Müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen?

 

Rauchen in der Mietwohnung führt immer wieder zum Streit, gerade wenn der Raucher auszieht und vergilbte Wände hinterlässt. Rauchen gehört laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietssache. Doch müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen, oder gilt die Vereinbarung der „besenreinen Übergabe“ auch für diese Mietergruppe? Die Filter-Redaktion hat sich kundig gemacht und klärt auf.

Exzessives Rauchen kann zu Schadensersatz führen

Auch wenn Rauchen in der Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch gehört, kann diese Angewohnheit über die Jahre Spuren in der Wohnung hinterlassen: Rauchvergilbte Wände, Gardinen oder verschmutze Fenster und Böden. Doch müssen Raucher die Mietwohnung nach Auszug streichen und diese Spuren nach dem Umzug beseitigen? Oder ist das die Aufgabe des Vermieters, oder gar des neuen Mieters, der bei der Besichtigung der Wohnung den verrauchten Zustand nicht bemerkt hat? Laut Bundesverfassungsgericht hängt das davon ab, ob eine Renovierungsklausel im Mietvertrag steht. Ist solch eine Klausel vorhanden und wirksam, ist der Mieter verpflichtet, rauchvergilbte Wände zu streichen. Ist die Renovierungsklausel allerdings unwirksam, muss der Mieter tatsächlich keine Rauchspuren beseitigen, das heißt, weder Wände streichen, noch Fenster oder Böden putzen. Er muss die Wohnung lediglich „besenrein“ übergeben und groben Schmutz wie Müll oder Essensreste beseitigen. Eine Regelung gilt allerdings für exzessive Raucher: Wenn Rauchspuren nicht durch Schönheitsreparaturen wie Malerarbeiten beseitigt werden können, sondern Instandsetzungsmaßnahmen erfordern, kann der Vermieter Schadensersatz fordern (BGH; Az.: VIII ZR 37/07). Dies ist z.B. der Fall, wenn zwar gemalert wurde, das Nikotin aber durch die neue Farbe wieder fleckig durchschlägt, da man keine entsprechende Grundierung aufgebracht hatte.

Filter übernimmt Malerarbeiten

Nicht jeder, der aus seiner Wohnung auszieht und zu Schönheitsreparaturen verpflichtet ist, hat die nötige Zeit und das handwerkliche Geschick, Wände frisch zu streichen. Für solche Arbeiten stellt die Filter Möbelspedition auf Anfrage Fachkräfte zur Verfügung, die Wänden im Handumdrehen ein frisches Aussehen verleihen, nicht nur zum Umzug, sondern auch einmal zwischendurch. Vereinbaren Sie gerne ein kostenloses Beratungsgespräch zu unserem Malerservice:

Telefon: 040 522 6025

Gewerbliche Nutzung der Wohnung – was Mieter beachten sollten

 

Manche Mieter arbeiten von zuhause aus, sei es, dass der Arbeitgeber Arbeit im Homeoffice erlaubt, sei es, dass jemand sich selbstständig gemacht hat. Die Wohnung darf jedoch nicht so ohne Weiteres ohne Zustimmung des Vermieters für berufliche Zwecke genutzt werden, denn sie dient in erster Linie Wohnzwecken. Für die gewerbliche Nutzung der Wohnung muss in manchen Fällen der Vermieter seine Zustimmung geben, in anderen Fällen kann er diese verweigern. Wer die gewerbliche Nutzung der Wohnung ohne Genehmigung des Vermieters betreibt, riskiert eine fristlose Kündigung. Die Filter-Redaktion hat Tipps parat, die Mieter beachten sollten, wenn sie von zuhause aus arbeiten möchten.

