Betriebskostenabrechnung zu Silvester, ist das fristgemäß?

 

Gerade erst sind wir in das neue Jahr gerutscht, da mag keiner gerne an Altlasten aus vergangenen Jahren denken. Doch gerade mit einer solchen Forderung wurde eine Mieterin aus Hamburg konfrontiert. Am Silvestertag 2015 um 17.34 Uhr bekam sie eine Betriebskostenabrechnung für 2014 mit einer Nachforderung. Müssen Mieter so knappe Zustellungen von ihrem Vermieter noch berücksichtigen? Die Filter-Redaktion hat sich den Fall angeschaut.

An Silvestertagen bis 18 Uhr mit Postzustellung rechnen

In dem oben geschilderten Fall weigerte die Mietern sich, die Nebenkostenabrechnung mit dem Nachzahlungsbeitrag für 2014 zu leisten, da der Brief am späten Nachmittag am 31.12. 2015 zugestellt wurde. Zunächst bekam sie Recht. In erster Instanz urteilte das Gericht, dass die Mieterin am späten Nachmittag nicht mehr mit Post rechnen müsse. Der Vermieter ging jedoch Berufung und setzte sich letztlich durch. Das Landgericht Hamburg entschied, dass der Vermieter einen Anspruch auf die Nachzahlung habe. Bis 18 Uhr sei die Zustellungsfrist noch erfüllt. Beim Silvestertag handelt es sich nicht um einen gesetzlichen Feiertag, auch wenn abweichende Öffnungs- und Arbeitszeiten bestehen. Hinzukommt, dass es sich bei einem privaten Briefkasten um eine Vorrichtung einer Privatperson handelt, die nicht ausschließlich dem Briefeinwurf durch die Post oder ein Konkurrenzunternehmen dient. Hier können auch Privatpersonen Briefsendungen einwerfen. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Vermieter persönlich Briefsendungen in die Kästen ihrer Mieter werfen. Eine Betriebskostenabrechnung muss jedes Jahr bis zum 31.12. mitgeteilt werden. Bis 18 Uhr sei dies noch zumutbar, so die Richter.

Stauraum Garage – nicht alles darf in einer Garage abgestellt werden

 

Boden, Keller oder der Speicher: Es gibt viele Orte, wo man Dinge verstauen kann, die man nicht immer braucht. Ist dieser Platz aufgebraucht, bietet sich die Garage als Stauraum an, wenn man eine solche zur Verfügung hat. Doch nicht alles darf in einer Garage abgestellt werden. Die Filter-Redaktion gibt Tipps, wie der Stauraum in einer Garage sicher genutzt werden kann.

Garage schützt keine frostempfindlichen Materialien

Theoretisch kann in einer Garage alles gelagert und abgestellt werden, was dort Platz findet: Gartengeräte oder Möbel, Fahrräder oder Werkzeuge. Doch gibt es auch einige Stoffe oder Materialien, die besser nicht in einer Garage verstaut sein sollten wie frostempfindliche oder brennbare Stoffe. Da eine Garage kein Massivbau ist, kann die Temperatur im Winter unter den Gefrierpunkt fallen. Es ist deshalb nicht ratsam, Getränkekisten in der Garage abzustellen oder frostempfindliche Pflanzen dort überwintern zu lassen.

Vorsicht bei brennbaren Stoffen
Besondere Vorsicht ist bei allen leicht entzündlichen Dingen zu beachten. Da die Garage ein geschlossener Raum ist, in dem regelmäßig ein Motor gezündet wird, sollten sämtliche Gefahrenstoffe, Lacke, Benzin oder Pflanzenschutzmittel lieber einen anderen Aufbewahrungsort finden. Alle leicht entzündlichen Gegenstände sind besser in einem verschließbaren Gartenhäuschen, einem separaten Abstellraum oder im Keller zu lagern. In geringen Mengen können Autofahrer Ersatzbenzin in der Garage lagern. In einer Kleingarage mit einer Nutzfläche bis zu 100 Quadratmetern dürfen bis zu 20 Liter Benzin und bis zu 200 Liter Dieselkraftstoff lagern. Die Behälter dafür müssen dicht verschlossen, bruchsicher und nicht brennbar sein. Darauf weist der Landesfeuerwehrverband Bayern hin. Die Feuerwehr rät, am besten Kanister aus Metall zu verwenden.

