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Wohnen mit Service – eine Option für das Wohnen im Alter

 

Wenn das Leben in den eigenen vier Wänden im Alter immer beschwerlicher wird, ist guter Rat teuer. Manchmal lässt sich die eigene Wohnung sich nicht seniorengerecht umbauen, liegt vielleicht im vierten Stock ohne Fahrstuhl und bietet kaum Platz für einen Rollator oder Rollstuhl. Dann steht ein Umzug als Lösung im Raum, auch wenn man nicht gerne sein gewohntes Umfeld verlässt. Für Senioren gibt es die Option, Wohnen mit Service zu wählen. Dies kann eine Alternative zu einem Pflegeheim sein, weil es älteren Menschen eine gewisse Selbstständigkeit ermöglicht. Doch was ist das genau? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Wohnen mit Servicevertrag

In Hamburg und Schleswig-Holstein gibt es zahlreiche Einrichtungen, die Wohnen mit Service anbieten, wie die AWO oder das DRK. Senioren, die in eine Wohnung mit Service (betreutes Wohnen) einziehen möchten, unterschreiben zunächst einen Mietvertrag wie für jede andere Mietwohnung auch. Zusätzlich schließen sie einen Servicevertrag mit der Einrichtung über die Standardleistungen. Dazu kann zum Beispiel eine Notrufanlage gehören, die rund um die Uhr erreichbar ist. Auf Wunsch können Wahlleistungen in Anspruch genommen werden, die jedoch gesondert bezahlt werden müssen. Dies können zum Beispiel Reinigungsarbeiten oder die Vermittlung von Essen auf Rädern sein. Eine Pflegeleistung im Krankheitsfall ist durch den Servicevertrag jedoch nicht abgedeckt. Kommt es zum Pflegebedarf, stellt die Pflege- und Krankenkasse diesen fest. Leistungen, die bewilligt werden, können dann von einem Pflegedienst oder durch das Serviceunternehmen abgedeckt werden, wenn es die benötigte Leistung anbieten kann. Die Betreuungskonzepte können sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, sich ausreichend im Vorfeld zu informieren.

Neuere Anlagen mit Barrierefreiheit

Wohnungen mit Service sind in den meisten Fällen baulich auf das ältere Klientel abgestimmt. In neueren Anlagen gehört Barrierefreiheit zum Standard. Empfehlenswert ist eine Wohnung mit einer Größe von 40 Quadratmetern für eine Einzelperson. Mieter sollten darauf achten, wie die Bäder gestaltet sind, ob es einen Fahrstuhl und Gemeinschaftsräume gibt. Da sich die Angebote für Wohnen mit Service stark unterscheiden können, ist es ratsam, sich ausgiebig beraten zu lassen, bevor man einen Vertrag unterschreibt. In Hamburg und Schleswig-Holstein helfen die Pflegestützpunkte weiter:

http://www.hamburg.de/pflegestuetzpunkte/

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/P/pflegeRatHilfe/Pflegestuetzpunkte/pflegeRatHilfe_Pflegestutzpunkte.html

Filter bietet Umzug für Senioren

Die Filter Möbelspedition hat langjährige Erfahrung mit Seniorenumzügen. Unser geschultes Personal steht umzugswilligen Senioren gerne zur Seite und kann den Umzug im Sinne des älteren Menschen umsetzen.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich zum Thema Seniorenumzug:

Telefon: 040 522 60 25

Mietrecht: Streit unter Nachbarn – unter Umständen droht fristlose Kündigung

 

Auseinandersetzungen unter Nachbarn gibt es wohl in fast jedem Mietshaus. Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Gothaer Versicherung ergab, hatten 46 Prozent der Bundesbürger schon einmal einen Streit mit Nachbarn. Häufige Gründe sind Lärm, vollgestellte Treppenhäuser oder falsch geparkte Autos. Solange die Auseinandersetzungen bestimmte Grenzen nicht überschreiten, sind diese folgenlos. Kommt es zu ausfallenden Beleidigungen oder Attacken, droht dem Streithahn allerdings die fristlose Kündigung, wie das Amtsgericht München in einem Fall befand.