Entscheidend sind Außenwirkung und Geräuschentwicklung

Ob eine gewerbliche Nutzung in der Wohnung erlaubt werden kann oder nicht, hängt sehr stark davon ab, ob reger Publikumsverkehr zu erwarten ist oder nicht. Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, wann eine Zustimmung des Vermieters zu einer gewerblichen Nutzung erforderlich ist (Az. VIII ZR 165/08).Entscheidend ist dabei die Frage, wie stark die Außenwirkung der Tätigkeit ausfällt und ob andere Mieter durch die gewerbliche Nutzung gestört sein können. Je mehr Publikumsverkehr oder Warenlieferungen anfallen, desto störender könne sich die gewerbliche Tätigkeit im Wohnhaus auswirken, so die Richter. Auch wenn der Gewerbetreibende Mitarbeiter in seiner Wohnung beschäftigt, kann dies eine stärkere Geräuschentwicklung verursachen. Wer demnach als Versicherungsvertreter, Heilpraktiker oder Musiklehrer von zuhause aus arbeitet und viele Gäste empfängt, sollte lieber seinen Vermieter um Erlaubnis fragen. Eine Sekretärin, die stundeweise Schreibarbeiten von zuhause aus erledigt oder ein freier Autor, der in seiner Wohnung Texte schreibt, hat dabei kaum Kundenverkehr und arbeitet vorwiegend still. Auch ein Lehrer, der seinen Unterricht in der Wohnung vorbereitet, stört andere Mieter dabei wohl kaum. In diesen Fällen stellt die gewerbliche Nutzung in der Regel kein Problem dar und es bedarf keiner gesonderten Zustimmung durch den Vermieter. Im Zweifelsfall sollten Mieter im Vorfeld lieber nachfragen, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Ist nächtliches Duschen oder Baden eigentlich erlaubt?

 

Dass Körperpflege ein Grundbedürfnis ist und zum normalen Gebrauch einer Mietwohnung gehört, ist für viele wohl selbstverständlich. Dieses Grundbedürfnis darf prinzipiell nicht eingeschränkt werden. Doch was ist, wenn die Nachbarn immer ausgerechnet durch nächtliches Duschen oder baden auf sich aufmerksam machen? Kann ein nächtliches Duschen oder Badevergnügen verboten werden? Die Filter-Redaktion hat dazu einen Blick ins Mietrecht geworfen.

Baden und Duschen ist grundsätzlich jederzeit erlaubt

Da Körperpflege für jeden Menschen ein Grundbedürfnis darstellt, muss der Vermieter dies grundsätzlich zu jeder Tages- oder Nachtzeit erlauben, schließlich kann es sein, dass einige Mieter erst spät von der Arbeit heimkommen oder dass sie sehr früh aufstehen müssen. Duschen und Baden gehört zum normalen Gebrauch einer Mietsache. Eine Regelung in einer Hausordnung oder in einem Formularmietvertrag, die die nächtliche Körperpflege verbietet, ist unwirksam. Geräusche wie zu- oder abfließendes Wasser müssen die Nachbarn dabei hinnehmen.

Bei störenden Geräuschen Mietminderung möglich

Normale Dusch- oder Badegeräusche wie fließendes Wasser müssen von Mietern geduldet werden, auch wenn diese nachts zu hören sind. Anders sieht es aus, wenn bei der nächtlichen Körperpflege störende Nebengeräusche entstehen. Diese können auftreten, wenn der badende oder duschende Nachbar dabei laut singt oder das Radio lauter als Zimmerlautstärke einstellt. Bei solchen nächtlichen Nebengeräuschen können betroffene Mieter eine Mietminderung einfordern. Wie hoch diese ausfällt, hängt davon ab, wie laut die Geräusche tatsächlich sind und wie oft es zu einer nächtlichen Ruhestörung kommt. Es ist deshalb immer empfehlenswert, ein Lärmprotokoll zu führen und nach Möglichkeit Zeugen zu benennen.

