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Umzug mit Hund – Ein paar Tipps

 

Wer schon einmal mit einem Hund umgezogen ist, weiß, wie stressig ein Umzug mit Hund nicht nur für den Vierbeiner sein kann. Das Tier kann irritiert sein, wenn viele fremde Menschen in sein Revier kommen und sämtliche Gegenstände mitnehmen. Der Transport kann anstrengend werden, je nachdem, wie weit der Weg ausfällt. Letztlich muss der vierbeinige Freund sich an das neue Heim gewöhnen. Zum Glück gibt es Maßnahmen, die Hundehalter ergreifen können, damit ein Umzug für das Tier so stressfrei wie möglich verläuft. Wenn Sie einen Umzug mit der Filter-Möbelspedition planen, sagen Sie frühzeitig Bescheid, dass ein Hund dabei ist, so dass wir beim Umzug die Bedürfnisse Ihres Hundes bestmöglich berücksichtigen können.

Für einen Sitter während der Umzugsphase sorgen

Optimal ist es, wenn der Hund am Umzugstag bei einem Sitter sein kann. So bleibt dem Tier der größte Trubel des Abbauens und Verladens erspart. Wenn die neue Wohnung nicht allzu weit entfernt ist, holen Sie den Vierbeiner nach, sobald das neue Heim fürs Erste eingerichtet ist. Steht jedoch eine weite Strecke an, holen Sie den Hund hinzu, wenn der Transport abfahrbereit ist.

Wenn kein Sitter verfügbar ist

Sollte während des Umzugs kein Sitter verfügbar sein und der Hund deshalb im Haus bleiben, richten Sie ein ruhiges Zimmer ein, wo der Hund so lange wie möglich bis zum Transport bleibt. Informieren Sie unsere Mitarbeiter darüber, in welchem Raum sich der Hund befindet. Gehen Sie zwischendurch mit dem Vierbeiner Gassi, damit er vor der Fahrt genügend Bewegung bekommt.

Sicherer Transport

Die Filter Möbelspedition berät Hundehalter gerne, wie ein Umzugstransport mit Hund am sichersten gestaltet werden kann. Wir bevorzugen passende Transportboxen für den Hund, so dass das Tier auch bei einer Bremsung bestens geschützt ist. Boxen gibt es zum Beispiel im Zoofachhandel. Hundehalter sollten zudem den Impfpass des Hundes und die Nummer des Tierarztes bereithalten. Planen Sie eine längere Fahrt mit uns und Ihrem Hund, sorgen unsere Fahrer für ausreichend Pausen. Beruhigungsmittel sollte der Hund nur in Absprache mit dem Tierarzt bekommen. Informieren Sie unsere Fahrer, wenn der Hund ein Mittel zur Beruhigung bekommen hat.

Im neuen Heim

Sind Sie und Ihr Hund glücklich im neuen Heim angekommen, richten Sie gleich eine Ecke für den Vierbeiner ein, in die Sie die vertrauten Gegenstände wie Fressnapf, Spielzeug und Korb bereitstellen. Sicher möchte der Hund bald das neue Heim erschnuppern und erkunden.

Hund ummelden

Letztlich dürfen Hundehalter nicht vergessen, ihren Hund am neuen Wohnort anzumelden. Wenn der Umzug in derselben Gemeinde oder Stadt erfolgte, muss nur die neue Adresse gemeldet werden. Das für die Hundesteuer zuständige Amt muss die neue Adresse kennen, damit es den Hundesteuerbescheid zusenden kann. Der Hund kann die alte Steuermarke behalten. Sind Sie nach dem Umzug in einer neuen Gemeinde ansässig, ist diese dann für den Einzug der Hundesteuer zuständig. Der Hund benötigt dann eine neue Steuermarke.

Tipp: Sollten Sie keine Zeit für Behördengänge haben, beauftragen Sie die Filter Möbelspedition damit. Unsere Mitarbeiter übernehmen gerne Gänge zu Ämtern, wenn Sie eine entsprechende Vollmacht vorbereiten.