Filter bietet Container als Stauraum an

Wer bei sich zuhause nicht genügend Stauraum hat, weder im Keller noch in der Garage, kann bei der Filter Möbelspedition in Norderstedt einen Container mieten und dort Hab und Gut einlagern. Die Flächen sind in unterschiedlichen Größen zu haben und stehen in einer beheizten und gesicherten Halle.

Wenn Sie einen Container mieten möchten, sprechen Sie uns gerne an:

Telefon: 040/ 522 60 25

Mehr Informationen über unseren Lagerservice:

Nachtspeicherheizung – wie sich Heizkosten einsparen lassen

 

Manche Mietwohnungen sind immer noch mit Nachtspeicherheizungen ausgestattet. Galten diese in den 1960ern als moderne Alternative zu Kohleöfen, sind sie heute in Verruf geraten, weil sie viel Strom verbrauchen und als kostspielig und klimaschädigend gelten. Nicht immer hat man die Wahl bei der Wohnungssuche – manche Wohnungen sind nur mit Nachtspeicher zu haben. Die Filter-Redeaktion gibt Tipps, wie Verbraucher trotzdem Strom sparen können.

 

Nachtspeicherheizung richtig bedienen

Bei einer Nachtspeicherheizung ist es wichtig, dass diese richtig gehandhabt wird, denn sie wird nur mit Strom betrieben. Der Vermieter sollte dem Mieter immer eine verständliche Bedienungsanleitung aushändigen oder einen Hausmeister schicken, der dem Mieter den Umgang mit der Nachtspeicherheizung erklärt. Es spielt nämlich eine Rolle, ob ein funktionstüchtiges Gebläse vorhanden ist oder nicht. Zudem ist es wichtig, auf die Einstellungen beim Regler an der Wand zu achten. Außerdem ist zu prüfen, ob die Aufladesteuerung richtig funktioniert, da der Heizkörper sonst zu wenig oder zu stark aufgeladen wird.

 

Temperaturen nicht zu hoch einstellen

Die Heizungsanlage speichert nachts und nachmittags Wärme in einem Wärmespeicher und gibt diese tagsüber und abends ab, um den Wohnraum zu heizen. Wie bei allen Arten des Heizens ist es auch bei einem Nachtspeicher wichtig, die Raumtemperatur nicht zu heiß einzustellen. Für den Wohnbereich reichen 20 bis 21 Grad Celsius aus. Nachts reicht es, wenn alle Räume auf 17 Grad Celsius eingestellt sind. Wer für längere Zeit verreist, kann die Heizung auf Frostschutz einstellen. Wird die Raumtemperatur in den Wintermonaten um nur ein Grad Celsius gesenkt, spart dies circa sechs Prozent der Heizenergie.

 

Heizkostenabrechnung prüfen lassen

Mieter mit einer Nachtspeicherheizung sollten mit einem Heizgutachten prüfen lassen, ob die Heizkostenabrechnung korrekt ist. Das Gutachten zeigt mögliche Gründe auf, wenn Heizkosten sehr hoch ausfallen. Bei einem Heizgutachten werden die Heizkosten, die Nebenkosten sowie die energetische Substanz des Hauses geprüft. Die fachliche Stellungnahme, die dabei erstellt wird, können Mieter auch an die Hausverwaltung oder den Vermieter schicken. Manchmal lassen sich Vermieter davon überzeugen, die Nachtspeicherheizung gegen ein günstigeres und klimafreundlicheres Heizsystem auszutauschen, gerade wenn es Fördergelder für die Umrüstung gibt.

Notfall – Tipps für eine schnellere Rettung zuhause

 

Kommt es zu einem Notfall, kann es auf jede Minute ankommen. Die Björn-Steiger- Stiftung setzt sich für eine verbesserte Notfallhilfe ein und gibt deshalb wertvolle Tipps, wie ein Rettungseinsatz zuhause reibungsloser verlaufen kann.

Dunkle Hausnummern erschweren die Suche

Auch in den Wintermonaten kann es passieren, dass man dringend einen Arzt braucht. Auch wenn man vielleicht ungern daran denkt, sollte man auch in der dunklen Jahreszeit gut für den Notfall gewappnet sein. Schließlich kann es im Ernstfall auf jede Sekunde ankommen. Hausnummern sollten auch im Dunkeln gut erkennbar sein. Die Björn-Steiger-Stiftung weist immer wieder darauf hin, dass beleuchtete Hausnummern von Sanitätern schneller gefunden werden. Müssen Rettungskräfte erst nach dem richtigen Haus suchen, geht wertvolle Zeit verloren, was im Ernstfall die Überlebenschancen verringern kann.

