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Rasenmähen – zu welchen Uhrzeiten ist es erlaubt?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Ein eigener Garten ist gerade in den Sommermonaten ein wahrer Segen, doch verlangt dieser auch Pflege. Regelmäßiges Rasenmähen gehört für Hobbygärtner zum Alltag. Nicht immer zur Freude der Nachbarn, vor allem dann nicht, wenn der Rasenmäher während der Ruhezeiten zum Einsatz kommt. Doch welche Ruhezeiten müssen beim Rasenmähen eingehalten werden? Die Filter-Redaktion hat in die entsprechende Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung geschaut.

Klare Ruhezeiten für den Rasenmäher

Auch wenn manche Hobbygärtner es gerne anders handhaben, ist in der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung klar geregelt, wann ein Rasenmäher in Betrieb genommen und wann er pausieren muss. Die Verordnung besagt, dass Rasenmäher werktags, also auch samstags, von 7 bis 20 Uhr betrieben werden dürfen. An Sonn- und Feiertagen darf der Rasen entsprechend nicht gemäht werden, es sei denn, der Gärtner verwendet einen handbetriebenen Rasenmäher, der kaum Lärm verursacht. Kommen im Garten besonders laute Geräte zum Einsatz wie Rasentrimmer, Laubbläser, Motorsense oder Freischneider, gelten erweiterte Ruhezeiten. Diese lauten Geräte dürfen werktags nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr in Betrieb genommen werden. Ausnahmen bestätigen die Regel: Sind diese Geräte mit dem gemeinschaftlichen Umweltzeichen der Europäischen Gemeinschaft gekennzeichnet, dürfen sie wie die Rasenmäher werktags zwischen 7 und 20 Uhr benutzt werden.

Zu laute Nachbarschaft? Filter bietet Expressumzug

Wer in seinem Wohnumfeld ständig Lärm ausgesetzt ist, etwa durch laute Straßen, Rasenmäher oder Baustellen, kommt vielleicht irgendwann an den Punkt, sich nach einer neuen Bleibe umzusehen. Manchmal ist eine längere Suchphase unumgänglich, manchmal ist die neue Wohnung schneller gefunden, als man gedacht hat und plötzlich muss mit dem Umzug alles ganz schnell gehen. Für solche Fälle bietet die Filter Möbelspedition einen Express-Service. Auch bei ungewöhnlichen Terminvorgaben zum Umzug stehen wir an Ihrer Seite. Mehr Informationen zum Express-Service finden Sie unter dem folgenden Link: https://filter-umzug.de/services/express-service/

Mietwohnung mit Gartennutzung – welche Rechte und Pflichten gibt es?

 

Gerade in der Großstadt hat nicht jeder Mieter einen eigenen Garten, schon gar nicht, wenn er ein Mehrfamilienhaus bewohnt. So ist es schon eher etwas Besonderes, wenn bei Mehrfamilienhäusern eine Gartennutzung möglich ist, doch heißt dies nicht, dass automatisch alles im Garten erlaubt ist. Die Filter-Redaktion hat Tipps für die Gartensaison parat.

Gartennutzung im Mietvertrag regeln

Am einfachsten für alle Beteiligten ist es, wenn die Gartennutzung des Mehrfamilienhauses im Mietvertrag geregelt ist. Der Garten eines Mehrfamilienhauses gilt nicht als mitvermietet, wenn es keine diesbezügliche Regelung im Mietvertrag gibt. Ist jedoch eine Gartennutzung mietvertraglich gestattet, gilt diese für alle Mieter des betreffenden Hauses und nicht nur für die Mieter im Erdgeschoss, die den Garten am einfachsten erreichen können. Doch was wird unter einer „allgemeinen Nutzung“ des Gartens verstanden? Zu einer normalen Nutzung gehört der Aufenthalt im Garten. Diese darf jedoch nicht zu einer Lärmstörung führen, gerade in den Ruhezeiten, die oftmals in der Hausordnung nachzulesen sind. Musik, Fußballspiele oder Gartenarbeiten mit motorbetriebenen Werkzeugen sollten demnach nicht zu Ruhestörungen in der Nachbarschaft führen. Partys in den Abendstunden sollten am besten mit den Nachbarn abgesprochen werden und nicht zu häufig stattfinden. Manche Tätigkeiten sind durch die Hausordnung ausgeschlossen und dürfen dann zu keiner Uhrzeit im Garten ausgeführt werden. So untersagen manche Vermieter Grillpartys per Hausordnung.