Kündigung bei schwerer Störung des Hausfriedens

In dem Münchener Fall (Az.: 474 C 18956/16) suchte eine Frau Schutz bei Nachbarn vor ihrem Ehemann, mit dem sie heftig gestritten hatte. Der Ehemann beschimpfte und bedrohte daraufhin die Nachbarn so lange, bis die Polizei eintraf. Die Nachbarn hatten große Angst vor dem Mann. Der Vermieter kündigte daraufhin das Mietverhältnis des Mannes, weil er den Hausfrieden als schwerwiegend gestört ansah. Das Amtsgericht München erklärte, die fristlose Kündigung sei zu Recht ausgesprochen worden, der Mann musste ausziehen.

Nachbarschaftsstreit – Mietervereine bieten Hilfestellung

Kommt es zu Streitigkeiten unter Nachbarn, gerade wegen Lärm, kann ein Gespräch manchmal zu einer Verbesserung der Situation führen. Viele Mietervereine bieten Konfliktberatung und Mediation für Mieter an. Eine rechtliche Vertretung von Mietern gegen andere Mieter ist dort allerdings nicht möglich. Es geht vielmehr darum, durch eine frühzeitige Aussprache eine Eskalation zu vermeiden.

Schäden durch Bohren oder Hämmern – wer muss zahlen?

 

Wer eine neue Wohnung bezieht, möchte gerne Bilder, Kleiderhaken oder Halterungen für Möbel an der Wand befestigen. Das Recht, Löcher in Wände zu bohren oder Nägel in die Wand zu hämmern steht Mietern grundsätzlich zu. Dies geht aus einer Information des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland hervor. Doch was passiert, wenn dabei ein Schaden entsteht, zum Beispiel wenn versehentlich eine Leitung getroffen wurde? Die Filter-Redaktion klärt auf.

Für Schäden durch Montagearbeiten haftet der Mieter

Bevor Mieter damit beginnen, Löcher in die Wände zu bohren, sollten sie darauf achten, wo sich Wasser- oder Elektroleitungen befinden. In dieser Gegend sollten keine Löcher gebohrt werden, dies gilt insbesondere dann, wenn dort Heizungen oder Innendämmungen verlegt sind. Schon kleinste Beschädigungen durch Löcher können zu hohen Folgekosten führen, etwa dann, wenn Wasser austritt. Für solche Art Schäden muss dann der Mieter aufkommen.

Montagearbeiten von Profis ausführen lassen

Wer sich beim Einzug nicht sicher ist, wo er Löcher bohren kann oder wer zu ungeschickt ist zum Bohren, kann einen Profi mit dieser Aufgabe beauftragen. Die Filter Möbelspedition beschäftigt übrigens Handwerker, die auf Anfrage Montagearbeiten beim Einzug oder das Verschließen von Dübellöchern beim Auszug übernehmen. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Wissenswertes aus dem Mietrecht: Dürfen Mieter einen Türspion einbauen?

 

Wenn es klingelt, möchte man gerne nachschauen, wer draußen steht, bevor man die Tür einem Fremden öffnet. In diesem Falle können Türspione hilfreich sein. Wenn sie auch gerne mal neugierigen Nachbarn als Ausguck dienen, überwiegt in den meisten Fällen der Nutzen der kleinen runden Öffnungen in der Tür. In manchen Altbauten sind nicht alle Türen mit einem Spion versehen. Können Mieter in solch einem Fall in Eigenregie einen Türspion einbauen? Dazu gibt es ein aufschlussreiches Urteil des Landgerichtes Berlin.

Einbau eines Türspions als geringfügiger Eingriff

In einer Berliner Hausgemeinschaft führte der geplante Einbau eines Türspions auf Initiative des Mieters zu einem Streit mit dem Vermieter. Dieser wollte seinem Mieter nicht gestatten, einen Türspion einzubauen. Der Mieter klagte daraufhin und bekam vor dem Landgericht Berlin Recht (65 S 3/84). Das Gericht kam zu dem Urteil, dass der Einbau eines Spions an der Wohnungstür ein geringfügiger Eingriff in die Bausubstanz sei. Während der Mietzeit müsse der Vermieter den Einbau des Türspions dulden. Nach Beendigung des Mietverhältnisses sei der Mieter jedoch verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Dies könne mit hohen Kosten verbunden sein, die der Mieter dann zu tragen hätte.

