Schönheitsreparaturen: Wer muss bei Neuvermietung streichen?

Bezieht ein neuer Mieter eine Wohnung in einem nicht renovierten Zustand, muss er diese bei seinem Auszug auch nicht streichen, so die landläufige Meinung. Doch gilt das auch, wenn er mit seinem Vormieter eine andere Vereinbarung trifft und dafür eine Gegenleistung erhält? Der Bundesgerichtshof hat in dieser Frage für mehr Klarheit gesorgt und Nebenabreden zwischen den einzelnen Mietern für unwirksam erklärt.

Mietvertrag ist entscheidend
Häufig kommt es vor, dass Mieter untereinander Vereinbarungen treffen. So kann es sein, dass der neue Mieter von seinem Vormieter die Einbauküche überlassen bekommt, dafür im Gegenzug die Wände streichen soll. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in einem Fall zu entscheiden, ob bei einer solchen Vereinbarung zwischen zwei Mietern die Wohnung bei der Übergabe als renoviert anzusehen ist oder nicht. (August 2018, Az.: VIII ZR 277/16).
Wird die Wohnung in einem unrenovierten Zustand durch den Vermieter übergeben, ist eine Renovierungsvereinbarung im Mietvertrag unwirksam. Der Mieter ist nicht verpflichtet, die Wände zu streichen, wenn diese vor dem Einzug nicht frisch gestrichen übergeben worden sind. Ob er eine Vereinbarung mit seinem Vormieter getroffen hat oder nicht, spielt in diesem Fall keine Rolle. Diese Absprachen haben keinerlei Einfluss auf die im Mietvertrag getroffenen Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter. Anders stellt sich die Situation dar, wenn ein Mieter eine Wohnung in einem frisch renovierten Zustand übernimmt und im Mietvertrag steht, dass Schönheitsreparaturen Sache des Mieters sind. Dann muss der Mieter die Wände streichen, bevor er auszieht.

Filter übernimmt Malerarbeiten
Wer nach seinem Umzug oder kurz vor dem Einzug die Wände streichen muss, kann sich Hilfe bei der Filter Möbelspedition holen. Schließlich bleibt nicht immer genügend Zeit für Renovierungsarbeiten und nicht jeder kann gut mit Farbe und Pinsel umgehen. Die Filter Möbelspedition beschäftigt Fachkräfte, die auf Anfrage gerne ins Haus kommen.
Rufen Sie uns an, wenn Sie eine Wohnung renovieren müssen:
Tel.: 040 522 6025

Maklergebühren: Courtage nicht von zwei Parteien kassieren

 

Seit 2015 gilt bei den Maklergebühren das so genannte Bestellerprinzip. Wer den Makler beauftragt, muss die Vermittlungsgebühren zahlen. Doch was geschieht, wenn der Makler Geld vom Vermieter und vom Mieter eingefordert hat? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Doppelt gezahlte Courtage rechtfertigt Rückforderung

Wer eine Wohnung vermieten möchte oder eine neue Bleibe sucht, kommt manchmal ohne einen Vermittler, einen Makler, nicht ans Ziel. Wer sich bei der Vermittlung oder Suche einer Wohnung von einem Makler helfen lässt, muss die Zahlungen für die Courtage übernehmen. In der Regel übernehmen Vermieter diese Kosten. Doch auch Mieter können einen Makler mit der Wohnungssuche beauftragen. In diesem Falle müssen sie die Kosten tragen. Manchmal passiert es, dass ein Makler doppelt Vermittlungsgebühren einfordert: Beim Vermieter und beim Mieter. Wie die Rechtsanwaltskammer Koblenz erklärt, können zu viel berechnete Kosten in diesem Fall zurückgefordert werden. Eine doppelte Forderung gilt auch dann als unrechtmäßig, wenn Interessenten verdeckte Provisionen zahlen, um einen Zuschlag für einen Miet-oder Kaufvertrag zu erhalten. Wie der Mieterverein München berichtet, kommt es vor, dass der Makler behauptet, der Vermieter wolle die Courtage nicht zahlen. Doch sobald der Makler bereits eine Wohnung in seinem Portfolio hat, besteht oft ein Vermittlungsauftrag mit dem Vermieter, gibt der Verein zu bedenken. Im Zweifelsfall kann es helfen, genau nachzuhaken, gerade wenn die Wohnung aus dem Bestand eines Maklers stammt.