Pflichten der Mieter

Mieter, die einen Garten nutzen dürfen, haben nicht nur das Recht zur Nutzung, sie haben auch Pflichten, was die Gartengestaltung angeht. Meistens sind diese im Mietvertrag festgehalten. Mieter haben demnach dafür zu sorgen, dass der Garten gepflegt wird und nicht verwildert. Oftmals beauftragt der Vermieter ein Unternehmen für die Gartenpflege. Die Kosten dafür darf er auf die Mieter umlegen, auch wenn diese keinen Anspruch auf die Nutzung des Gartens haben, da ein gepflegter Garten als Verschönerung des Mietobjektes angesehen wird.

Wohnung mit Garten erwünscht – Filter hilft beim Umzug

Wer in eine Wohnung mit Garten umziehen möchte, findet in der Filter Möbelspedition einen kompetenten Partner für den Umzug. Wir bieten sowohl komplette Full-Service-Angebote als auch einzelne Serviceleistungen rund um den Umzug wie Handwerkerleistungen oder den Transport. Weitere Informationen rund um den Privatumzug finden Sie hier: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Streit unter Nachbarn wegen Gartenzwerge – wenn Geschmäcker zu verschieden sind

 

Tipps aus dem Mietrecht

In den Sommermonaten möchten wohl alle Hobbygärtner ihren Garten voll und ganz genießen. Für einen hübsch dekorierten Garten gehören für einige Mieter Gartenzwerge einfach dazu. Diese kleinen Wichtel sind nun wahrlich Geschmackssache – der eine liebt sie, der andere stört sich am Anblick. Manchmal können Gartenzwerge einen Streit unter Nachbarn auslösen. Doch was ist beim Aufstellen von Gartenzwergen erlaubt und wo gibt es Grenzen? Die Filter-Redaktion hat sich entsprechende Urteile angeschaut.

Ehrverletzung durch obszöne Gartenzwerge

Grundsätzlich dürfen Mieter so viele Zwerge in ihrem Garten aufstellen wie sie möchten, es gibt kein Gesetz, das das Aufstellen der kleinen Männchen mit den roten Zipfelmützen untersagt. Dennoch gibt es hin und wieder Streit unter Nachbarn, der manchmal vor Gericht endet, wenn Vermieter oder Mitmieter sich am Anblick der Gartenzwerge stören. Nicht immer entschieden die Richter im Sinne der Gartenzwergfans. Eine Grenze des guten Geschmacks kann erreicht sein, wenn sogenannte Frustzwerge den Garten schmücken. Dies sind Figuren mit eindeutig obszönen Gesten wie der erhobene Mittelfinger oder eine heruntergelassene Hose. Sind diese Frustzwerge so aufstellt, dass der Nachbar sie sieht, kann dieser sich auf die Verletzung seiner Ehre berufen und fordern, dass der Frustzwerg entfernt wird, so urteilte das Amtsgericht in Grünstadt (Az.: 2a C 334/93).

Wenn Gartenzwerge Kaufinteressenten abschrecken

In einem deutlich älteren Fall aus den 1980er Jahren ordnete das Oberlandesgericht Hamburg das Entfernen von Gartenzwergen an (OLG Hamburg, Beschluss v. 20.04.1988, Az.: 2 W 7/87). In diesem Fall urteilten die Richter, dass die Gartenzwerge potentielle Käufer von Eigentumswohnungen abschrecken könnten. Nicht wenige Menschen würden sich durch die Zwerge in ihren Gefühlen verletzt sehen, da Gartenzwerge „ideologisch überfrachtet“ seien. Deshalb befanden die Richter, dass die Gartenzwerge die Grenze des Zumutbaren überschreiten würden. Die Zwerge mussten weichen.

