Kategorie: Aktuelles

Umzug ins Ausland – muss man sich abmelden?

 

Was muss man eigentlich beachten, bei einem Umzug ins Ausland? Also wenn man seinen Wohnsitz für längere Zeit oder sogar für immer ins Ausland verlagert? Müssen Umzugswillige eine Vermieterbescheinigung vorlegen oder reicht eine Abmeldung aus? Was passiert, wenn ein Mieter nur vorübergehend im Ausland wohnt? Filter gibt Tipps rund um den Umzug ins Ausland.

Was im Bundesmeldegesetz über Auslandsumzüge geregelt ist

Laut Bundesmeldegesetz müssen Mieter bei einem Umzug eine Vermieterbescheinigung ihrer neuen Wohnung vorlegen. Dies gilt allerdings nur für Umzüge innerhalb Deutschlands. Zieht ein Mieter dauerhaft ins Ausland, muss er sich abmelden. Vom vorherigen Vermieter muss er dazu eine Wohnungsgeberbestätigung einreichen. Die Abmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach Auszug erfolgen. Als „Auszug“ wird eine dauerhafte Abwesenheit verstanden, die länger als ein Jahr anhält. Außerdem gilt es als Indiz, wenn der Mieter sein komplettes Hab und Gut mitnimmt. Bleibt jemand nur für einige Monate im Ausland und lässt er seine Wohnungseinrichtung zurück, bleibt er an seinem Wohnsitz angemeldet. Wer Zweifel hat, etwa weil er einen Wohnsitz sowohl im Inland und Ausland hat, kann sich beim zuständigen Amt beraten lassen. Je nach Zielland gilt es Visa-Bestimmungen einzuhalten oder Aufenthaltsbewilligungen zu beantragen. Die Deutsche Post hält eine ausführliche Checkliste für den Umzug ins Ausland bereit:

https://www.umziehen.de/umzug-ins-ausland-checkliste.pdf

Filter übernimmt Umzüge ins Ausland

Kunden, die einen Umzug ins Ausland oder nach Übersee planen, können bei der Filter Möbelspedition einen kompletten Umzugs-Full-Service buchen. Unsere Fachkräfte übernehmen auf Wunsch sämtliche Aufgaben: von der fachgerechten Verpackung, über den Transport bis zur Montage vor Ort. Optional versichert Filter das Umzugsgut für den langen Weg. Filter ist ebenfalls Experte, wenn es Zollformalitäten zu regeln gibt und erledigt diese auf Anfrage. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Ausmessen einer Mietwohnung – Differenzen können sich auf Miethöhe auswirken

 

Wenn es darum geht, die Höhe der Miete zu bestimmen, sind nicht nur Lage und Ausstattung entscheidend, sondern auch die Grundfläche. Das Ausmessen einer Mietwohnung, also das genaue Vermessen ist nicht immer ganz einfach. Festgestellte Abweichungen können sich auf die Miete auswirken. Die Filter-Redaktion klärt auf.

Was gehört zur Wohnfläche?
Um die Quadratmeterzahl möglichst exakt zu bestimmen, muss man wissen, welche Flächen zu berücksichtigen sind. Zur Wohnfläche zählen grundsätzlich alle Räume, die zur Wohnung gehören, davon ausgenommen sind „Zubehörräume“ wie Abstellkammern sowie Boden- oder Kellerräume. Zudem zählen auch Wintergärten oder Schwimmbäder zur Wohnfläche, wenn die Räume nach allen Seiten geschlossen sind.
Hier gelten 50 Prozent der Fläche
Einige Flächen werden zur Hälfte in die Rechnung einbezogen. Dies betrifft Schwimmbäder oder nicht beheizbare Wintergärten, die von mehreren Parteien genutzt werden. Was Terrassen oder Balkone angeht, so schlagen diese meist zu 50 Prozent zu Buche, wenn sie einen gewissen Wohnwert haben.

Was passiert bei Abweichungen?
Stellt ein Mieter beim Ausmessen einer Mietwohnung fest, dass die Maße der Wohnfläche von denen im Mietvertrag abweichen, kann er unter Umständen die Miete mindern. Das gilt ab Abweichungen über zehn Prozent. Fallen diese geringer aus, muss der Mieter dies dulden. Stellt sich allerdings heraus, dass die Wohnung wesentlich größer ist, als zunächst angegeben, kann es sein, dass der Mieter mehr zahlen muss. Manchmal kommt es zu Streitigkeiten bezüglich der tatsächlichen Wohnungsgröße, etwa wenn eine Wohnung viele Schrägen hat oder wenn nach einer Modernisierung Abstellflächen weggefallen sind. Im Zweifelsfall sollte ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen werden.