Filter übernimmt kleinere Handwerkerarbeiten

Mietern, die umziehen wollen und kleinere Eingriffe an der Bausubstanz ausführen müssen, stehen unsere Handwerker mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Fachkräfte übernehmen auf Anfrage auch Tischerarbeiten. Auf Wunsch demontieren wir auch Gartenhäuschen oder Kinderschaukeln, damit unsere Kunden sich voll und ganz auf den Wohnungswechsel konzentrieren können. Einen Türspion wieder rückgängig machen, ist allerdings für einen Umzugstermin zu aufwendig.

Mietkaution – wann bekommen Mieter sie zurück?

 

Bei neuen Mietverhältnissen ist es oft üblich, dass Vermieter von ihren Mietern eine Kaution einbehalten, um Kosten für eventuelle Mietausfälle oder für Schäden in der Wohnung begleichen zu können. Doch wann bekommen Mieter dieses Geld nach einem Wohnungswechsel eigentlich wieder? Wissenswertes über die Mietkaution.

Mietkaution insolvenzsicher anlegen

Damit Vermieter vor Risiken wie Zahlungsunfähigkeit ihrer Mieter geschützt sind, ist es oft Usus, eine Mietkaution einzubehalten. Dies erfolgt entweder als Barkaution oder per Überweisung. Wird die Kaution bar eingezahlt, sollte sich der Mieter die Einzahlung unbedingt quittieren lassen. Vermieter eröffnen dann ein Treuhandkonto mit einem Titel wie „Mietkaution“ und legen den Betrag an. Solange der Vermieter keine insolvenzsichere Anlage der Kaution nachweisen kann, darf der Mieter die fällige Miete zurückbehalten. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bremen aus dem Jahre 2011 hervor (Az.: 10 C 331/11). Schließlich möchte auch der Mieter sichergehen, dass seine Mietkaution im Falle einer Insolvenz des Vermieters nicht in der Insolvenzmasse verschwindet. Eine Kaution darf übrigens nicht mehr als drei Nettokaltmieten betragen.

Kaution grundsätzlich nach Beendigung des Mietverhältnisses fällig

Wird ein Mietverhältnis beendet, darf der Mieter die Auszahlung der Kaution mitsamt Zinsen verlangen. Es ist jedoch nicht möglich, dass der die Kaution „abwohnt“ und den Vermieter auf die Kaution verweist statt die Miete bis zum Schluss zu zahlen. Der Vermieter seinerseits ist berechtigt, zunächst zu prüfen, ob die Wohnung in einem vertragsmäßigen Zustand zurückgegeben wurde und ob noch Nachzahlungen von Betriebskosten ausstehen. Ist dies der Fall, darf er die Kosten aus dem Kautionstopf begleichen. Grundsätzlich ist eine Wartezeit von sechs Monaten zumutbar, bis eine Kaution oder Restkaution ausbezahlt werden muss. Die Frist kann verlängert werden, wenn die Betriebskosten erst im Folgejahr berechnet werden und mit Nachzahlungen zu rechnen ist. Der Vermieter sollte in so einem Fall die Kaution nur in Höhe der vermutlich anfallenden Nachzahlungen einbehalten.

Kleinreparaturen in der Mietwohnung – wer muss zahlen?

 

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die richtig nerven können wie ein tropfender Wasserhahn, eine kaputte Gegensprechanlage oder eine klemmende Jalousie. In diesem Falle sind Mieter froh, wenn der Defekt schnell behoben ist und nehmen die Reparatur oft selbst in die Hand oder beauftragen einen Handwerker. Doch müssen Mieter eigentlich für Kleinreparaturen aufkommen? Das hängt davon ab, was im Mietvertrag vereinbart ist, wie der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland mitteilt.