Können Garagen separat gekündigt werden?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Manchmal besteht ein Mietverhältnis aus einer Wohnung mit einer dazugehörigen Garage. Doch was passiert, wenn ein Vermieter die Garage separat kündigen möchte, ist das so ohne Weiteres möglich? Also wenn er z.B. die Garage kündigen will wegen Eigenbedarf? Wir haben einen Blick ins Mietrecht geworfen.

Mietvertrag ist ausschlaggebend

Einzelne Räume aus einem Mietverhältnis können nicht einfach so separat gekündigt werden. Ähnliches gilt meist, wenn eine Mietwohnung und eine Garage in einem Mietvertrag aufgeführt sind. Das bedeutet dann, dass ein einheitliches Mietverhältnis besteht. Wenn ein getrenntes Mietverhältnis angestrebt ist, müssen für die Wohnung und die Garage jeweils ein separater Vertrag aufgesetzt werden. Zu dem Schluss kamen die Richter des Amtsgerichtes Schwelm. Die Zeitschrift „Wohnungswirtschaft und Mietrecht“ berichtet in ihrer Ausgabe 4/2017 von einem Fall, in dem eine Vermieterin eine Garage separat kündigen wollte. Sie berief sich auf eine Klausel im Mietvertrag, die besagte, dass die Miete für die Garage im Vertrag separat ausgewiesen sei. Außerdem sei im Vertrag eine Klausel aufgeführt, der zufolge Wohnung und Garage separat kündbar seien. Die Richter befanden jedoch, dass diese Klausel unwirksam sei. Der Vertrag sei so gestaltet, dass er als ein einheitlicher zu betrachten sei. Die Vermieterin hatte mit ihrer Kündigung der Garage keinen Erfolg. Sie hätte im Vorfeld zwei einzelne Verträge aufsetzen müssen.

Kleidung und Bettwäsche richtig lagern

 

Immer wenn ein Jahreszeitenwechsel ansteht, muss häufig der Kleiderschrank den neuen Witterungsbedingungen angepasst werden. Schließlich reicht der Platz nicht immer aus, um Kleidung für die Sommer- und die Wintermonate gleichzeitig im Schrank zu haben. Zum Herbst hin wird es Zeit, luftige Sommerkleidung wie Röcke, T-Shirts oder Bademode wegzuhängen, um Platz zu schaffen für warme Pullover, lange Hosen oder Strickjacken. Zudem wird die Sommerbettwäsche gegen eine Wintergarnitur ausgetauscht. In so manchem Haushalt ist das Thema Kleidung lagern ein Problem. Wo und wie bewahrt man die nicht gebrauchte Kleidung und Bettwäsche zwischenzeitlich auf, so dass sie nicht schimmelt oder von Motten befallen wird? Die Filter-Redaktion hat einige Tipps parat.