Haustiere in ein separates Zimmer bringen

Eine weitere Maßnahme, an die die Experten gerne erinnern: Haustiere während eines Rettungseinsatzes in ein separates Zimmer bringen. Hund oder Katze können in einer Notsituation sehr nervös oder aggressiv werden. Sie können Retter behindern, indem sie ihnen vor die Füße laufen oder diese sogar anfallen.

Lichterketten für den Außenbereich – auf IP44-Standard achten

 

In der Adventszeit sorgen Lichterketten auf Balkonen oder Terrassen für stimmungsvolles Licht. Im Handel gibt es unzählige Varianten, auch für den Außenbereich. Bei der Auswahl ist es wichtig, auf die richtige Schutzartkennzeichnung (IP-Standard) zu achten, sonst drohen Kurzschlüsse oder Stromschläge. Die Filter-Redaktion gibt Tipps für eine sichere Beleuchtung.

 

Leuchten müssen für den Außenbereich geeignet sein

Wer in der Weihnachtszeit Lichterketten an seinem Balkon oder im Terrassenbereich befestigen möchten, sollte nur Modelle anbringen, die auch für den Außenbereich gedacht sind. Nur Leuchten, die explizit als Außenlampen gekennzeichnet sind, dürfen außen angebracht werden, denn nur sie sind ausreichend vor Nässe und Fremdkörper geschützt. Bei der Auswahl der Lichterketten für draußen sollten Verbraucher auf Ketten mit der Schutzart nach IP44-Standard achten. Diese bieten Schutz vor festen Fremdkörpern von 1mm Durchmesser und sind spritzwasserresistent. So kann Regenwasser, das gegen Gebäude prasselt, den Lichterketten nicht so leicht schaden. Für eine gute Qualität bürgen zudem Ketten mit dem VDE-Gütesiegel und das GS-Zeichen.

 

Die Filter-Redaktion wünscht allen Kunden, Mitarbeitern und Freunden eine stimmungsvolle Adventszeit.

Vor der neuen Heizperiode – Heizkörper reinigen

 

Bis in den Herbst hinein wurden wir im Norden mit milden Temperaturen verwöhnt, doch wohl spätestens im November müssen die Heizungen wieder laufen. Dazu sollten sie vom Staub befreit sein. Denn wenn der Heizkörper verstaubt ist, gelangen Staubpartikel in die Atemluft. Außerdem kann Verschmutzung die Leistung mindern. Die Filter-Redaktion gibt Tipps.

Staubpartikel belasten Atemluft

Bevor die kalte Jahreszeit beginnt, sollten Mieter noch einmal ihre Heizkörper reinigen. Wie der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) schreibt, sollten Heizkörper regelmäßig gereinigt werden. Das hat zum einen hygienische Gründe: Im und am Heizkörper sammeln sich Staub, tote Insekten und Wollmäuse. Wenn der Heizkörper dann beim Heizen die Luft aufwirbelt, gelangen die Dreck- und Staubpartikel in die Atemluft. Dies kann Augen und Atemwege empfindlicher Personen belasten.

Zu viel Staub macht Heizkörper ineffizient

Wenn sich im Laufe der Zeit Staub im Inneren eines Heizkörpers angesammelt hat, kann die Wärme weniger effizient verteilt werden. Das kann den Verbrauch steigen lassen.

Heizung vor Reinigung abkühlen lassen

Wie der IKW rät, sollte der Heizkörper vor der Reinigung abkühlen, wenn er schon in Betrieb war. Zur Vorbereitung sollte man etwas Zeitungspapier unter den Heizkörper legen, um durchfalle Schmutz- und Staubpartikel aufzufangen. Die Hinterseite des Heizkörpers kann gut mit einer Heizkörperdüse des Staubsaugers erreicht werden. Eine 30 bis 40 Zentimeter lange Bürste kann reichen, vorsichtig den Innenraum des Körpers zu reinigen, je nachdem, wie die Heizung beschaffen ist. Für die leicht zugänglichen Außenflächen reicht Wasser mit Allzweckreiniger aus. Beim Putzen lieber einen Lappen verwenden als einen Schwamm mit harter Schauerschicht: Dieser könnte den Lack verkratzen. Mit einer frisch geputzten Heizung steht einer unbeschwerten Heizperiode wohl kaum was im Wege …

Dürfen Mieter Schuhe im Treppenhaus abstellen?

