mieter seinen Obhutspflichten nicht nachgekommen sei. Er hätte damit rechnen müssen, dass sein Auto auf einem öffentlichen Parkplatz aufgebrochen werden kann.
In einem anderen Fall hatten Diebe Schlüssel eines Mieters aus einem Wertfach gestohlen. Der Mieter lag im Krankenhaus und hatte seine Schlüssel in einem Fach für Wertsachen im Krankenzimer eingeschlossen. Nach dem Diebstahl wechselte der Vermieter die Schließanlage aus und forderte Schadensersatz vom Mieter. Die Richter gaben dem Mieter Recht, weil sie der Auffassung waren, dass der Mieter seinen Obhutspflichten nachgekommen sei. Er habe die Sicherungsmöglichkeit genutzt, die das Krankenhaus für Wertsachen zur Verfügung gestellt habe.

Mit Filter schneller bereit für die Schlüsselübergabe

Ein Umzug bringt jede Menge Arbeit mit sich. Bis die Schlüssel der alten Wohnung übergeben werden können, muss viel erledigt werden. Zum Beispiel muss die Wohnung besenrein geputzt sein. Wer keine Zeit hat, die Wohnung komplett leerzuräumen, den Sperrmüll zu entsorgen und den groben Schmutz zu entfernen, kann die Dienste der Filter Möbelspedition in Anspruch nehmen. Wir bieten neben kompletten Umzugspaketen einzelne Services rund um den Umzug wie Reinigungsarbeiten, Malerarbeiten oder Sperrmüllentsorgung an.

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Reinigung

Betriebskosten – kann der Vermieter die Abrechnung nachträglich ändern?

 

Ein Mal im Jahr bekommen Mieter ihre Betriebskostenabrechnung vom Vermieter zugeschickt. Wer im Voraus zu viel bezahlt hat, freut sich unter Umständen über eine Gutschrift. Doch manchmal unterlaufen dem Vermieter Fehler bei der Abrechnung und er stellt zum Beispiel fest, dass er einen Posten vergessen hat. Die Filter-Redaktion ist der Frage nachgegangen, ob Vermieter eine Abrechnung nachträglich korrigieren können.

Korrekturen binnen einer Jahresfrist möglich

In einem Fall, der vor dem Bundesgerichtshof landete, (Az.: VIII ZR 296/09), stellten die Richter fest, dass der betroffene Hausbesitzer eine Gutschrift nach einer Neuberechnung der Betriebskostenabrechnung zurückfordern kann. Zunächst hatte dieser seinem Mieter ein Guthaben von 200 Euro überwiesen. Einige Monate später merkte er jedoch, dass er bei der Abrechnung die Heizölabrechnung übersehen hatte. Er berechnete die Betriebskosten neu und stellte fest, dass das Guthaben für den Mieter um knapp 140 Euro niedriger ausfiel. Diesen Betrag buchte er vom Konto des Mieters ab. Der Mieter war mit diesem Vorgehen nicht einverstanden und glaubte, dass die Betriebskostenabrechnung nachträglich nicht mehr zu seinen Ungunsten geändert werden könne. Der Bundesgerichtshof gab allerdings dem Vermieter Recht. Innerhalb eines Jahres des Abrechnungszeitraumes müssen Vermieter die Nebenkosten mit den Mietern abrechnen. In diesem Zeitraum können Vermieter bereits erstellte Abrechnungen noch korrigieren. Wenn ein fehlerhaft berechnetes Guthaben überwiesen wird, stellt dies allein noch kein Schuldbekenntnis dar. Erst nach Ablauf der Ein-Jahres-Frist können keine Korrekturen mehr vorgenommen werden.

 

Betriebskosten zu hoch? Umzug in eine kleine Wohnung kann sinnvoll sein

Manchmal sind die Betriebskosten für einzelne Mieter zu hoch, weil die Wohnung einfach zu groß geworden ist, zum Beispiel wenn der Partner oder Kinder ausgezogen sind. Betriebskosten werden unter anderem auch nach Wohnfläche berechnet. So kann es sich rechnen, in eine kleinere Wohnung mit weniger Quadratmetern zu ziehen.

Wer in eine kleinere Wohnung ziehen und den Umzug nicht alleine bewältigen möchte, kann die Dienste der Filter Möbelspedition in Anspruch nehmen. Wir bieten komplette Umzugspakete oder einzelne Dienstleistungen rund um den Umzug an. Mehr Informationen finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Dürfen Mieter Gehhilfen und Rollatoren im Treppenhaus abstellen?

 

Gerade behinderte oder ältere Menschen brauchen einen Rollator oder eine sonstige Gehhilfe, um sich im Alltag fortbewegen zu können. Werden diese Gehhilfen im Treppenhaus abgestellt, kann dies zu Konflikten mit dem Vermieter führen. Die Frage, ob Mieter Gehhilfen und Rollatoren im Treppenhaus abstellen dürfen, hat schon einige Gerichte beschäftigt. Es gibt keine einheitliche Rechtsprechung in dieser Frage, jedoch richtungsweisende Urteile. Die Filter-Redaktion klärt auf.