Umzug wegen Dauerstress mit den Nachbarn – Filter bietet schnelle Hilfe

Wer sich ständig mit seinen Nachbarn streitet, weil die Geschmäcker für die Gartengestaltung einfach zu verschieden sind, kommt vielleicht irgendwann an den Punkt, sich eine neue Wohnung zu suchen. Dem einen ist eine Umgebung vielleicht zu spießig, der andere sieht sich in seinem Freiraum beschränkt, seinen Garten so zu gestalten, wie er es möchte. In unserer langjährigen Praxis als Umzugsprofis ist uns fast nichts fremd geblieben. Wenn Sie kurzfristig und schnell umziehen möchten, bieten wir unseren Express-Service an, weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://filter-umzug.de/services/express-service/

Mieterpflichten in der Urlaubszeit

 

Für viele Kunden steht jetzt die schönste Zeit des Jahres bevor – der Urlaub. Wer wegfährt und sich somit für längere Zeit nicht in der Wohnung aufhält, sollte daran denken, dass sogenannte Mieterpflichten auch in der Urlaubszeit gelten. Doch was bedeutet das konkret? Die Filter-Redaktion gibt hilfreiche Tipps.

Vermieter über anstehenden Urlaub informieren?

Grundsätzlich müssen Mieter den Vermieter nicht davon in Kenntnis setzen, dass sie Urlaub machen, schließlich ist dies ihre Privatsache. Doch gerade bei längerer Abwesenheit kann es sinnvoll sein, dem Vermieter zu sagen, bei wem ein Zweitschlüssel hinterlegt wurde und wen der Vermieter im Notfall kontaktieren kann. Kommt es zum Beispiel im Urlaub zu einem Schadensereignis wie einem Rohrbruch, darf der Vermieter die Wohnung betreten und dafür sorgen, dass der Schaden behoben wird und sich nicht verschlimmert.

Mieterpflichten auf Vertrauensperson übertragen

Wer für längere Zeit abwesend ist – und das gilt schon bei einem einwöchigen Urlaub – sollte eine Person seines Vertrauens darum bitten, die Mieterpflichten zu übernehmen. Das bedeutet nicht, dass diese Person sich 24 Stunden in der Wohnung aufhalten und nach dem Rechten sehen muss. Sie sollte einen Zweitschlüssel bekommen und ab und zu schauen, ob noch alles in Ordnung ist, ob vielleicht noch ein Wasserhahn läuft, eine Lampe noch brennt oder ob der Mieter vergessen hat, den Müll wegzubringen. Sinnvoll ist es, regelmäßig den Briefkasten leeren zu lassen, damit potentielle Einbrecher nicht durch einen überquellenden Briefkasten angelockt werden. Zudem freuen die Pflanzen sich sicherlich, wenn sie regelmäßig gegossen werden. Ab und zu sollte die Wohnung des abwesenden Mieters gründlich gelüftet werden. Gerade bei mehrwöchiger Abwesenheit kann sich Schimmel bilden, wenn nicht regelmäßig gelüftet wird.

Vor Urlaubsreise Hausratsversicherung informieren

Wer eine Hausratsversicherung abgeschlossen hat, sollte seine Versicherung über eine längere Abwesenheit wie eine Urlaubsreise in Kenntnis setzen. In den meisten Tarifen ist eine Abwesenheit von sechs bis acht Wochen abgedeckt. Wer länger weg ist und die Versicherung nicht informiert, kann unter Umständen den Versicherungsschutz verlieren. Es kann sein, dass der Versicherer für die Zeit der Abwesenheit einen höheren Beitrag verlangt. Es lohnt sich deshalb immer, vor der Abreise einen Blick in die Versicherungsunterlagen zu werfen und die Konditionen für eine längere Abwesenheit zu prüfen.