Gartensaison eröffnet – Lärm vermeiden

 

Bald beginnt endlich wieder die Gartensaison. Wer das Glück hat, einen Garten sein Eigen zu nennen, möchte dann viel Zeit draußen verbringen. Damit es dabei nicht zu Konflikten mit den Nachbarn kommt, gilt es, Rücksicht zu nehmen und übermäßigen Lärm zu vermeiden, damit alle die warmen Tage genießen können. Die Filter-Redaktion hat die Rechtsprechung rund um Gartensaison Lärm im Freien genauer angeschaut.

Mittag als Ruhezeit

Obwohl es im Unterschied zur Nachtruhe keine gesetzlichen Regelungen zur Mittagsruhe gibt, gelten einige Verordnungen, die eine Mittagsruhe festsetzen. Dies kann durch die Gemeinde oder durch einen Vermieter mittels Hausordnung und Mietvertrag erfolgen. Meistens gilt in der Zeit zwischen 13:00 und 15:00 eine Mittagsruhe. In dieser Zeit sollten Gartenfreunde nicht Rasen mähen oder andere technische Geräte laufen lassen, es sei denn, es handelt sich um Geräte mit bestimmten Umweltabzeichen. Dies besagt die sogenannte Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. Aber auch Radios oder Fernseher sollten während der Ruhezeiten auf Zimmerlautstärke eingestellt sein. Meist ist dies im Mietvertrag oder in der Hausordnung so festgelegt.

Abendlicher Lärm

Wer ab und zu eine Grillparty im Garten veranstaltet darf sicherlich auf die Toleranz der Nachbarn hoffen, schließlich feiert jeder gerne mal. Grillpartys sind grundsätzlich zulässig. Allerdings sollten Grillfreunde darauf achten, den Geräuschpegel ab 22 Uhr zu senken. So kann man die Party in die Innenräume verlegen oder die Musik leiser stellen und die Gesprächslautstärke drosseln. Sollte es einmal länger lauter werden, sollten Nachbarn erst einmal das Gespräch suchen, bevor sie die Polizei rufen. Oftmals lassen sich kleinere Konflikte auf diesem Wege bereits lösen. Eine Anzeige wegen Ruhestörung sollte immer der letzte Ausweg sein.

Lärm durch Frösche

Manchmal stören Tiere aus dem nachbarlichen Garten die Nachtruhe. Quakende Frösche können sehr penetrant sein. Allerdings stehen Frösche unter Naturschutz, das heißt, dass das Quak-Geräusch grundsätzlich hingenommen werden muss. Sollte der Lärm Überhand nehmen und unerträglich werden, kann ein Gang zur Naturschutzbehörde helfen. Diese kann unter Umständen anordnen, dass der (künstliche) Teich trockengelegt oder die Frösche entfernt werden.

Umzug steht an – rechtzeitig Halteverbot beantragen

 

Diese Vorstellung treibt wohl den meisten Umzugswilligen die Schweißperlen auf die Stirn: Sämtliche Kartons sind gepackt, die Umzugshelfer stehen bereit, aber der Transporter findet vor dem Haus keinen Parkplatz. Jetzt parkt der Wagen weit weg und die Helfer müssen weiter laufen, um alles zu verstauen. Im Eifer des Gefechts haben alle vergessen, vor dem Haus ein Halteverbot beantragen. Dabei sind selbst gebastelte Lösungen mithilfe von Stühlen und Tauen auch keine Lösung. Die Filter-Redaktion informiert über das Halteverbot beim Umzug.

Halteverbotszone einrichten – so geht es

Wer vor seinem Umzug rechtzeitig eine Halteverbotszone beantragt, kann sichergehen, dass der beantragte Parkraum für den Transporter während des Umzugs frei bleibt. Es ist immer ratsam, eine Halteverbotszone vor der alten und vor der neuen Wohnung zu beantragen. Anträge sind beim zuständigen Straßenverkehrsamt, beim Ortsamt oder beim Landratsamt einzureichen. Zu beachten ist dabei, dass das zuständige Amt mehrere Tage braucht, um den Antrag zu bearbeiten. Es macht deshalb wenig Sinn, einen Tag vor dem geplanten Umzug zum Amt zu gehen. Sobald die Bewilligung vorliegt, erhält der Antragsteller eine Anordnung mit Angaben, wie die Halteverbotszone am beantragten Ort gekennzeichnet werden muss. Der Antragsteller kann entsprechende Verkehrsschilder abholen, für die eine Leihgebühr fällig wird. Hinzukommen Bearbeitungsgebühren. Die Schilder müssen etwa vier Tage vor dem Umzugstag aufgestellt sein.