Textilien trocken lagern

Bevor Textilien über den Winter verstaut werden, müssen sie gewaschen und gründlich getrocknet werden. Für Textilien sind spezielle Aufbewahrungsutensilien erhältlich wie zum Beispiel Kleidersäcke, Boxen oder Vakuumaufbewahrungssysteme. Diese verhindern, dass Feuchtigkeit an die Kleidung gerät. Am besten stellt man in einem trockenen Abstellraum einen verschließbaren Kleiderschrank auf, in dem die nicht benötigten Textilien aufbewahrt werden. Keller- oder Dachräume kommen dafür auch infrage, wenn sie trocken sind. Die Kleidungsstücke sind am besten so zu lagern, wie sie im Kleiderschrank in der Wohnung auch untergebracht sind: Blusen, Röcke, Anzüge und Hosen sollten über einen Bügel gehängt werden. Pullover, Strickwaren und Kleidung aus empfindlichen Materialien wie Seide gehören sauber zusammengelegt auf einen oder mehrere Stapel. Socken und Unterwäsche passen gut in eine Box oder eine Schublade. Bettwäsche sollte so gelagert sein, dass eventuelle Restfeuchte entweichen kann. Sie kann zum Beispiel in einen alten Bettbezug gewickelt werden, damit sie nicht zu sehr einstaubt.

Motten fernhalten

Damit die Kleidung während der Lagerung nicht von Motten befallen wird, helfen einfache Hausmittel, um Textilien zu schützen. Duftkissen mit Lavendel- oder Nelkenduft können Motten fernhalten. Getrocknete Orangenschalen sind ebenfalls gut geeignet. Besonders gefährdete Textilien wie Wollpullover sollten mottendicht verpackt werden. Auf keinen Fall sollten diese in einfache Plastiktüten verstaut werden, denn darin kann sich Feuchtigkeit bilden. Schimmelbefall und ein muffiger Geruch können die Folge sein. Besser sind Vakuumbeutel oder Kleidersäcke mit Reißverschluss geeignet.

Stauraum bei Filter in Norderstedt nutzen

Wer eine längere Abwesenheit plant oder zuhause keinen Stauraum hat, kann sein Hab und Gut in einem Stahlcontainer bei Filter in Norderstedt nördlich von Hamburg einlagern. Dies gilt auch für das Thema Kleidung lagern. Die Container haben verschiedene Größen und stehen in einer gesicherten Halle.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unseren Self-Storage-Bereich länger- oder kurzfristig nutzen möchten. Dies ist auch unabhängig von einem Umzug möglich.

Telefon: 040/522 6025

Einfache elektronische Zahlung für Filter-Kunden – jetzt auch über PayPal

 

Die Filter Möbelspedition bietet ihren Kunden jetzt auch die elektronische Bezahlmöglichkeit über den Dienstleister PayPal.

Paypal, den meisten Menschen bekannt bei der Zahlungsabwicklung von Käufen bzw. Verkäufen bei Ebay, stellt jetzt auch die Filter Möbelspedition ihren Kunden zur Verfügung. Dies soll helfen, die Kosten für ihren Umzug direkt nach dem Bezug in das neue Heim elektronisch bezahlen zu können. Das erspart Ihnen, dass Sie während des Umzugs eine größere Summe Bargeld vorhalten zu müssen. Kunden, die diese Zahlungsweise nutzen wollen, müssen natürlich ein Konto bei PayPal besitzen und sollten bei der Beauftragung der Möbelspedition kurz darauf hinweisen, dass Sie den Umzug elektronisch bezahlen möchten.

Ist eine Mietminderung bei einer zu heißen Wohnung möglich?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Dieser Sommer hat es ganz schön in sich beschert er uns doch ungewöhnlich konstant sehr warme Temperaturen. So manche Wohnung verwandelt sich dabei in eine regelrechte Sauna, erholsamer Schlaf wird nahezu unmöglich. Doch müssen Mieter es hinnehmen, wenn die Hitze in den vier Wänden unerträglich wird? Auch wenn die Rechtsprechung zu diesem Thema nicht einheitlich ist, können Mieter im Extremfall eine Mietminderung durchsetzen oder sogar die Wohnung fristlos kündigen.