 

Tipps aus dem Mietrecht

Der November steht vor der Tür und damit auch öfter einmal Schmuddelwetter. Bei schlechten Witterungsverhältnissen werden Schuhe schneller nass und schmutzig. Mit nassen Schuhen mögen Mieter oft nicht gerne die Wohnung betreten. Deshalb landen die Schuhe häufig auf der Fußmatte vor der Tür, bis sie trocken sind. Doch dürfen Schuhe eigentlich im Treppenhaus stehen? Die Filter-Redaktion hat ein Urteil dazu gefunden.

Schuhe so abstellen, dass niemand gefährdet wird

Manchmal landen auch scheinbar banale Begebenheiten wie Schuhe im Treppenhaus vor einem Gericht. Das Amtsgericht in Lünen (22 II 264/00) befasste sich mit der Klage eines Vermieters, der seinen Mietern das Abstellen von Schuhen im Treppenhaus untersagen wollte, schließlich sei dies in der Hausordnung auch so vermerkt. Das Amtsgericht in Lünen erklärte den besagten Punkt der Hausordnung für unwirksam. Es gestand den Mietern zu, ihre Schuhe kurzfristig im Treppenhaus abzustellen. Die Schuhe müssten aber so abgestellt werden, dass kein Besucher oder anderer Mieter darüber stolpern könne. Jemand, der die fragliche Wohnung nicht betreten will, wird sich der Fußmatte nicht nähern und wird somit auch nicht gefährdet, so die Richter.

Fluchtwege frei halten

Anders sieht es aus, wenn Schuhe dauerhaft im Treppenhaus stehen und sich dort regelrecht auftürmen. Dies muss laut Mietrecht nicht geduldet werden. Ein Schuhschrank darf nur in Ausnahmefällen im Treppenhaus stehen, er darf vor allem keine Fluchtwege blockieren.

 

Bauen im Winter – Vorsicht Heizkosten

 

Häuser können im Prinzip das ganze Jahr über gebaut werden. Mancher Bauherr plant eine Bauphase über den Winter. Nicht immer denken Bauherren daran, dass dieses Vorgehen zu höheren Heizkosten führen kann.

Bei zu niedrigen Temperaturen drohen Frostschäden

Immer häufiger kann man auch in den Wintermonaten Baustellen in seinem Umfeld entdecken. Immer mehr Bauherren möchten auch die Wintermonate nutzen, um den geplanten Bau fertigzustellen. Nicht immer wird bedacht, dass Baustoffe Zeit zum Durchtrocknen und Anbinden brauchen. Darauf macht der Verband Privater Bauherren aufmerksam (VPB). Wie der Verband erklärt, können die meisten Baustoffe nur bei Temperaturen bis zu fünf Grad Celsius eingesetzt werden. Estrich und Putz benötigen mehrere Tage zum Anbinden und sogar Wochen zum Durchtrocknen. In diesem Zeitfenster darf die Temperatur nicht unter fünf Grad fallen, sonst könne es zu Frostschäden kommen, so der VPB. Um Frostschäden zu verhindern, helfe nur Heizen und das könne richtig teuer werden. Der Verband rät deshalb Bauherren, die im Winter bauen wollen, das Thema Heizen rechtzeitig anzusprechen und zu klären, wer die Kosten für erhöhte Heizkosten übernimmt.

 

Hab und Gut über die Wintermonate einlagern – Filter bietet Lagerhalle

Wer den Winter über baut und für diese Zeit sein Hab und Gut geschützt vor winterlicher Witterung lagern möchte, kann bei der Filter Möbelspedition in Norderstedt bei Hamburg einen Container mieten. Die Container stehen in einer beheizten und gesicherten Halle, es gibt unterschiedliche Größen.

Sprechen Sie uns gerne an: 040 522 60 25

Pflegefall – ist der Einzug von Pflegepersonal in die Wohnung erlaubt?

 

Wird ein Mieter zum Pflegefall, kann es erforderlich werden, dass eine dauerhafte Pflege nötig wird und eine Pflegekraft in die Wohnung einziehen muss. Doch dürfen Pflegekräfte ohne Weiteres mit einziehen, muss der Vermieter informiert werden? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Krankenpflege in der Wohnung gehört zur normalen Nutzung

Wenn es erforderlich wird, dass aus einem Haushalt jemand vorübergehend oder dauerhaft Pflege braucht, kann die betreffende Person in einem Pflegeheim untergebracht werden. Wer lieber in den eigenen vier Wänden gepflegt werden möchte, kann die Krankenpflege zu sich nach Hause holen und einen Pfleger/eine Pflegerin bei sich wohnen lassen – vorausgesetzt, die Wohnung bietet genug Platz dafür. Eine Krankenpflege in der Wohnung ist rechtlich zulässig und gehört zur normalen Nutzung einer Wohnung. Der Vermieter kann dies nur untersagen, wenn die Pflegekraft den Hausfrieden erheblich stört oder wenn es schlichtweg keinen Platz gibt und es zu einer Überbelegung der Wohnung kommen würde.