Halteverbot nicht selbst basteln

Immer wieder sieht man selbst gebaute Halteverbotszonen vor Wohnblocks. So stehen etwa zwei Stühle am Straßenrand zwischen denen ein Band gespannt ist mit einem kleinen Schild „heute Umzug“. Solche Maßnahmen erscheinen günstig und bequem, doch bergen sie ein gewisses Risiko. Sollte es durch solch eine Konstruktion zu einem Schadensfall kommen, muss derjenige haften, der ohne Genehmigung eine Halteverbotszone gebastelt hat. Autofahrer auf der Suche nach einem Parkplatz müssen sich nicht an die Halteverbotszone „Marke Eigenbau“ halten und können diese freiräumen oder Mitarbeiter vom Ordnungsamt rufen, die für die Räumung zuständig sind.

Filter übernimmt Beantragung des Parkraumes

Wer mit der Filter Möbelspedition umzieht, muss sich um die Beantragung des nötigen Parkraumes keine Gedanken machen. Unsere Mitarbeiter beantragen rechtzeitig Parkraum für die benötigten Lkw, wenn Sie es uns aufgeben. Auch die dazu notwendigen offiziellen Schilder hat Filter und stellen wir rechtzeitig vor dem Umzug auf. Dazu müssen Sie Filter rechtzeitig mit entsprechendem Vorlauf vor dem Umzugstermin beauftragen.

Treppenhausreinigung – wer ist zuständig?

 

Da viele Mieter und Besucher eines Hauses durch das Treppenhaus gehen, bleibt eine Verschmutzung nicht aus. Gerade an regnerischen Tagen oder bei Schneefall tragen alle besonders viel Dreck ins Treppenhaus. Doch wer ist eigentlich für die Treppenhausreinigung zuständig?

Treppenhaus-Reinigung durch Firma

Grundsätzlich ist der Vermieter für die Reinigung von Treppenhaus, Flur und weiterer Gemeinschaftsflächen wie Waschküche, Boden oder Keller zuständig. In den allermeisten Fällen übernimmt er diese Arbeiten jedoch nicht selbst, sondern überträgt sie einer Reinigungsfirma oder seinen Mietern. Ist eine Firma mit der regelmäßigen Reinigung der Flächen beauftragt, kann der Vermieter die Kosten über die Betriebskostenabrechnung an seine Mieter weiterreichen. Der Vorteil: Die Mieter zahlen anteilig ihren Obolus, müssen aber nicht selbst ran. So kommt es nicht zu Streitigkeiten darüber, wer an der Reihe ist.

Oftmals müssen Mieter das Treppenhaus putzen

Oftmals überträgt der Vermieter die Aufgabe, das Treppenhaus zu putzen an seine Mieter. Wenn dies der Fall ist, muss er diese Pflicht eindeutig im Mietvertrag festschreiben. Über die Hausordnung oder einen Reinigungsplan kann der Vermieter Näheres über die Zeitabstände festlegen. In Häusern, in denen die Mieter für die Reinigung der Treppenhäuser zuständig sind, funktioniert dies in der Regel nur gut, wenn verbindliche Absprachen untereinander getroffen werden und jeder abwechselnd zu Eimer, Besen und Lappen greift. Als Faustregel gilt: Jeder ist nur für sein Stockwerk zuständig. In den Fällen, wo dies nicht so gut klappt, können Mieter sich absprechen und auf eigene Faust eine Reinigungsfirma bestellen und diese selbst bezahlen. Es ist auch möglich, dass ein Mieter pro Stockwerk sich bereit erklärt, das Treppenhaus regelmäßig zu putzen und von seinen direkten Nachbarn eine kleine finanzielle Anerkennung dafür bekommt. Kommt keiner der Mieter seinen Reinigungspflichten nach und nimmt der Schmutz Überhand, kann der Vermieter eine Reinigungsfirma beauftragen und den Aufwand dafür berechnen. Dies kündigt er in den meisten Fällen zuvor schriftlich an.