Bei langer Abwesenheit Lagerraum bei der Filter Möbelspedition mieten

Wer seine Wohnung aufgibt, weil er etwa für eine Weile ins Ausland geht, kann einen Lagerraum für sein Hab und Gut mieten, wenn nicht der ganze Hausstand mitgenommen werden soll. Die Filter Möbelspedition in Norderstedt bei Hamburg bietet gesicherte Lagerräume mit Containern in unterschiedlichen Größen an. Hier können Kunden vorübergehend all das abstellen, was nicht mit auf Reisen gehen kann. Mehr Informationen über unsere Lagerservice finden Kunden auf unserer Homepage: https://filter-umzug.de/services/lagerung/

Sonderurlaub wegen Umzug – wann wird er gewährt?

 

Ein Umzug kann ganz schön aufwendig sein, schließlich müssen viele Kartons gepackt und der Transport organisiert werden. Unter Umständen müssen noch die Wände gestrichen oder sonstige Schönheitsreparaturen erledigt werden. Nicht zuletzt folgt der Transport des Hab und Guts sowie der Gang auf die Ämter. Da wäre es oft wünschenswert, einen oder sogar mehrere Tage Sonderurlaub wegen Umzug zu bekommen, doch ist dies so ohne Weiteres möglich? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Einen rechtlichen Anspruch auf Sonderurlaub wegen Umzug gibt es nicht

Manchmal reicht ein Wochenende einfach nicht aus, um einen Umzug zu erledigen und Urlaubstage dafür opfern möchte wohl auch nicht jeder. Da käme ein Sonderurlaub wie gerufen. Doch haben Arbeitnehmer prinzipiell keinen rechtlichen Anspruch auf einen Sonderurlaub für einen Umzug. Dennoch kann es Ausnahmen geben, die es zu klären gilt. Manche Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen enthalten Regelungen zum Sonderurlaub für einen Umzug. Sollte es keinen entsprechenden Tarifvertrag und keine Betriebsvereinbarung geben, kann es sein, dass der Anspruch auf Sonderurlaub bei einem Umzug betriebsüblich ist. Wurde anderen Mitarbeitern ein Sonderurlaub für den Wohnungswechsel gewährt, können Arbeitnehmer sich darauf berufen. Fachleute nennen dies eine „betriebliche Übung“.

Dienstlich begründeter Umzug

Nicht zuletzt geht es immer um die Frage, ob ein Umzug dienstlich begründet ist, etwa durch eine Versetzung an einen anderen Ort. Auch in diesem Fall besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub. Regelungen zum Sonderurlaub im Falle einer Versetzung können durchaus in Arbeits- oder Tarifverträgen getroffen sein. Wer aus dienstlichen Gründen umziehen muss und keinerlei Sonderurlaub gewährt bekommt, kann sich juristischen Rat holen. Manche Juristen vertreten die Meinung, dass durch Rechtsprechung und flächendeckende Verbreitung entsprechender Abmachungen in Fällen wie des betrieblichen Umzuges ein Sonderurlaub gewährt werden muss.

Die Filter Möbelspedition hilft beim Umzug, wenn es keinen Sonderurlaub gibt

Wer seinen Umzug einfach schneller über die Bühne bringen möchte und keinen extra Urlaub dafür bekommt, hat eine Menge Zeitersparnis, wenn er ein professionelles Umzugsunternehmen bucht. Die Filter Möbelspedition in Norderstedt bei Hamburg bietet den kompletten Umzugsservice an: Vom Verpacken des Hab und Guts bis zum Transport. Dazu übernehmen wir notwendige Renovierungsarbeiten oder die Entsorgung von Sperrmüll. Natürlich sind auch einzelne Serviceleistungen wie Transport oder Handwerkerleistungen buchbar, wenn man einen Teil des Umzugs selbst organisieren möchte. Mehr Informationen zu unseren Privatumzügen finden Sie unter: https://filter-umzug.de/leistungen/privatumzug/

Kalter Sommertage und Schafskälte – was, wenn man nicht heizen kann?

 

Zum Glück ist es im Sommer meistens so warm, dass man zumindest nicht mehr heizen muss. Manchmal gibt es jedoch auch im Juni kalte Tage – die sogenannte Schafskälte. Da möchte man am liebsten die Heizung aufdrehen, doch ist diese üblicherweise über die Sommermonate ausgeschaltet, so dass man als Mieter nicht immer heizen kann. Die Filter-Redaktion hat einen Blick ins Mietrecht geworfen und geschaut, was Mietern an kalten Sommertagen zusteht, wenn es um die Heizung geht.