Nicht zu lange duschen oder baden

Auch wenn duschen und baden grundsätzlich auch nachts erlaubt ist, gibt es tatsächlich ein Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf zur Duschdauer. In diesem Urteil befanden die Richter, dass nächtliches Duschen nicht länger als 30 Minuten dauern darf. Wer also nachts unter die Dusche springen oder in die Wanne tauchen möchte, sollte dies nichts länger als eine halbe Stunde tun – aus Rücksicht anderen Mietern gegenüber und auf die eigene Haut, da zu langes Duschen oder Baden die Haut austrocknen kann. Außerdem spart man Wasserkosten, wenn das Wasser nicht zu lange fließt.

Zweiter Wohnsitz – Anmeldung nicht vergessen

 

Manche Menschen sind an zwei Orten gleichzeitig zuhause: An ihrem Erstwohnsitz sowie an ihrer zweiten Adresse, dies gilt somit als zweiter Wohnsitz. Sei es, dass der Arbeitsplatz es erforderlich macht, zwei Wohnungen zu haben, die Aufnahme eines Studiums zur Anmietung einer zweiten Wohnung führt oder eine Ferienwohnung am Meer angemietet wird: Gründe für zwei Wohnsitze gibt es viele. Dabei dürfen Mieter jedoch nicht vergessen, ihre weitere Adresse als zweiter Wohnsitz auch anzumelden. Wird dies versäumt, drohen Bußgelder. Die Filter-Redaktion hat hilfreiche Tipps zum Thema Zweitwohnsitz parat.

Haupt- oder Zweitwohnsitz?

Doch was unterscheidet eigentlich den Erst- und den Zweitwohnsitz voneinander? Laut Bundesmeldegesetz ist der Hauptwohnsitz die „vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners“ (§ 21 BMG, Abs. 2). Dies ist auch der Fall, wenn ein Ehepartner werktags beruflich bedingt in einer anderen Stadt wohnt und nur am Wochenende zuhause ist. Der Gesetzgeber sieht dann die Wohnung als Hauptwohnung an, wo der „Schwerpunkt der Lebensbeziehungen“ zu finden ist, wo also der Partner gemeinsam mit dem Betroffenen wohnt und Freunde/Familie leben. Jede Wohnstätte, die nicht als Hauptwohnsitz gemeldet ist, ist demnach der Zweitwohnsitz oder auch Nebenwohnsitz. Dies kann auch die Ferienwohnung am Meer sein. Ob eine Wohnung gemietet oder gekauft ist, spielt dabei keine Rolle. Wird die zweite Wohnung allerdings für maximal sechs Monate bezogen, ist keine Anmeldung erforderlich. Grundsätzlich gilt laut Bundesmeldegesetz (BMG) jedoch: Wer eine zweite Wohnung bezieht, muss diese als Zweitwohnsitz anmelden (§ 21 BMG). Dabei sind Fristen einzuhalten: Wer seinen Zweitwohnsitz nicht innerhalb von zwei Wochen anmeldet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.

Zweitwohnsitz kann kostspielig werden

Grundsätzlich ist es teurer, wenn zwei Wohnungen unterhalten werden müssen, schließlich zahlt man dann doppelt Miete und Betriebskosten. In vielen Städten und Gemeinden kommt noch eine Zweitwohnsitzsteuer hinzu. In Hamburg beträgt die Zweitwohnsitzsteuer beispielsweise acht Prozent der Netto-Kaltmiete zu Beginn des Besteuerungszeitraumes. Im Gegensatz zu einigen anderen Gemeinden gibt es keine steuerliche Vergünstigung oder Befreiung für Studenten. In Schleswig-Holstein gibt es einige Städte und Gemeinden, die eine Zweitwohnsitzsteuer einfordern, andere wiederum nicht. Spitzenreiter sind Helgoland oder Sylt mit 16,5 beziehungsweise 15,4 Prozent. Städte wie Oldenburg in Holstein oder Ahrensburg erheben keine Steuern auf den Zweitwohnsitz. Wer einen Zweitwohnsitz in Schleswig-Holstein bezieht, sollte sich immer nach dem aktuellen Steuersatz für Zweitwohnungen erkundigen.