Einheitliche Regelung zur zulässigen Innentemperatur gibt es nicht

Schon viele Gerichte haben sich mit Streitigkeiten über zu heiße Wohnungen auseinandergesetzt. Eine einheitliche Regelung, dass ab einer bestimmten Temperatur die Miete gemindert werden kann, existiert nicht. Als Richtwert können die sogenannten Technischen Regeln für Arbeitsstätten hinzugezogen werden. Diese besagen, dass die Temperatur in Arbeitsräumen nicht über 26 Grad ansteigen darf. Mieterschützer sagen, dass man diesen Richtwert auch auf Wohnungen übertragen könne. Liegt die Temperatur höher als 26 Grad, könne der Mieter die Miete mindern, allerdings gelte dies nur für die Tage an denen es tatsächlich so heiß war und nicht für den ganzen Monat. Doch lässt sich diese Regelung nicht immer durchsetzen. So urteilte das Amtsgericht in Hamburg (Az.: 46 C 108/049), dass Innentemperaturen über 30 Grad zu einer Mietminderung von 20 Prozent berechtigen, allerdings bezieht sich das Urteil auf gut ausgestatte Neubauwohnungen. Beim Amtsgericht Leipzig urteilten die Richter, dass Innentemperaturen über 30 Grad hingenommen werden müssten (Az.: 164 C 6049/04).

Nachweis der Innentemperatur erforderlich

Wer seine Miete aufgrund zu hoher Innentemperaturen mindern möchte, muss nachweisen, dass es in der Wohnung tatsächlich so heiß ist. Dazu ist es hilfreich, einen Zeugen zu benennen. Zudem kann es helfen, ein Thermometer zu benutzen, dass die Temperaturen aufzeichnet und speichert. Als Erstes sollten Mieter mit dem Vermieter sprechen und nach Lösungen suchen. Manchmal können Außenjalousien oder Markisen für kühlere Temperaturen sorgen. Wer diese anbringen möchte, muss den Vermieter vorher allerdings um Erlaubnis fragen.

 

Lärmbelästigung durch Hundegebell – ist eine Mietminderung möglich?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Tierliebe ist etwas Schönes, doch wenn ein Hund in der Nachbarschaft ständig bellt und dies vor allem nachts, fühlen Nachbarn sich häufig dadurch gestört. Doch können genervte Nachbarn etwas gegen vierbeinige Störenfriede unternehmen? Darf man sogar die Miete mindern?

 

Tierhaltung darf Nachbarn nicht stören

Schaut man auf die Rechtsprechung zu diesem Thema, lassen sich viele Urteile finden, in denen Richter im Sinne der gestressten Nachbarn entschieden. Vielfach wird es so gesehen, dass Tierhaltung in der Mietwohnung erlaubt sein darf, diese aber so erfolgen soll, dass Nachbarn sich nicht gestört fühlen. Dies erfordert eine gewisse Erziehung der Vierbeiner, so dass Ruhezeiten weitestgehend eingehalten werden. Wichtig ist, dass Gebell über einen längeren Zeitraum nicht akzeptiert werden muss. Bellt ein Hund kurz zwischendurch, müssen Nachbarn dies meist dulden.

Lärmbelästigung muss nachgewiesen werden
Wenn ein Hund in der Nachbarschaft über einen längeren Zeitraum bellt und das Ruhebedürfnis der Nachbarn beeinträchtigt ist, sollten diejenigen, die sich gestört fühlen, zunächst das Gespräch mit dem Hundehalter suchen. Oft reicht ein entsprechender Hinweis, dass der Hund vielleicht zu lange alleine ist, um eine Lösung herbeizuführen.