Treppenhausreinigung nach dem Umzug

Hat der Mieter einen Vertag, der eine Pflicht zur Treppenhausreinigung beinhaltet, besteht diese übrigens auch während der Kündigungs- und Auszugszeit – bis zum Ende des Mietverhältnisses. Auch wenn der Mieter schon früher umzieht oder der Umzug mit dem Ende des Mietverhältnisses zusammenfällt, heißt dies, dass er das Treppenhaus nach dem Umzugstag nicht völlig verdreckt hinterlassen darf. Eine Einstellung „nach mir die Sintflut“ wäre auch sehr unfair den ehemaligen Nachbarn gegenüber. Der Mieter sollte zumindest darauf achten, dass kein Müll und kein Dreck wie Zigarettenkippen oder Getränkereste zurückbleiben.

Filter Möbelspedition übernimmt Treppenhausreinigung

In manchen Fällen ist es für Mieter zu umständlich, noch einmal für die Treppenhausreinigung zur alten Wohnung zurückzukehren, etwa dann, wenn die neue Bleibe zu weit entfernt liegt. Auch wenn der Umzug unter einem gewissen Zeitdruck stattfindet, fehlt vielleicht die Zeit, noch einmal durchs Treppenhaus zu gehen. In solchen oder ähnlichen Fällen übernimmt die Filter Möbelspedition auf Anfrage die Treppenhausreinigung nach einem Umzug.

Wände streichen beim Auszug – muss unbedingt ein Maler ran?

Wer schon einmal umgezogen ist weiß, wie viel Arbeit ansteht. Schließlich muss nicht nur das gesamte Hab und Gut verpackt und transportiert werden – die alte Wohnung ist besenrein zu übergeben. Zu den Aufgaben des Mieters gehört es ebenfalls, Wände frisch zu streichen, wenn diese lange keine neue Farbe bekommen haben oder wenn sie bunt statt weiß gestrichen sind. Doch kann der Vermieter verlangen, dass man dafür einen Malermeister beauftragt?

Wände „fachgerecht“ streichen

Wie der Bundesgerichtshof entschied, muss eine Wand „fachgerecht“ gestrichen aussehen. Im Mietvertrag darf keine Klausel stehen, die den Mieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie Malerarbeiten „ausführen zu lassen“. So schreibt der Bundesgerichtshof im entsprechenden Urteil: „Eine in Formularmietverträgen über Wohnraum enthaltene Klausel, wonach es dem Mieter obliegt, die Schönheitsreparaturen ‚ausführen zu lassen‘, benachteiligt den Mieter unangemessen und ist deshalb unwirksam.“ Das heißt, dass der Mieter selbst oder auch andere Helfer die Wände streichen dürfen, wenn sie in der Lage sind, die Arbeiten ordentlich auszuführen.

Unser Malerservice

Für Kunden, die keine Zeit haben, ihre Wohnung nach dem Auszug zu streichen oder dies schlichtweg nicht können, bietet die Filter Möbelspedition einen speziellen Malerservice. http://filter-umzug.de/services/maler-tischler-elektro-it/ Unser Fachpersonal streicht die Wände der alten Wohnung weiß, damit diese schnell wieder bezugsfertig ist. Wir können aber noch mehr: Wir verputzen Dübelstellen und lackieren auf Wunsch Fenster- oder Türrahmen. Da wir bundesweit gute Kontakte zu Malerfirmen pflegen, vermitteln wir gerne einen Kontakt zu einer Malerfirma am neuen Wohnort, wenn die neue Wohnung einen fachgerechten Anstrich braucht.

Hecken und Sträucher roden – ab 1. März bis 30 September verboten

Wer es versäumt hat, seiner Hecke oder seinen Sträuchern einen Radikalschnitt zu verpassen, muss damit nun bis zum 01.Oktober warten. Zwischen dem 1. März und dem 30.September ist es nämlich verboten, Hecken radikal zu stutzen oder Sträucher komplett zu entfernen, so besagt es der Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Form- und Pflegeschnitte sind davon ausgenommen.