Filter hilft auch beim Umzug in die Zweitwohnung

Die Filter Möbelspedition aus Norderstedt bei Hamburg hilft bei Umzügen aller Art und natürlich auch beim Umzug in die Zweitwohnung. Egal, ob einzelne Services gebraucht werden wie Transport, Verpacken oder Malerarbeiten oder der komplette Umzug. Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Sind Kameras im Treppenhaus erlaubt?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Haben Sie das vielleicht auch schon erlebt? Aufgebrochene Briefkästen, oder beschmierte Wände im Hauseingang? In größeren Wohnblocks in den Großstädten passiert so etwas immer wieder. Es kommt zu Vandalismus oder Diebstählen in den Treppenhäusern. Um das in der Zukunft zu verhindern hatte eine Hamburger Vermieterin eine Videokamera an der Decke des Hausflures installieren lassen, die auf den Eingang und den Briefkasten der Mieter gerichtet war. Doch ist es eigentlich erlaubt, eine Videokamera in einem Treppenaus zu installieren? Die Filter-Redaktion hat einen entsprechenden Fall gefunden, der vor Gericht landete.

Allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt

Eine Harburger Mieterin gefiel eine solche Video-Überwachung des Hausflurs nicht und klagte vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg, da ihre Vermieterin eine Videokamera im Treppenhaus installiert hatte, mit der der Eingang und der Bereich des Briefkastens überwacht werden sollte. Der Mieter war darüber nicht informiert worden. Er beantragte vor Gericht, dass die Kamera entfernt wird. Die Videokamera war zwischenzeitlich überklebt worden. Die Richter gaben dem Mieter Recht und begründeten dies mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht gemäß Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes. Die Freiheit vor unerwünschter Kontrolle in der Privat- und Intimsphäre im häuslichen Bereich müsse gewahrt sein, so die Richter. Dies beinhaltet auch das Recht des Mieters, ohne Überwachung Besuche zu empfangen. Ein Bereich gemeinschaftsbezogener Flächen wie der Hausflur unterstehen nicht dem alleinigen Hoheitsbereich oder Hausrecht der Vermieter, so die Richter.

Außer Betrieb gesetzte Kamera bedeutet trotzdem Überwachung

Nach Ansicht der Richter reicht es nicht aus, wenn eine Kamera überklebt und vorübergehend keine direkte Überwachung stattfinden kann. Eine außer Betrieb gesetzte Kamera ist einer tatsächlichen Überwachung gleichzusetzen. Der Überwachungsdruck sei da, der Mieter könne auch nicht erkennen und ständig kontrollieren, ob die Kamera gerade überklebt ist oder nicht und ob sie somit gerade aufzeichnet oder nicht. Die Vermieterin musste die Kamera entfernen, trotz Vandalismus und Diebstählen in der Vergangenheit.

Müllentsorgung in Mehrfamilienhäusern – Konflikte vermeiden

 

Das Thema Müll führt immer wieder zu Konflikten in Mehrfamilienhäusern, sei es, dass einige Bewohner den Müll nicht richtig trennen, sei es, dass nicht genügend Tonnen bereitstehen oder der Müll tagelang im Treppenhaus lagert. Dabei gibt es Regeln an die Mieter und Vermieter sich halten sollten, damit die Müllfrage nicht immer wieder zum Streitthema wird. Die Filter-Redaktion hat wertvolle Tipps parat.

Müllentsorgung – diese Pflichten hat der Vermieter

Damit die Mieter ihren Müll richtig entsorgen können, muss der Vermieter Mülltonnen in geeigneter Anzahl und Größe bereitstellen. Dabei muss er allerdings auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten, damit nicht zu hohe Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Zu große Tonnen müssen gegebenenfalls gegen kleinere ausgetauscht werden. Der Abstellplatz für Mülltonnen muss nachgewiesen werden. Dabei ist der Platz so auszuwählen, dass keine Flucht- und Rettungswege versperrt sind und Mieter aus dem Erdgeschoss nicht durch Lärm oder Geruch belästigt werden.