Gehhilfe möglichst zusammenklappen

Menschen, die eine Gehhilfe brauchen und zudem in einem der höheren Stockwerke wohnen, sind darauf angewiesen, dass sie Gehhilfen und Rollatoren im Treppenhaus abstellen können. Dies hat schon öfter zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den betroffenen Mietern und Vermietern geführt, gerade dann, wenn die Vermieter den Einwand hervorbrachten, dass der Flur zu eng und durch eine abgestellte Gehhilfe schlecht passierbar sei. Generell stellen sperrige Gegenstände im Treppenhaus ein Sicherheitsrisiko dar und dürfen nicht einfach so im Treppenhaus abgestellt werden. In Fällen bei denen es speziell um Gehhilfen ging, urteilten die Richter oft im Sinne der gehbehinderten Mieter. Aus den Urteilen wird deutlich, dass die Gehhilfe möglichst zusammengeklappt an einer Wand und so abgestellt sein sollte, dass andere Mieter die Gehhilfe leicht beiseiterücken können, wenn dies nötig sein sollte. Wichtig ist in allen Fällen, dass andere Mieter das Treppenhaus ungehindert passieren können. Wenn der Vermieter dem Mieter eine Abstellmöglichkeit anbietet, wo die Gehhilfe witterungs- und diebstahlgeschützt abgestellt werden kann, muss der Mieter diese Möglichkeit allerdings nutzen, wenn der Grad der Behinderung dies zulässt. Hat das Haus einen großen Aufzug, der barrierefrei genutzt werden kann, darf der Vermieter im Regelfall erwarten, dass der Mieter seine Gehhilfe mit in die Wohnung nimmt.

Umzug in eine barrierefreie Wohnung mit Filter

Oftmals sind Mietwohnungen nicht senioren- oder behindertengerecht gebaut, gerade wenn es sich um einen Altbau handelt. Wenn der Alltag immer beschwerlicher wird, kann der Umzug in eine barrierefreie Wohnung sinnvoll werden. Die Filter Möbelspedition bietet spezielle Services für Seniorenumzüge an. Unser geschultes Personal weiß, worauf es bei einem Seniorenumzug besonders ankommt. Mehr über dieses Angebot erfahren Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/seniorenumzug/

Vor Unterzeichnung des Mietvertrages Mängel melden

 

Tipps aus dem Mietrecht

Bei der Wohnungsbesichtigung sollten künftige Mieter genau hinschauen und prüfen, ob Mietvertrags Mängel wie etwa Schimmel, kaputte Fenster oder gesprungene Fliesen ersichtlich sind. Wichtig, Sie müssen immer vor Unterzeichnung des Mietvertrages Mängel dem zukünftigen Vermieter melden, dies raten Mieterschützer.

Geduldete Mängel rechtfertigen keine Mietminderung

Wer einen Termin zur Wohnungsbesichtigung ergattern kann, ist sicherlich voller Vorfreude. Wenn es dann auch noch so aussieht, als könnte man die gewünschte Wohnung tatsächlich bekommen, sollte man sich bei der Besichtigung ausreichend Zeit lassen und prüfen, ob Mietvertrags Mängel in der Wohnung offensichtlich sind. Dies können große Schimmelflecken, gesprungene Fliesen oder Fenstergläser sein oder wackelnde Türgriffe. Solche Mängel sollten bei der Besichtigung direkt angesprochen werden. Der Mieter sollte mit dem Vermieter vereinbaren, dass dieser die Mängel beseitigen lässt. Sobald ein Mieter seinen neuen Mietvertrag unterschreibt, akzeptiert er die Wohnung so, wie er sie gesehen hat. Mängel, die nicht gesehen oder angesprochen wurden, gelten dann als vertragsgemäßer Zustand der Wohnung. Ein Mieter kann dann auch hinterher Reparaturen vom Vermieter fordern, er kann jedoch nicht die Miete mindern. Wenn es erst im Laufe der Zeit zu einem Mangel kommt, muss der Mieter den Vermieter zunächst mit einer Mängelanzeige in Kenntnis setzen. Er kann die Miete nicht einfach so mindern, sondern muss abwarten, ob der Vermieter den Mangel in der vereinbarten Frist behebt. Erst wenn der Vermieter nicht reagiert oder den Mangel viel zu spät behebt, kann der Mieter ankündigen, dass er die Miete mindern wird. Die Höhe der Minderung hängt davon ab, wie sehr der vertragliche Gebrauch der Mietsache beeinträchtigt ist.

Filter übernimmt Handwerkerarbeiten

Wer umziehen möchte und vor dem Auszug aus der Wohnung noch Arbeiten erledigen muss, kann die Hilfe unserer Fachkräfte anfordern. Wir schließen und verputzen zum Beispiel Dübellöcher, streichen Wände oder lackieren Türrahmen. Mehr über unsere Services erfahren Sie hier: https://filter-umzug.de/services/handwerker-dienstleistungen/