Zeigt der Hundehalter sich jedoch uneinsichtig, können Lärmgeschädigte die Störung beim Vermieter oder der Hausverwaltung melden, damit diese auf den Hundehalter einwirken. Führen diese Maßnahmen zu keinem Erfolg, können lärmgeplagte Nachbarn versuchen, über eine Mietminderung zu ihrem Recht zu kommen. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass die Lärmbelästigung nachgewiesen wird. Sinnvoll ist es, ein Lärmprotokoll zu führen und darin genau festzuhalten, wann der Hund wie lange gebellt hat. Hilfreich kann es zudem sein, wenn Zeugen die Lärmstörung durch Hundegebell bezeugen können. Die Mietminderung muss schriftlich angekündigt und begründet sein. Was die Minderungsquote betrifft, so können Lärmgeplagte sich an dem Urteil des Bundesgerichtshofes orientieren. Dieser hält bei einem andauernden Hundegebell eine Minderung der Miete von fünf Prozent bis zehn Prozent für angemessen, was der Quote bei einer Minderung wegen Ruhestörung entspricht.

Einbrecher in der Wohnung – was zahlt die Hausratsversicherung?

 

Es gehört wohl zu den schlimmsten Vorstellungen, man ist ein paar Tage verreist oder nur auf der Arbeit und in der Abwesenheit verschaffen sich Einbrecher Zugang zur Wohnung. Wer eine Hausratsversicherung bei einem Einbruch hat, kann auf Entschädigung hoffen, doch ersetzt die Versicherung nicht immer und jeden Schaden in voller Höhe. Die Filter-Redaktion klärt auf.

Versicherung erstattet Wiederbeschaffungspreis

Werden bei einem Einbruch Gegenstände gestohlen, zahlt eine Hausratsversicherung bei einem Einbruch für gestohlenes Inventar. Allerdings erhalten Geschädigte für einen älteren Gegenstand nur so viel Geld, dass sie diesen für den aktuell gültigen Preis gleichwertig ersetzen können. Das muss nicht unbedingt der ursprünglichen Kaufsumme entsprechen. Was zählt, ist demnach der Wiederbeschaffungspreis.

Auch Reparaturen werden gezahlt

Eine Hausratsversicherung erstattet nicht nur entwendete Gegenstände wie Möbel, Elektronik oder Geschirr. Wenn bei einem Einbruch etwas zerstört wurde, übernimmt die Versicherung die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar oder kaputte Fenster und Türen.

Schaden umgehend melden

Damit die Hausratsversicherung im Schadensfall einspringen kann, muss ein Einbruch sofort der Polizei und der Versicherung gemeldet werden. Betroffene müssen zudem umgehend und unaufgefordert eine Stehlgutliste beim Versicherer einreichen. Auf dieser Liste müssen die gestohlenen Gegenstände samt Neuwert sowie detaillierte Beschreibungen stehen. Verbraucherschützer raten dazu, gerade teure Neuanschaffungen mit Fotos und Einkaufsbelegen zu dokumentieren, damit im Ernstfall alles griffbereit ist.

Tatort muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen

Eine Hausratsversicherung springt allerdings nur dann ein, wenn der Tatort bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Bei Fahrlässigkeit kann es sein, dass die Versicherung nicht zahlt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Tür nicht mit einem Schlüssel zugeschlossen wurde oder Schlüssel fahrlässig verloren wurden. Es muss erkennbar sein oder nachgewiesen werden, dass der Einbrecher sich mit einem Werkzeug Zugang zur Wohnung verschafft oder den Haustürschlüssel geraubt hat.

Für mehr Sicherheit beim Umzug – Möbelspedition Filter bekommt Lkw mit Abbiegeassistenten

 