Entsorgung von Hausmüll- diese Pflichten haben Mieter

Mieter sind verpflichtet, ihren Müll in die vorgesehenen Tonnen zu entsorgen und dabei den Müll richtig zu trennen – sofern entsprechende Tonnen für Altpapier, Bio- oder Plastikmüll vorhanden sind. Der Mieter trägt die Kosten für die Müllentsorgung, die Müllgebühren gibt der Vermieter über die Nebenkostenabrechnung an die Mieter weiter. Die Anschaffungskosten für Mülltonnen muss der Vermieter allerdings selbst zahlen, diese darf er nicht auf den Mieter umlegen. Per Hausordnung darf der Vermieter seine Mieter dazu verpflichten, den Platz sauber zu halten und die Mülltonnen für die Abfuhr bereitzustellen. Er kann diese Aufgaben auch einem Dritten, zum Beispiel einem Hausmeister übertragen.

Filter bietet Entsorgungs- und Recycling-Service

Nicht alles, was man nicht mehr braucht, kann über den Hausmüll entsorgt werden. Möbelstücke oder Elektrogeräte gehören zum Beispiel in den Sperrmüll oder auf den Recycling-Hof. Gerade bei einem Umzug findet man in Kellern oder auf Dachböden so einiges, was man nicht in die neue Wohnung mitnehmen möchte. Die Filter-Möbelspedition bietet für diese Fälle einen Entsorgungs-und Recycling-Service an. Auf Wunsch übernehmen wir den Transport zum nächsten Recyclinghof, damit Sie den Kopf frei haben für andere Aufgaben. Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Beratungstermin.

Wenn in der Nebenkostenabrechnung „sonstige Kosten“ auftauchen

 

Tipps aus dem Mietrecht

Eine Nebenkostenabrechnung sollte möglichst pünktlich eintreffen und transparent für den Mieter aufgebaut sein. Pünktlich heißt, spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes. Transparent heißt, die Posten sollten klar aufgeführt sein. Doch manchmal sind „sonstige Kosten“ aufgeführt. Was kann sich dahinter verbergen und müssen Mieter diese Kosten tragen? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Sonstige Betriebskosten müssen genau bezeichnet sein

Wird eine Nebenkostenabrechnung erstellt, gilt grundsätzlich:

Die umlagefähigen Posten müssen im Mietvertrag ausdrücklich einzeln benannt sein. Zu diesen Posten zählen etwa: Wartungskosten für Alarmanlagen, die Reinigung von Dachrinnen oder Fußmatten oder Überprüfungskosten für Abflussrohre. Verwaltungskosten oder Kosten für die Geschäftsführung gehören nicht zu diesen Posten. Manchmal werden Posten, die eigentlich nicht umlagefähig sind, unter „sonstigen Kosten“ aufgeführt. Stoßen Mieter bei ihrer Abrechnung auf solche Formulierungen, sollten sie prüfen, ob die „sonstigen Posten“ im Mietvertrag bereits genannt sind. Eine Formulierung im Mietvertrag wie „zu den sonstigen Betriebskosten gehören die Reinigung der Dachrinnen und die Wartung der Alarmanlagen“ wäre zulässig. Ist nichts dergleichen im Mietvertrag vermerkt und taucht in der Abrechnung nur die vage Formulierung „sonstige Kosten“ auf, geht dies zu Lasten des Vermieters. Anders sieht der Fall aus, wenn der Mieter über einen längeren Zeitraum, etwa drei Jahre, auch die sonstigen Nebenkosten ohne Widerspruch gezahlt hat. Dann gehen Juristen von einer „stillschweigenden Vereinbarung der sonstigen Betriebskosten“ aus. Wer ein neues Mietverhältnis eingegangen ist, sollte die erste Nebenkostenabrechnung deshalb genau prüfen und bei Unklarheiten sofort eine genauere Aufschlüsselung der Posten einfordern.

Zum Einzug Abstandszahlung – ist das erlaubt?