Umzug – Schnell einen Nachmieter finden

 

Manchmal muss alles ganz schnell gehen, um einen Käufer oder Nachmieter zu finden. Den einen lockt das perfekte Jobangebot in eine andere Stadt, den anderen zieht es der Liebe wegen in ein neues Domizil. Wiederum andere haben traurigere Gründe, schnell den Wohnort zu wechseln, zum Beispiel eine Trennung. Damit eilige Umzugswillige schnell einen neuen Nachmieter oder Käufer für die alte Wohnung finden, lassen sich einige Tricks anwenden.

Auf Klauseln im Mietvertrag achten

Wird eine Mietwohnung gekündigt, kann der Mieter unter Umständen eher aus dem Mietvertrag entlassen werden, wenn er potentielle Nachmieter vorschlägt. Dabei ist stets zu beachten, was im Mietvertrag zu dem Thema vereinbart wurde. Wer plötzlich aus einer Eigentumswohnung raus möchte, braucht natürlich schnell einen Käufer.

Wohnungsanzeige ins Netz stellen

Wer die Nachmieter- oder Käufersuche beschleunigen möchte, kann eine Anzeige auf gängigen Portalen veröffentlichen. Wichtig ist es, alle Fakten kurz und bündig zu nennen: Quadratmeterzahl, Preis und besondere Ausstattung wie Balkon oder Badewanne. Informationen über Küchen- und Badausstattung werden zudem stark nachgefragt, wie die Beschaffenheit der Böden – ob es zum Beispiel Holzdielen oder Teppiche gibt. Hilfreich sind zudem Informationen über öffentliche Verkehrsmittel, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Sinnvoll ist es, die positiven Merkmale hervorzuheben: Wenn es nicht so viele Läden gibt, ist dafür vielleicht ein Wochenmarkt in der Nähe oder eine Bushaltestelle um die Ecke. Doch Schummeln bringt wenig, da dies spätestens bei der Besichtigung ans Tageslicht kommt.

Auf gute Fotos achten

Unterfüttert wird die perfekte Wohnungsanzeige durch aussagekräftige Fotos. Vor dem Fotografieren sollten einige Vorbereitungen getroffen werden: Wäscheberge oder Zeitschriftenstapel wegräumen und stattdessen einen Strauß Blumen hinstellen. Die Wohnung sollte auf dem Bild groß und geräumig wirken. Da kann es schon helfen, wenn ein großer Sessel zur Seite geschoben wird. Etwas nachhelfen können Hobbyfotografen durch Weitwinkel- oder Panorama-Funktion.

Für den Umzug Express-Service nutzen

Wenn der Umzug als solcher dann auch noch schnell gehen muss, ist der Express-Service der Filter Möbelspedition zur Stelle. Wir stehen bereit, wenn der Umzugstermin sehr kurzfristig ausfällt oder wenn einzelne Dinge nach einem rasch abgewickelten Umzug schnell nachgeliefert werden müssen. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie es mit Ihrem Umzug besonders eilig haben.

Umzug steht an – rechtzeitig Halteverbot beantragen

 

Diese Vorstellung treibt wohl den meisten Umzugswilligen die Schweißperlen auf die Stirn: Sämtliche Kartons sind gepackt, die Umzugshelfer stehen bereit, aber der Transporter findet vor dem Haus keinen Parkplatz. Jetzt parkt der Wagen weit weg und die Helfer müssen weiter laufen, um alles zu verstauen. Im Eifer des Gefechts haben alle vergessen, vor dem Haus ein Halteverbot beantragen. Dabei sind selbst gebastelte Lösungen mithilfe von Stühlen und Tauen auch keine Lösung. Die Filter-Redaktion informiert über das Halteverbot beim Umzug.

Halteverbotszone einrichten – so geht es

Wer vor seinem Umzug rechtzeitig eine Halteverbotszone beantragt, kann sichergehen, dass der beantragte Parkraum für den Transporter während des Umzugs frei bleibt. Es ist immer ratsam, eine Halteverbotszone vor der alten und vor der neuen Wohnung zu beantragen. Anträge sind beim zuständigen Straßenverkehrsamt, beim Ortsamt oder beim Landratsamt einzureichen. Zu beachten ist dabei, dass das zuständige Amt mehrere Tage braucht, um den Antrag zu bearbeiten. Es macht deshalb wenig Sinn, einen Tag vor dem geplanten Umzug zum Amt zu gehen. Sobald die Bewilligung vorliegt, erhält der Antragsteller eine Anordnung mit Angaben, wie die Halteverbotszone am beantragten Ort gekennzeichnet werden muss. Der Antragsteller kann entsprechende Verkehrsschilder abholen, für die eine Leihgebühr fällig wird. Hinzukommen Bearbeitungsgebühren. Die Schilder müssen etwa vier Tage vor dem Umzugstag aufgestellt sein.