Heizen außerhalb der Heizperiode

Im Normalfall läuft die Heizperiode vom 1.Oktober bis zum 30. April. Meistens ist es ab dann so warm, dass Mieter zumindest nicht mehr heizen müssen. In manchen Jahren kommt es in Mitteleuropa jedoch im Juni zu einem Kälteeinbruch. Dieses Phänomen wird auch als Schafskälte bezeichnet. Verursacht wird diese Kälte durch aus dem Nordwesten einströmende kühle und feuchte Luft. Die Temperatur kann binnen weniger Stunden um fünf bis zehn Grad Celsius sinken. Oft hat der Vermieter die Heizung im Juni bereits ausgeschaltet. Da die Heizperiode von Oktober bis April gesetzlich nicht verankert ist, muss der Vermieter die Heizung auch in den Sommermonaten in Betrieb nehmen, wenn es ungewöhnlich kalt wird. Eine einheitliche Rechtsprechung zu den Temperaturen gibt es nicht. Als Richtwert kann ein Urteil des Landgerichts Kassel herangezogen werden (WM 64, 71). Dort haben die Richter entschieden, dass der Vermieter die Heizung anschalten muss, wenn die Zimmertemperatur zeitweise unter 18 Grad Celsius sinkt und wenn absehbar ist, dass die Kälteperiode über mehrere Tage andauern wird.

Umzug in eine wärmere Wohnung? Filter bietet den kompletten Umzugsservice

Wer dauerhaft in einer kalten Wohnung lebt, hegt vielleicht irgendwann den Wunsch, in eine wärmere mit modernerer Heiztechnik ausgestattete Wohnung umzuziehen. Tatkräftige Unterstützung für den schnellen Umzug bietet die Filter Möbelspedition aus Norderstedt. Wir bieten Serviceleistungen für jedes Budget. So sind einzelne Leistungen wie der Transport buchbar oder der komplette Umzug mit Verpacken, Transport, Handwerkerleistungen und Müllentsorgung. Für besonders eilige Umzugsvorhaben stellen wir einen Express-Service zur Verfügung: https://filter-umzug.de/services/express-service/

Wäsche in der Wohnung waschen und trocknen – was ist erlaubt?

 

Fast jeder Mieter hat eine Waschmaschine in der Wohnung, einige sogar einen Wäschetrockner. Dies erspart den Gang in ein Waschcenter und gehört mittlerweile zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung, zumindest in Neubauten. Doch kann das Wäsche in der Wohnung waschen und trocknen auch eingeschränkt sein? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Hausordnung regelt Gebrauch von Waschmaschine und Trockner

Im Prinzip gehören Waschmaschine und Trockner zumindest in Neubauten zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietsache. Die Geräusche müssen als „sozialadäquate Lärmbeeinträchtigungen“ hingenommen werden. Der Vermieter kann den Gebrauch einer Waschmaschine nur aus wichtigem Grund untersagen, etwa dann, wenn bereits mehrmals ein Wasserschaden aufgetreten ist. Der Vermieter kann allerdings in der Hausordnung bestimmte Uhrzeiten festschreiben, wann eine Waschmaschine oder ein Trockner laufen dürfen und wann nicht. In den meisten Fällen betrifft das Verbot die Nachtruhezeiten zwischen 22 und 7 Uhr. In manchen Fällen gibt es Streit darüber, ob eine Waschmaschine etwa auch am Sonntag angestellt werden darf. Dazu gibt es eine Einzelentscheidung des Zivilsenates des Oberlandesgerichtes Köln, die besagt, dass Waschmaschinen auch am Sonntag laufen dürfen. (Az.: 16 Wx 165/00).

Ist in der Hausordnung jedoch ausdrücklich festgeschrieben, dass die Waschmaschine sonntags nicht betrieben werden soll, sollten Mieter sich im Zweifel lieber an die Hausordnung halten und den Waschtag auf den Montag verlegen.