 

Die Wohnungssuche ist zuweilen langwierig, da zu wenig Wohnraum oder zu teurer Wohnraum speziell in den Ballungsgebieten angeboten wird. Wer nach einer manchmal sehr langen Suche eine neue Bleibe gefunden hat, ist dann froh, wenn er möglichst rasch einziehen kann. Im Idealfall treffen Vormieter und neuer Mieter sogar eine Absprache, dass der aktuelle Mieter die Wohnung vorzeitig räumt. Manchmal verlangt der Vormieter dafür Geld, in Form einer Abstandszahlung. Doch ist das eigentlich zulässig? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Bei vorzeitigem Auszug Umzugskosten in Rechnung stellen

Manchmal hat es der Vormieter eilig, seine Wohnung zu verlassen da er ungern einen Monat lang zwei Mieten zahlen möchte. Oder der neue Mieter möchte früher einziehen als ursprünglich vereinbart. Hintergrund ist auch hier oft, dass man sich eine zweite Miete für einen Monat ersparen möchte. In den meisten Fällen lässt sich durch eine entsprechende Absprache der Umzugstemin vorverlegen. Zuweilen gehen Mieter noch davon aus, dass sie Geld von ihrem Nachmieter verlangen können, wenn sie ihre Wohnung vorzeitig räumen, die sogenannte Abstandszahlung. Was viele nicht wissen: Dies ist laut Wohnungsvermittlungsgesetz verboten (§4 Abs.1 S.1). Davon ausgenommen sind Kosten, die dem bisherigen Mieter nachweislich für den Umzug entstehen. Wenn ein Mieter früher als vereinbart seine Wohnung räumt, kann er seinem Nachmieter die Umzugskosten in Rechnung stellen. Der Nachmieter sollte sich in diesem Fall eine Kostenaufstellung vom Umzug geben lassen und schriftlich vereinbaren, dass er nur den aufgeführten Betrag zahlen wird.

Wenn es beim Umzug schnell gehen muss- Filter übernimmt kompletten Umzugsservice

Wer es bei seinem Umzug eilig hat und seine Wohnung vorzeitig verlassen möchte, kann tatkräftige Unterstützung von der Filter Möbelspedition bekommen. Wir übernehmen entweder den kompletten Umzug vom Verpacken der Gegenstände bis zum Aufbau der Möbel oder einzelne Services wie den Transport. Natürlich bekommen Kunden eine detaillierte Kostenaufstellung.

Für ein unverbindliches Beratungsgespräch erreichen Sie uns unter:

Tel.: 040 522 60 25

Treppenhauslicht – wie lange muss es leuchten?

 

Tipps aus dem Mietrecht:

Wer von ganz oben bis nach ganz unten durch das Treppenhaus muss, hat es gerade in der dunklen Jahreszeit manchmal schwer, den Weg bei ausreichendem Treppenhauslicht zu schaffen. Insbesondere für ältere Menschen geht das Licht oft einfach zu schnell wieder aus und der Weg zum nächsten Lichtschalter ist weit oder gar nicht leicht erkennbar. So kommt es zuweilen zu Unfällen im Treppenhaus. Doch wie lange muss das Licht wenigstens brennen? Eine einheitliche Rechtsprechung scheint es dazu nicht zu geben, in einem Koblenzer Fall gaben die Richter einer Mieterin Recht, die nach einem Sturz im dunklen Treppenhaus ihren Vermieter wegen Verletzung der Verkehrssicherheitspflicht verklagte.