Halteverbot nicht selbst basteln

Immer wieder sieht man selbst gebaute Halteverbotszonen vor Wohnblocks. So stehen etwa zwei Stühle am Straßenrand zwischen denen ein Band gespannt ist mit einem kleinen Schild „heute Umzug“. Solche Maßnahmen erscheinen günstig und bequem, doch bergen sie ein gewisses Risiko. Sollte es durch solch eine Konstruktion zu einem Schadensfall kommen, muss derjenige haften, der ohne Genehmigung eine Halteverbotszone gebastelt hat. Autofahrer auf der Suche nach einem Parkplatz müssen sich nicht an die Halteverbotszone „Marke Eigenbau“ halten und können diese freiräumen oder Mitarbeiter vom Ordnungsamt rufen, die für die Räumung zuständig sind.

Filter übernimmt Beantragung des Parkraumes

Wer mit der Filter Möbelspedition umzieht, muss sich um die Beantragung des nötigen Parkraumes keine Gedanken machen. Unsere Mitarbeiter beantragen rechtzeitig Parkraum für die benötigten Lkw, wenn Sie es uns aufgeben. Auch die dazu notwendigen offiziellen Schilder hat Filter und stellen wir rechtzeitig vor dem Umzug auf. Dazu müssen Sie Filter rechtzeitig mit entsprechendem Vorlauf vor dem Umzugstermin beauftragen.

Treppenhausreinigung – wer ist zuständig?

 

Da viele Mieter und Besucher eines Hauses durch das Treppenhaus gehen, bleibt eine Verschmutzung nicht aus. Gerade an regnerischen Tagen oder bei Schneefall tragen alle besonders viel Dreck ins Treppenhaus. Doch wer ist eigentlich für die Treppenhausreinigung zuständig?

Treppenhaus-Reinigung durch Firma

Grundsätzlich ist der Vermieter für die Reinigung von Treppenhaus, Flur und weiterer Gemeinschaftsflächen wie Waschküche, Boden oder Keller zuständig. In den allermeisten Fällen übernimmt er diese Arbeiten jedoch nicht selbst, sondern überträgt sie einer Reinigungsfirma oder seinen Mietern. Ist eine Firma mit der regelmäßigen Reinigung der Flächen beauftragt, kann der Vermieter die Kosten über die Betriebskostenabrechnung an seine Mieter weiterreichen. Der Vorteil: Die Mieter zahlen anteilig ihren Obolus, müssen aber nicht selbst ran. So kommt es nicht zu Streitigkeiten darüber, wer an der Reihe ist.

Oftmals müssen Mieter das Treppenhaus putzen

Oftmals überträgt der Vermieter die Aufgabe, das Treppenhaus zu putzen an seine Mieter. Wenn dies der Fall ist, muss er diese Pflicht eindeutig im Mietvertrag festschreiben. Über die Hausordnung oder einen Reinigungsplan kann der Vermieter Näheres über die Zeitabstände festlegen. In Häusern, in denen die Mieter für die Reinigung der Treppenhäuser zuständig sind, funktioniert dies in der Regel nur gut, wenn verbindliche Absprachen untereinander getroffen werden und jeder abwechselnd zu Eimer, Besen und Lappen greift. Als Faustregel gilt: Jeder ist nur für sein Stockwerk zuständig. In den Fällen, wo dies nicht so gut klappt, können Mieter sich absprechen und auf eigene Faust eine Reinigungsfirma bestellen und diese selbst bezahlen. Es ist auch möglich, dass ein Mieter pro Stockwerk sich bereit erklärt, das Treppenhaus regelmäßig zu putzen und von seinen direkten Nachbarn eine kleine finanzielle Anerkennung dafür bekommt. Kommt keiner der Mieter seinen Reinigungspflichten nach und nimmt der Schmutz Überhand, kann der Vermieter eine Reinigungsfirma beauftragen und den Aufwand dafür berechnen. Dies kündigt er in den meisten Fällen zuvor schriftlich an.