Grillen auf dem Balkon – darauf sollten Mieter achten

 

Endlich hält der Frühling auch bei uns im Norden Einzug und damit auch die Grillsaison. Doch nicht jeder hat einen eigenen Garten oder eine Terrasse, um eine Grillparty zu feiern. So nutzen manche Mieter ihren Balkon, um am grillen teilzuhaben. Doch ist dies eigentlich erlaubt? Wie lässt sich Stress mit Nachbarn dabei vermeiden? Die Filter-Redaktion hat wertvolle Tipps rund um das Grillen auf dem Balkon parat.

In den Mietvertrag schauen

Wer auf seinem Balkon grillen möchte, sollte als Erstes in seinen Mietvertrag schauen. Zwar gibt es kein Gesetz, das das Grillen auf dem Balkon grundsätzlich verbietet. Vermieter können jedoch im Mietvertrag Regelungen dazu treffen. So können sie festschreiben, dass der Betrieb von Holzkohlegrills auf dem Balkon untersagt ist. Der Vermieter kann das Grillen auf dem Balkon auch ganz verbieten. Wer eine Einschränkung oder gar ein Verbot des Grillens im Mietvertrag vorfindet, sollte sich daran halten, denn sonst drohen eine Abmahnung oder eine fristlose Kündigung.

Keine einheitliche Regelung

Wer zum Thema Grillen nichts in seinem Mietvertrag findet, kann sich nicht auf vermeintliche Regelungen berufen, die im Internet kursieren und zum Beispiel besagen, dass Grillen mehrmals im Jahr erlaubt sei. Zum Thema Grillen gibt es nur Einzelfallentscheidungen, die Gerichte getroffen haben, entsprechende Gesetze sind dazu nicht festgeschrieben.

Gebot der Rücksichtnahme

Auch wenn der Gesetzgeber keine klaren Aussagen darüber trifft, wie oft im Jahr gegrillt werden darf, sollte man sich auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen und Rücksicht auf Nachbarn nehmen. Wer zweimal im Jahr grillt, wird wohl kaum einen Streit vom Zaun brechen. Wer hingegen jedes Wochenende seinen Holzkohlegrill anzündet, dürfte damit auf wenig Gegenliebe stoßen. Verursachen Mieter starken Qualm, der durch die Fenster dringt, können sie damit gegen das Immissionsschutzgesetz verstoßen. Im schlimmsten Fall droht eine Geldbuße. Alternativ dazu bietet sich ein Elektrogrill an, der weitaus weniger Belästigung durch Qualm verursacht. Auch wer selten und ohne große Qualentwicklung auf dem Balkon grillt, sollte sich an die Nachtruhe halten und Lärm nach 22 Uhr vermeiden. Wer eine Grillparty plant, bei der es einmal später werden kann, sollte seine Nachbarn im Vorfeld darüber informieren. Vielleicht freuen diese sich sogar, wen sie mit eingeladen werden.

Müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen?

 

Rauchen in der Mietwohnung führt immer wieder zum Streit, gerade wenn der Raucher auszieht und vergilbte Wände hinterlässt. Rauchen gehört laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietssache. Doch müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen, oder gilt die Vereinbarung der „besenreinen Übergabe“ auch für diese Mietergruppe? Die Filter-Redaktion hat sich kundig gemacht und klärt auf.

Exzessives Rauchen kann zu Schadensersatz führen

Auch wenn Rauchen in der Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch gehört, kann diese Angewohnheit über die Jahre Spuren in der Wohnung hinterlassen: Rauchvergilbte Wände, Gardinen oder verschmutze Fenster und Böden. Doch müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen und diese Spuren nach dem Umzug beseitigen? Oder ist das die Aufgabe des Vermieters, oder gar des neuen Mieters, der bei der Besichtigung der Wohnung den verrauchten Zustand nicht bemerkt hat? Laut Bundesverfassungsgericht hängt das davon ab, ob eine Renovierungsklausel im Mietvertrag steht. Ist solch eine Klausel vorhanden und wirksam, ist der Mieter verpflichtet, rauchvergilbte Wände zu streichen. Ist die Renovierungsklausel allerdings unwirksam, muss der Mieter tatsächlich keine Rauchspuren beseitigen, das heißt, weder Wände streichen, noch Fenster oder Böden putzen. Er muss die Wohnung lediglich „besenrein“ übergeben und groben Schmutz wie Müll oder Essensreste beseitigen. Eine Regelung gilt allerdings für exzessive Raucher: Wenn Rauchspuren nicht durch Schönheitsreparaturen wie Malerarbeiten beseitigt werden können, sondern Instandsetzungsmaßnahmen erfordern, kann der Vermieter Schadensersatz fordern (BGH; Az.: VIII ZR 37/07). Dies ist z.B. der Fall, wenn zwar gemalert wurde, das Nikotin aber durch die neue Farbe wieder fleckig durchschlägt, da man keine entsprechende Grundierung aufgebracht hatte.