Brut- und Niststätten schonen

Das oben erwähnte Naturschutzgesetz zielt darauf ab, Brut- und Niststätten vor allem heimischer Vogelarten zu schützen. Durch veränderten Anbau in der Landwirtschaft finden heimische Vogelarten immer weniger Nistplätze. In privaten Gärten und in freien Landschaften genießen ihre Stätten deshalb im Frühjahr und Sommer besonderen Schutz. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss unter Umständen ein hohes Bußgeld bis zu 50.000 Euro zahlen.

Ausnahmen – Form- und Pflegeschnitte

Im Frühjahr und Sommer bleibt es weiterhin erlaubt, Form- und Pflegeschnitte vorzunehmen, etwa um unerwünschten Wildwuchs einzudämmen. Wenn Hecken oder Sträucher auf den Bürgersteig oder die Fahrbahn wuchern, ist es im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sogar vorgeschrieben, den entsprechenden Wuchs von den Wegen zu entfernen.

Kinderlärm – was müssen Mieter hinnehmen?

In Mehrfamilienhäusern führt Nachbarschaftslärm oft zu Streit unter den einzelnen Mietparteien. Um solche Streitigkeiten zu vermeiden, regelt eine Hausordnung die Ruhezeiten im Haus. Doch halten gerade Kinder sich nicht immer daran, weil sie es aufgrund ihrer Entwicklung oft noch gar nicht können. Während laute Musik oder Krach durch Heimwerken nicht so ohne Weiteres akzeptiert werden müssen, sieht es beim Kinderlärm etwas anders aus. Diesen müssen Mieter im Regelfall außerhalb der Ruhezeiten hinnehmen.

Lärm durch spielende Kinder: Ausdruck kindlicher Entwicklung

Seit 2011 ist Kinderlärm Teil des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Der Gesetzgeber sieht Kinderlärm als „Ausdruck der kindlichen Entwicklung und Entfaltung“. Auf dieser Grundlage müssen Mieter Lärm durch spielende Kinder – sei es im Haus oder auf einem nahe gelegenen Spielplatz dulden. Bei Streitigkeiten fallen die Gerichtsurteile dennoch unterschiedlich aus. Viele Gerichte entscheiden zu Gunsten der Kinder und sehen im Kinderlärm grundsätzlich keine Pflichtverletzung. So das Amtsgericht Altona, das eine Kündigung aufgrund Kinderlärms für nicht wirksam erklärte. Von Kindern verursachte Geräusche seien auch außerhalb der Ruhezeiten grundsätzlich als sozialadäquat hinzunehmen. Wie es weiter heißt, wäre „das Maß der Üblichkeit und Sozialverträglichkeit der normalen Wohnungsnutzung durch die Kinder nur dann überschritten, wenn ihr Verhalten als Schikane zu beurteilen wäre.“ In einem Fall in Sachsen entschieden die Richter allerdings zu Gunsten des Vermieters, der einer dreifachen Mutter kündigte, da die Nachbarn sich über Lärm und Vandalismus beschwert hatten.

Wo sind die Grenzen?

Normales Spielverhalten von Kindern sowie Lachen, Weinen oder Schreien von Babys müssen generell akzeptiert werden und führen selten zu Kündigungen. Allerdings müssen Eltern dafür sorgen, dass nächtliche Ruhezeiten (22 bis 7 Uhr) eingehalten werden, wenn dies bei Babys und Kleinkindern auch nicht immer leicht umgesetzt werden kann. So gab es Gerichte, die Mietern eine Mietminderung von zehn Prozent zubilligten, da Kinder in der Nachbarwohnung regelmäßig nach 22 Uhr laut waren. Kurzfristiges nächtliches Schreien müssen die Nachbarn allerdings hinnehmen.
Wenn es ums Toben und Spielen auf dem Boden geht, ist ein „normales“ Lauf- und Spielverhalten zu dulden. Wenn Kinder jedoch stundenlang mit dem Bobbycar über einen Dielenboden rasen oder eine Skaterbahn aufgebaut haben, sind Beschwerden durchaus angebracht. Kinderlärm ist letztlich immer auch eine Ermessensfrage, wenn es über das „normale“ altersgemäße Verhalten hinausgeht. Betroffene Mieter, die einen Mangel anzeigen möchten, sollten ein Lärmprotokoll führen und als Erstes versuchen, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

Auszug – welche Mängel müssen Mieter beheben?