Treppenhausreinigung nach dem Umzug

Hat der Mieter einen Vertag, der eine Pflicht zur Treppenhausreinigung beinhaltet, besteht diese übrigens auch während der Kündigungs- und Auszugszeit – bis zum Ende des Mietverhältnisses. Auch wenn der Mieter schon früher umzieht oder der Umzug mit dem Ende des Mietverhältnisses zusammenfällt, heißt dies, dass er das Treppenhaus nach dem Umzugstag nicht völlig verdreckt hinterlassen darf. Eine Einstellung „nach mir die Sintflut“ wäre auch sehr unfair den ehemaligen Nachbarn gegenüber. Der Mieter sollte zumindest darauf achten, dass kein Müll und kein Dreck wie Zigarettenkippen oder Getränkereste zurückbleiben.

Filter Möbelspedition übernimmt Treppenhausreinigung

In manchen Fällen ist es für Mieter zu umständlich, noch einmal für die Treppenhausreinigung zur alten Wohnung zurückzukehren, etwa dann, wenn die neue Bleibe zu weit entfernt liegt. Auch wenn der Umzug unter einem gewissen Zeitdruck stattfindet, fehlt vielleicht die Zeit, noch einmal durchs Treppenhaus zu gehen. In solchen oder ähnlichen Fällen übernimmt die Filter Möbelspedition auf Anfrage die Treppenhausreinigung nach einem Umzug.

Auszug – welche Mängel müssen Mieter beheben?

Dass die Wohnung nach dem Auszug „besenrein“ übergeben werden muss, ist den meisten wohl bekannt. Auch größere Defekte wie Brandlöcher im Parkettboden müssen spätestens zur Übergabe repariert sein. Doch gibt es auch kleinere Mängel, die Vermieter hinnehmen und Mieter nicht beseitigen müssen. Die Filter-Redaktion klärt auf.

Abnutzspuren und Kratzer im Parkett

Wenn es um den Parkettboden geht, kommt es leicht zu Streitigkeiten, denn dieser kann schnell unansehnlich werden, wenn zu viele Kratzer und Schleifspuren sichtbar sind. Dennoch muss der Mieter den Parkettboden nicht vollkommen sanieren, bevor er auszieht. Reparaturen am Parkettboden gehören in der Regel nicht zu den „Schönheitsreparaturen“. Wie die Stiftung Warentest schreibt, sind Gebrauchsspuren auf einem Parkettboden nicht zu vermeiden. Dazu gehören kleinere Kratzer oder Druckstellen von Möbeln. Wie das Magazin berichtet, sind solch kleine Schäden in der Regel Vermietersache. Der Mieter muss in diesem Fall nicht aktiv werden und den Boden abschleifen und versiegeln. Anders sieht es aus, wenn die Schäden darauf hinweisen, dass der Boden über einen „normalen Gebrauch“ beansprucht worden ist, etwa durch Katzenurin, Weinflecken oder Brandlöcher. In solchen Fällen gaben die Gerichte den jeweiligen Vermietern Recht und stellten fest, dass der Mieter für diese Art von Schäden aufkommen muss.

Gebrauchsspuren im Bad

Das Bad muss vor der Übergabe so geputzt sein, dass WC, Waschbecken und Duschbecken hygienisch unbedenklich übergeben werden. Eine normale Abnutzung im Bad und deren sichtbaren Spuren muss der Vermieter hinnehmen. Kleinere Absplitterungen sowie kleine Kratzer an Fliesen dürfen bei der Übergabe noch sichtbar sein. Wie das Amtsgericht Köln in einem Urteil feststellte, muss der Mieter schwarze Fugen vor seinem Auszug nicht weißen.

Besenreine Übergabe

Eine besenreine Wohnungsübergabe bedeutet keine Grundreinigung. Wie der Bundesgerichtshof feststellte, muss der Mieter grobe Unreinheiten wegkehren. Fenster putzen oder Kacheln scheuern gehören somit schon nicht mehr in den Aufgabenbereich des Mieters. Spinnenweben müssen allerdings vor einer „besenreinen“ Übergabe entfernt sein.

Keine Zeit zum Putzen?

Für Kunden, die es nicht schaffen, ihre Wohnung für die Übergabe besenrein vorzubereiten – zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen oder aus Zeitmangel – bietet die Paul Filter Möbelspedition einen Reinigungsservice. https://filter-umzug.de/services/reinigung/.

Unsere Reinigungskräfte helfen Ihnen dabei, die Wohnung besenrein zu übergeben. Auf Wunsch entsorgen wir Sperrmüll und Elektroschrott oder reinigen Teppiche und Polster.