Filter übernimmt Malerarbeiten

Nicht jeder, der aus seiner Wohnung auszieht und zu Schönheitsreparaturen verpflichtet ist, hat die nötige Zeit und das handwerkliche Geschick, Wände frisch zu streichen. Für solche Arbeiten stellt die Filter Möbelspedition auf Anfrage Fachkräfte zur Verfügung, die Wänden im Handumdrehen ein frisches Aussehen verleihen, nicht nur zum Umzug, sondern auch einmal zwischendurch. Vereinbaren Sie gerne ein kostenloses Beratungsgespräch zu unserem Malerservice:

Telefon: 040 522 6025

Gewerbliche Nutzung der Wohnung – was Mieter beachten sollten

 

Manche Mieter arbeiten von zuhause aus, sei es, dass der Arbeitgeber Arbeit im Homeoffice erlaubt, sei es, dass jemand sich selbstständig gemacht hat. Die Wohnung darf jedoch nicht so ohne Weiteres ohne Zustimmung des Vermieters für berufliche Zwecke genutzt werden, denn sie dient in erster Linie Wohnzwecken. Für die gewerbliche Nutzung der Wohnung muss in manchen Fällen der Vermieter seine Zustimmung geben, in anderen Fällen kann er diese verweigern. Wer die gewerbliche Nutzung der Wohnung ohne Genehmigung des Vermieters betreibt, riskiert eine fristlose Kündigung. Die Filter-Redaktion hat Tipps parat, die Mieter beachten sollten, wenn sie von zuhause aus arbeiten möchten.

Entscheidend sind Außenwirkung und Geräuschentwicklung

Ob eine gewerbliche Nutzung in der Wohnung erlaubt werden kann oder nicht, hängt sehr stark davon ab, ob reger Publikumsverkehr zu erwarten ist oder nicht. Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, wann eine Zustimmung des Vermieters zu einer gewerblichen Nutzung erforderlich ist (Az. VIII ZR 165/08).Entscheidend ist dabei die Frage, wie stark die Außenwirkung der Tätigkeit ausfällt und ob andere Mieter durch die gewerbliche Nutzung gestört sein können. Je mehr Publikumsverkehr oder Warenlieferungen anfallen, desto störender könne sich die gewerbliche Tätigkeit im Wohnhaus auswirken, so die Richter. Auch wenn der Gewerbetreibende Mitarbeiter in seiner Wohnung beschäftigt, kann dies eine stärkere Geräuschentwicklung verursachen. Wer demnach als Versicherungsvertreter, Heilpraktiker oder Musiklehrer von zuhause aus arbeitet und viele Gäste empfängt, sollte lieber seinen Vermieter um Erlaubnis fragen. Eine Sekretärin, die stundeweise Schreibarbeiten von zuhause aus erledigt oder ein freier Autor, der in seiner Wohnung Texte schreibt, hat dabei kaum Kundenverkehr und arbeitet vorwiegend still. Auch ein Lehrer, der seinen Unterricht in der Wohnung vorbereitet, stört andere Mieter dabei wohl kaum. In diesen Fällen stellt die gewerbliche Nutzung in der Regel kein Problem dar und es bedarf keiner gesonderten Zustimmung durch den Vermieter. Im Zweifelsfall sollten Mieter im Vorfeld lieber nachfragen, um Streitigkeiten zu vermeiden.