Vermieter in Kenntnis setzen

Für den Fall, dass eine Pflegekraft für einen längeren Zeitraum in die Wohnung des kranken Mieters einzieht, muss der Vermieter in Schriftform darüber informiert werden. Mieter sollten um eine Bestätigung des Erhalts bitten in der steht, dass gegen die Aufnahme der Person (vollständiger Name) keine Einwände bestehen.

 

Filter hilft bei Seniorenumzügen

Für den Fall, dass die Wohnung für die Aufnahme einer Pflegekraft zu klein ist und ein Umzug in ein Heim oder eine neue seniorengerechte Wohnung erforderlich ist, hilft die Filter Möbelspedition als Spezialist für Seniorenumzüge gerne weiter. Wir haben Erfahrung mit Seniorenumzügen und wissen, wie solch ein Umzug mit dem nötigen Fingerspitzengefühl bewältigt werden kann. Wir bieten Rund-um-sorglos-Pakete und helfen auch bei Behördengängen.

Wenn Sie einen Seniorenumzug planen, vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch bei uns oder nutzen Sie unseren Rückrufservice über das Kontaktformular:

Telefon: 040 522 60 25

Besuch in der Wohnung – wie lange dürfen Gäste bleiben?

 

Dass Mieter Besuch in der Wohnung empfangen dürfen, wird wohl kaum jemand bestreiten und auch Regelungen über späten Damen- oder Herrenbesuch erscheinen heute antiquiert. Darüber, wer sich in der Wohnung aufhalten darf, bestimmt allein der Mieter. Der Vermieter darf nicht in die Gestaltung des Privatlebens eingreifen. Doch was ist, wenn der Besuch in der Wohnung über mehrere Wochen bleibt? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Mieter dürfen Gäste empfangen – auch zum Übernachten

Mietern steht es grundsätzlich frei, Gäste in ihrer Wohnung zu empfangen. Zu diesem Zwecke müssen sie ihren Vermieter nicht um Erlaubnis fragen. Besucher dürfen sogar einen längeren Zeitraum zu Gast sein und in der Wohnung des Gastgebers übernachten. Der Besuch darf sich auch in der Wohnung aufhalten, wenn der Gastgeber nicht anwesend ist, weil er zum Beispiel zur Arbeit muss. Solange der Hausfrieden durch den Besuch nicht gestört ist, darf der Gast länger bleiben. Mieter sollten im Hinterkopf behalten, dass ein Besuch, der länger in der Wohnung ist, erhöhte Betriebskosten für Wasser oder Strom verursachen kann. Der Vermieter kann daraufhin höhere Betriebskostenvorauszahlungen verlangen.

In besonderen Fällen darf der Vermieter Hausverbot erteilen

Auch wenn der Vermieter sich nicht in das Privatleben des Mieters einmischen und Besuch nicht abweisen darf, kann er in Ausnahmefällen dem Besucher Hausverbot erteilen. Dies kann zulässig sein, wenn der Besuch wegen Ruhestörungen auffällt oder andere Mieter belästigt.

Abgrenzung zur Untermiete

Hält der Besuch sich allerdings länger als sechs bis acht Wochen beim Gastgeber auf, kann dies zu Problemen mit dem Vermieter führen. Ist der Besuch über mehrere Wochen ununterbrochen in der Wohnung, darf der Vermieter Auskunft darüber verlangen, ob es sich bei dem Besuch nicht doch um ein Untermietverhältnis handelt. Ein Untermietverhältnis bedarf immer der Zustimmung des Vermieters. Kann der Mieter nachvollziehbare Gründe für die dauerhafte Aufnahme eines weiteren Bewohners nennen, muss der Vermieter in der Regel zustimmen. Dies kann der Fall sein, wenn ein Mieter die Wohnung alleine nicht mehr finanzieren kann oder wenn ein neuer Partner einziehen soll. Ist es für den Vermieter nicht zumutbar, dass die Wohnung untervermietet wird, darf er seine Zustimmung verweigern. Dies kann der Fall sein, wenn er schon einmal Schwierigkeiten mit dem Mieter hatte.