Es ist immer wieder eine schlimme Nachricht, wenn Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Lkw tödlich verletzt werden. Erst im Mai dieses Jahres starb eine junge Mutter, die mit dem Fahrrad in Eimsbüttel unterwegs war, weil sie von einem Lkw-Fahrer übersehen worden war. Wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC schreibt), sterben in Deutschland pro Jahr etwa 30 bis 40 Menschen durch abbiegende Laster. Das Problem steht nun europaweit auf der Agenda, damit es endlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr gibt. So wurde der EU-Kommission im Mai der Entwurf für die „General Safety Regulation“ vorgestellt, die vorsieht, dass elektronische Abbiegeassistenten für Lkw und Busse vorgeschrieben sein sollen. Der ADFC Deutschland schätzt, dass sich damit 60 Prozent der schweren Unfälle verhindern lassen. Doch bis es soweit ist, könnte es noch einige Jahre dauern, da EU-Parlament und Europarat die entsprechende Verordnung erst absegnen müssen. Neue Vorschriften sind zudem häufig mit Übergangsfristen versehen. Dann muss der Pflicht zum Einbau eines Abbiegeassistenten in Deutschland umgesetzt werden. Der ADFC fordert alle Verantwortlichen deshalb auf, dass die Einbaupflicht möglichst schnell umgesetzt wird.

Filter sorgt schon jetzt für mehr Sicherheit

Die Filter Möbelspedition, deren Fahrer täglich mit dem Lkw unterwegs sind, möchte nicht so lange warten, bis Lkw mit Abbiegeassisteten vorgeschrieben sind. Das Umzugsunternehmen erweitert seine Flotte um einen ersten Möbelwagen mit Abbiegeassistenten. Geschäftsführer Frank Filter: „Wir haben die Dringlichkeit des Problems erkannt und wollen schon jetzt für mehr Sicherheit beim Umzug sorgen. Wir sind stolz darauf, dass wir ab dem 2. August einen Möbelwagen mit Abbiegeassistent in unserer Flotte haben.“ Frank Filter hofft, dass seine Fahrer weiterhin unfallfrei im Dienste der Kunden unterwegs sind.

Dürfen Mieter einen Sichtschutz am Balkongeländer anbringen? – Mietrecht

 

In der warmen Jahreszeit möchte man möglichst viel Zeit im Freien verbringen. Mieter, die einen Balkon haben, können sich glücklich schätzen und möchten diesen natürlich ausgiebig nutzen. Doch was ist, wenn der Balkon keinerlei Sichtschutz bietet und man beim Sonnen den Blicken der Nachbarn ausgesetzt ist? Können Mieter auf eigene Faust einen Sichtschutz am Balkon anbringen? Die Filter Redaktion klärt auf.

Erscheinungsbild der Fassade muss gewahrt bleiben

Ein Urteil zum Thema Sichtschutz am Balkon fällte das Amtsgericht Köln (220 C 27/11). In dem verhandelten Fall hatte ein Mieter an einer gläsernen Brüstung, die keinerlei Sichtschutz darstellte, eine Bastmatte befestigt. Er hatte seinen Vermieter deswegen nicht um Erlaubnis gefragt. Der Vermieter war verärgert und reichte deswegen Klage ein. Das Amtsgericht Köln gab dem Mieter Recht, da der Sichtschutz durch die Bastmatte das Erscheinungsbild des Gebäudes nur unwesentlich verändert habe. Außerdem ragte die Matte nicht über das Balkongeländer hinaus und war leicht zu entfernen. Wenn ein Sichtschutz das Erscheinungsbild der Fassade verändern kann, muss grundsätzlich die Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden, dies gilt besonders für denkmalgeschützte Häuser.

Filter übernimmt kleinere Arbeiten auf dem Balkon

Wer umzieht, muss seine Wohnung in der Regel so verlassen, wie sie im ursprünglichen  Zustand angemietet wurde. Das gilt auch für den Balkon. Wenn bauliche Veränderungen vorgenommen wurden etwa durch Dübellöcher, Marquisen oder angeschraubte Möbelteile, müssen diese auch wieder entfernt werden. Die Filter Möbelspedition beschäftigt Handwerker, die auch im Rahmen eines Umzugs tätig werden. Auf Anfrage können wir kleinere Reparaturarbeiten auf dem Balkon übernehmen, wenn der Kunde dies alleine nicht schafft. Lassen Sie sich gerne unverbindlich beraten unter Telefon: 040/ 522 60 25