Auf Kleinreparaturklausel achten

Wenn der Wasserhahn tropft oder die Klingel nicht funktioniert, sollten Mieter als Erstes einen Blick in den Mietvertrag werfen, bevor sie einen Handwerker beauftragen oder selbst zur Werkzeugkiste greifen. Grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, die Wohnung während der Mietzeit in vertragsgemäßem Zustand zu halten. Deshalb muss er auch bei kleinen Reparaturen Handwerker beauftragen und die Rechnung zahlen. Anders sieht es aus, wenn im Mietvertrag eine Kleinreparaturklausel enthalten ist. In einem solchen Fall darf der Vermieter Kosten für kleine Reparaturarbeiten auf den Mieter umlegen. Doch gibt es hierfür eine Obergrenze und angemessene Höchstbeiträge. Die Kosten aller Kleinreparaturen im Jahr dürfen nicht mehr als sechs Prozent der Jahresmiete beziehungsweise 300 Euro betragen. Der Höchstbetrag pro Reparatur liegt bei zirka 110 Euro, so der Deutsche Mieterbund. Wenn der Gesamtbetrag der Reparaturen plus Mehrwertsteuer die festgelegte Grenze überschreitet, muss der Mieter die Kosten nicht übernehmen. Der Vermieter darf die Kosten dann auch nicht anteilig auf den Mieter übertragen. Der Vermieter darf seinen Mieter übrigens auch nicht verpflichten, Arbeiten selbst auszuführen.

Filter übernimmt Kleinreparaturen

Manchmal muss es schnell gehen bei einem Umzug. Wenn der Umzugstag näher rückt und Kleinigkeiten in der Wohnung noch defekt sind, übernehmen die Handwerker der Filter Möbelspedition auf Anfrage gern auch die Reparatur. Schließlich soll die Wohnung in einem ordentlichen Zustand übergeben werden. Nur eine Bitte: sprechen Sie unbedingt bei der Besichtigung des Umzugsgutes den Filter-Mitarbeiter darauf an, damit das notwendige Material und die Manpower dann auch zur Verfügung steht.

Rufen Sie uns an, wenn es in der Wohnung irgendwo klemmt, wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Darf man Katzennetze ohne Genehmigung am Balkon anbringen?

 

Wissenswertes aus dem Mietrecht: 

Wenn Tierhaltung laut Mietvertrag gestattet ist, sollte es kein Problem sein, eine Katze in der Wohnung zu halten. Wer einen Balkon hat, möchte natürlich gerne, dass der Stubentiger auch mal raus an die frische Luft kann. Damit die Katze nicht über den Balkon das Weite sucht, schützen Katzennetze das Tier vor Stürzen oder Fluchtversuchen. Doch können Mieter einfach so ein Katzennetz am Balkon anbringen?

Katzennetze müssen vom Vermieter genehmigt sein

In einem Wiesbadener Fall haben die Richter entschieden, dass das Anbringen eines Sicherheitsnetzes zum Schutz von Haustieren durch den Vermieter genehmigt sein muss (93C 2460/99 – 25). Damit schließe die Erlaubnis zur Tierhaltung nicht automatisch ein, dass Sicherheitsnetze angebracht werden dürfen. Wenn etwa die Fassadenoptik durch ein Sicherheitsnetz leide, könne der Vermieter die Anbringung eines Netzes untersagen.

Umzugstipp: Umzug mit Katze? Für Filter kein Problem

Wer mit einer Katze umzieht, macht sich vielleicht Gedanken, dass so ein Transport für das Tier sehr stressig werden kann. Die Filter Möbelspedition hat jahrelange Erfahrung darin, Tierhalter bei ihren Umzugsplänen zu unterstützen. Unsere Mitarbeiter wissen, worauf zu achten ist, wenn eine Katze beim Umzug dabei ist.

Wenn Sie einen Umzug mit Katze planen, vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch mit uns:

Telefon: 040/ 522 60 25

Besserer Lärmschutz nach Badmodernisierung?

 

Tipps aus dem Mietrecht: 

In Mehrfamilienhäusern ist Trittschall oft ein Streitthema. Gerade dann, wenn jeder Schritt aus dem oberen Badzimmer zu hören ist. Doch was ist, wenn der Estrich erneuert wird, können Mieter dann einen besseren Schallschutz fordern? Laut Bundesgerichtshof (BGH) nicht zwingend, denn es gelte der Grenzwert des Baujahrs des Hauses, der einzuhalten sei.