Verkehrssicherheit muss im Treppenhaus gewährleistet sein

In dem genannten Koblenzer Fall (5 U 324/95) nahm die Mieterin ihren Vermieter für Schäden in Anspruch, die ihr aus einem Sturz im Treppenhaus entstanden waren. Als sie die Treppe hinunterstieg, sei plötzlich das Licht erloschen, woraufhin sie ausrutschte und sich verletzte. Der Vermieter hatte die Schaltdauer für das Treppenhauslicht auf 20 Sekunden begrenzt. Die Mieterin sah daraufhin die Verkehrssicherheit im Treppenhaus nicht sichergestellt. Die Richter am Oberlandesgericht Koblenz gaben der Mieterin Recht. Sie waren der Auffassung, dass der Vermieter erkennen musste, dass die eingestellte Brenndauer des Lichtes deutlich zu kurz war. Da ihm dieser Umstand bekannt war, handelte er aus Sicht der Richter grob fahrlässig. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass der Mieterin die kurze Brenndauer bekannt war. Einheitliche Zahlen zur Brenndauer scheint es  aber nicht zu geben, als Richtwert für die Brenndauer des Lichtes im Treppenhaus gelten 30 Sekunden, so dass Mieter innerhalb einer halben Minute zumindest von einem Treppenabsatz zum nächsten gelangen und dort den nächsten Schalter betätigen können. Damit die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, muss der Vermieter ebenfalls dafür sorgen, dass die Glimmlampe am Lichtschalter immer leuchtet, so dass Passanten im Treppenhaus leicht den nächsten Schalter finden können.

Kleine Wohnung optimal einrichten

 

Wer eine kleine Wohnung mit kleinen Räumen bezieht, kann durch passende Möbel den Raum optimal ausnutzen und durch ein paar Tricks optisch für Weite sorgen. Die Filter-Redaktion hat Tipps für die kleine Wohnung parat.

Stauraum schaffen

Wer generell wenig Platz in der Wohnung hat, sollte bei der Möbelfrage nach der Devise verfahren: Weniger ist mehr. Statt viele kleine Teile anzuschaffen, bieten sich besser Möbel an, die etwas größer ausfallen, dafür jedoch multifunktional sind und nebenbei Stauraum bieten. So können unter einem Wohnzimmertisch mit integrierter Abstellfläche Bücher und Zeitschriften Platz finden. Eine Kommode mit Sitzfläche bietet gleichzeitig eine Sitzgelegenheit mit Stauraum. Ähnlich funktioniert eine Couch mit eingearbeiteten Schubladen. Ein Bücherschrank mit eingearbeitetem Schreibtisch bietet auch bei wenig Fläche ein angenehmes Plätzchen zum Arbeiten.

Kleine Räume optisch größer machen

Damit kleine Räume nicht so beengt wirken, kann man mit einfachen Tricks optisch für mehr Weite sorgen. Wer Türen aushängt, erreicht durch diese Maßnahme, dass der Raum dahinter etwas größer wirkt. Ein weiterer Trick: Einen Spiegel gegenüber von einem Fenster aufhängen. Der Spiegel gibt dann den Blick aus dem Fenster wieder und sorgt dadurch für Weite. Die einzelnen Räume sollten in hellen Farben gestrichen sein, dadurch wirken sie größer. Bei der Wahl des Bodenbelages sollte darauf geachtet werden, dass dieser einheitlich ausfällt. Der Farbton des Bodens darf ruhig eine Nuance dunkler ausfallen als die Wandfarbe.

Filter hilft auch bei kleinen Umzügen

Auch Umzüge kleiner Haushalte können ganz schön viel Arbeit machen und Zeit einfordern. Die Filter Möbelspedition steht nicht nur bei großen Umzügen in den Startlöchern, wir helfen auch Kunden, die in eine kleine Wohnung umziehen. Wir übernehmen in diesem Fall gerne den kompletten Umzug vom Verpacken des Hab und Guts bis zum Bohren von Dübellöchern in der neuen Wohnung. Auf Wunsch bieten wir einzelne Serviceleistungen rund um den Single-Umzug an, wie zum Beispiel den Transport, das Verpacken von Geschirr und Büchern oder Handwerkerleistungen wie Maler- oder Tischlerarbeiten.

Wer einen kleinen Umzug plant und dabei tatkräftige Unterstützung braucht, bekommt ein unverbindliches Beratungsgespräch unter:

Telefon: 040/ 522 60 25