Dass die Wohnung nach dem Auszug „besenrein“ übergeben werden muss, ist den meisten wohl bekannt. Auch größere Defekte wie Brandlöcher im Parkettboden müssen spätestens zur Übergabe repariert sein. Doch gibt es auch kleinere Mängel, die Vermieter hinnehmen und Mieter nicht beseitigen müssen. Die Filter-Redaktion klärt auf.

Abnutzspuren und Kratzer im Parkett

Wenn es um den Parkettboden geht, kommt es leicht zu Streitigkeiten, denn dieser kann schnell unansehnlich werden, wenn zu viele Kratzer und Schleifspuren sichtbar sind. Dennoch muss der Mieter den Parkettboden nicht vollkommen sanieren, bevor er auszieht. Reparaturen am Parkettboden gehören in der Regel nicht zu den „Schönheitsreparaturen“. Wie die Stiftung Warentest schreibt, sind Gebrauchsspuren auf einem Parkettboden nicht zu vermeiden. Dazu gehören kleinere Kratzer oder Druckstellen von Möbeln. Wie das Magazin berichtet, sind solch kleine Schäden in der Regel Vermietersache. Der Mieter muss in diesem Fall nicht aktiv werden und den Boden abschleifen und versiegeln. Anders sieht es aus, wenn die Schäden darauf hinweisen, dass der Boden über einen „normalen Gebrauch“ beansprucht worden ist, etwa durch Katzenurin, Weinflecken oder Brandlöcher. In solchen Fällen gaben die Gerichte den jeweiligen Vermietern Recht und stellten fest, dass der Mieter für diese Art von Schäden aufkommen muss.

Gebrauchsspuren im Bad

Das Bad muss vor der Übergabe so geputzt sein, dass WC, Waschbecken und Duschbecken hygienisch unbedenklich übergeben werden. Eine normale Abnutzung im Bad und deren sichtbaren Spuren muss der Vermieter hinnehmen. Kleinere Absplitterungen sowie kleine Kratzer an Fliesen dürfen bei der Übergabe noch sichtbar sein. Wie das Amtsgericht Köln in einem Urteil feststellte, muss der Mieter schwarze Fugen vor seinem Auszug nicht weißen.

Besenreine Übergabe

Eine besenreine Wohnungsübergabe bedeutet keine Grundreinigung. Wie der Bundesgerichtshof feststellte, muss der Mieter grobe Unreinheiten wegkehren. Fenster putzen oder Kacheln scheuern gehören somit schon nicht mehr in den Aufgabenbereich des Mieters. Spinnenweben müssen allerdings vor einer „besenreinen“ Übergabe entfernt sein.

Keine Zeit zum Putzen?

Für Kunden, die es nicht schaffen, ihre Wohnung für die Übergabe besenrein vorzubereiten – zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen oder aus Zeitmangel – bietet die Paul Filter Möbelspedition einen Reinigungsservice. http://filter-umzug.de/services/reinigung/.

Unsere Reinigungskräfte helfen Ihnen dabei, die Wohnung besenrein zu übergeben. Auf Wunsch entsorgen wir Sperrmüll und Elektroschrott oder reinigen Teppiche und Polster.

Schäden beim Umzug – wer haftet?

 

Wer schon einmal umgezogen ist, weiß wie viel Arbeit hinter einem Umzug steckt. Da ist man erleichtert, wenn fleißige Helfer mit anpacken. Gerne helfen Freunde oder Verwandte. Doch was passiert, wenn etwas zu Bruch geht, obwohl alles so sorgsam verstaut wurde? Wer muss für den Schaden haften? Die Filter-Redaktion klärt auf. Weiterlesen

Wohnung an Angehörige vermieten – steuerliche Vorteile nicht immer gegeben

 

Manchmal erscheint es praktisch, Wohneigentum an nahe Verwandte zu vermieten. Sei es, dass die Kinder flügge werden und eine eigene Wohnung brauchen oder die Schwägerin trennt sich und sucht schnell eine neue Bleibe. Die Verwandten kennt man und gerne gewährt man ihnen einen günstigeren Mietzins. Doch es lauern auch Fallstricke. Was Immobilienbesitzer beachten müssen, wenn Wohneigentum an Verwandte vermietet wird –die Filter-Redaktion gibt Tipps. Weiterlesen