Umfang des Eingriffs in die Bausubstanz entscheidend

Wie sehr der Schallschutz eines Bodenbelages verbessert werden muss, hängt davon ab, wie stark durch die Bauarbeiten in die Bausubstanz eingegriffen werde. In Hamburg gab es einen Fall eines Wohnungseigentümers gegen den Nachbarn aus der über ihn liegenden Wohnung. Der Nachbar hatte den Estrich seines Badezimmers erneuern und eine Fußbodenheizung einbauen lassen. Daraufhin war der Trittschall deutlich lauter zu hören. Das Landgericht kam zu dem Urteil, dass der Beklagte nur die ursprüngliche Situation gemäß Baujahrgrenzwerte wiederherstellen müsse. Weitergehende Forderungen wies es ab.

Strengere Grenzwerte in Neubauten

Wie der Bundesgerichtshof in einem Urteil klarstellt, ist bei Bauarbeiten an der Bodensubstanz der Umfang entscheidend. Wenn der Eingriff einem Neubau gleichkomme, gelten die strengeren Grenzwerte für Neubauten. Dies sei etwa dann der Fall, wenn das Dachgeschoss ausgebaut und neue Wohnungen entstünden. Werde nur der Estrich erneuert oder Laminat verlegt, müssen die Lärmschutz-Grenzwerte eingehalten werden, die dem Baujahr des Hauses entsprechen.

 

Paul Filter engagiert sich in der Gemeinde

 

Die Paul Filter Möbelspedition hat sich neben weiteren Spendern in der evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Harksheide für ein neues mobiles Einsatzfahrzeug stark gemacht. Mit den Spenden konnte dieser neue Kleinbus jetzt der Albert Schweizer Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Die kann dieses Fahrzeug nun neben Einsätzen der Gemeindeverwaltung u.a. für die Kita- und für Seniorenfahrten einsetzen. Wir wünschen den Benutzern allzeit eine „Gute Fahrt“.

Sind Osterfeuer im Garten erlaubt?

 

Osterfeuer, und damit Osterfeuer im Garten, sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Tradition und wecken Vorfreude auf den kommenden Frühling. Da im Frühjahr viel Holz durch Baum- und Strauchschnitte anfällt, veranstalten immer wieder Menschen ihr eigenes Osterfeuer im Garten. Doch ist dies in der Regel verboten, darauf weist der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Die Filter-Redaktion gibt Tipps für ein sicheres Osterfeuervergnügen.

Osterfeuer im Garten bedarf Zustimmung

Der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland macht darauf aufmerksam, dass es innerhalb geschlossener Ortschaften grundsätzlich verboten ist, ein Osterfeuer im heimischen Garten zu entzünden. Das Verbrennen von Pflanzenabfällen ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Im Einzelfall informieren die Gemeindeverwaltungen darüber, ob Gartenabfälle im Garten verbrannt werden dürfen oder nicht. Wer trotzdem sein eigenes Osterfeuer ausrichten möchte, sollte auf jeden Fall die Erlaubnis bei der zuständigen Behörde einholen. Ist ein Feuer nicht angemeldet, kann dies einen Feuerwehreinsatz auslösen, die Kosten dafür trägt dann der Veranstalter. Für ein Feuer auf privatem Grund ist zudem die Zustimmung des Grundeigentümers erforderlich. Besondere Vorsicht ist in der Nähe vor Reetdachhäusern geboten.

Öffentliche Osterfeuer als Alternative

Wer ein Osterfeuer ansehen möchte, sollte eine der zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen besuchen. Für Osterfeuer auf öffentlichem Grund sind die örtlichen Verwaltungen zuständig. Die meisten Veranstalter schichten vor dem Anzünden den Stapel um, damit keine Tiere im Feuer sterben, die sich in der Zwischenzeit dort eingenistet haben könnten. Die Betreiber öffentlicher Osterfeuer transportieren Gartenfälle oft kostenlos ab und nutzen diese für ihr Feuer. Wer kein Osterfeuer in der Nähe hat, kann sein Schnittgut zu einem Wertstoffhof bringen anstatt es im Garten zu verbrennen.

Die Filter-Redaktion wünscht allen Kunden, Mitarbeitern und Freunden ein schönes Osterfest.